Live Desk Hinein
Live Desk ist offen

Fabian ist im Raum. Schreib mit, solange er offen ist.

Hinein
Research

Research

Makro, Bitcoin, On-Chain und Märkte.

← Zurück The Sanctis Letter
Lesemodus
Hell
Sepia
Dunkel
Zeitung
Schriftgrösse
100%
Kostenloses Marktupdate

Das Fundament

Jede Woche zerlege ich die wichtigsten On-Chain-Daten, Makro-Signale und Marktstrukturen, damit du nicht die Schlagzeile liest, sondern die Zahl darunter, auf der das ganze System steht.

Das Fundament

Diese Woche haben mich nicht die Charts von Bitcoin am meisten beschäftigt, sondern die von Anleihen. Das klingt erstmal langweilig, ich weiss. Staatsanleihen sind das, worüber niemand redet, weil sie als das Sicherste gelten, was es an den Märkten gibt. Genau deshalb sind sie so wichtig. Sie sind das Fundament, auf dem alles andere steht. Aktienbewertungen, Immobilienpreise, Kreditzinsen, am Ende auch der Preis von Bitcoin, sie alle werden gegen den Zins der Staatsanleihe gemessen. Wenn dieses Fundament wackelt, wackelt alles.

Und diese Woche schreien die Daten, dass es wackelt. Das sicherste Anlagegut der Welt liefert gerade die schlechteste Rendite seit 90 Jahren, Investoren ziehen ihr Geld im Rekordtempo daraus ab, und das ist kein amerikanisches Problem, sondern ein weltweites. Ich nenne dieses Update das Fundament, weil sich alle Daten dieser Woche um diese eine Frage drehen: Was passiert, wenn der sichere Boden unter den Märkten nicht mehr sicher ist, und wohin flieht das Kapital dann. Die Antwort führt uns direkt zu Gold und zu Bitcoin, aber sie hat auch eine unbequeme kurzfristige Seite, die ich dir nicht verschweige.

Kurz vorweg, damit du weisst, was du hier vor dir hast. Dieses Update ist mein Rückblick auf die letzten sieben Tage, sauber aufgeräumt, was am Anleihemarkt und on-chain wirklich passiert ist. Was daraus für die kommenden Tage zählt, welche Zone, welche Zahl, welches Szenario, das nehme ich mir im aktuellen The Sanctis Letter vor.

Jetzt aber steigen wir ein, und wir beginnen ganz unten, dort wo das Fundament am tiefsten liegt.

01
Makro · Anleihemarkt

Das sicherste Asset der Welt liefert die schlechteste Rendite seit 90 Jahren

Fangen wir ganz unten an, mit einer Zahl, die gerade deshalb so unheimlich ist, weil sie so unspektakulär daherkommt. Die rollierende Zehn-Jahres-Rendite langlaufender US-Staatsanleihen liegt bei rund minus 2 Prozent. Im Klartext heisst das: Wer vor zehn Jahren sein Geld in die angeblich sicherste Anlage der Welt gesteckt hat, hat heute real weniger als damals. Keinen Mini-Gewinn, keine schwarze Null, ein Minus. Der Chart der BofA geht 90 Jahre zurück, und so mies wie jetzt war diese Langfrist-Rendite in diesem ganzen Zeitraum kein einziges Mal.

Warum das so ein schwerer Brocken ist, verstehst du, sobald klar ist, was eine Staatsanleihe überhaupt ist. Du leihst dem Staat dein Geld und kriegst über die Laufzeit einen festen Zins dafür. Solange die Zinsen tief und ruhig bleiben, ist das ein langweiliges, sicheres Geschäft. Ziehen die Zinsen aber Jahr für Jahr an, verlieren die alten, niedrig verzinsten Papiere an Wert, weil kein Mensch noch den vollen Preis für eine Anleihe zahlt, die weniger abwirft als eine frisch ausgegebene. Über ein ganzes Jahrzehnt steigender Zinsen frisst dieser Wertverlust den mageren Zins komplett auf, und am Ende bleibt genau dieses Minus.

Zahl der Woche
rund minus 2 Prozent
Reale Zehn-Jahres-Rendite langlaufender US-Staatsanleihen. Der schlechteste Wert im gesamten Beobachtungszeitraum von 90 Jahren.

Panik ist trotzdem der falsche Reflex, darum geht es mir nicht. Mir geht es um die Einordnung. Ausgerechnet das Papier, das die gesamte Finanzwelt als risikofrei abstempelt, war ein Jahrzehnt lang alles andere als das. Und wenn das Sichere nicht mehr sicher ist, stellt sich jeder grosse Investor auf diesem Planeten dieselbe Frage neu: Wohin mit dem Kapital, wenn der klassische Hafen leckt. Diese Frage zieht sich durch das ganze Update, und wie du gleich siehst, hat ein grosser Teil des Marktes sie längst für sich beantwortet.

Rollierende Zehn-Jahres-Rendite langlaufender US-Staatsanleihen, annualisiert, über 90 Jahre. Der aktuelle Wert von rund minus 2 Prozent ist der schlechteste im gesamten Zeitraum. Quelle: BofA Global Investment Strategy, Ibbotson, Refinitiv Datastream.
Rollierende Zehn-Jahres-Rendite langlaufender US-Staatsanleihen, annualisiert, über 90 Jahre. Der aktuelle Wert von rund minus 2 Prozent ist der schlechteste im gesamten Zeitraum. Quelle: BofA Global Investment Strategy, Ibbotson, Refinitiv Datastream.
Wer vor zehn Jahren in die sicherste Anlage der Welt investierte, sitzt heute auf einem realen Verlust. So etwas gab es in 90 Jahren nicht.
02
Makro · Kapitalflucht

Investoren ziehen ihr Geld aus Staatsanleihen ab, so schnell wie selten

Wenn das Fundament bröckelt, verlassen die Leute das Gebäude. Genau das zeigt der zweite Chart. Der Nettozufluss in Treasury-ETFs, gemessen als Anteil ihres verwalteten Vermögens, ist tief ins Minus gerutscht, auf einen der schwächsten Werte seit Jahren. So ein Treasury-ETF ist nichts Kompliziertes, einfach ein Topf, über den viele Anleger gebündelt in US-Staatsanleihen investieren. Wenn dort im Rekordtempo Geld rausfliesst, heisst das schlicht: Investoren werfen ihre Staatsanleihen ab.

Merke
Anleihepreis und Rendite laufen immer in entgegengesetzte Richtungen.
Verkaufen viele gleichzeitig, fällt der Preis, und im selben Atemzug steigt die Rendite. Genau das siehst du im Chart.

Und hier steckt der Mechanismus, der alles Weitere antreibt. Das Geld flieht aus den Anleihen, und die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe klettert weiter nach oben. Das ist der wirklich unangenehme Teil, denn der Staat braucht ununterbrochen neue Käufer für seine Schulden, alte Anleihen laufen aus und müssen durch neue ersetzt werden. Findet er die Käufer nicht, muss er höhere Zinsen bieten, um sie überhaupt zu locken. Und höhere Zinsen auf Staatsschulden heissen am Ende teurere Hypotheken, teurere Firmenkredite, teureres Geld für alle.

Und jetzt schliesst sich der Kreis zur letzten Woche. In der Kluft habe ich dir das steigende Term Premium gezeigt, also den Extra-Zins, den Anleger verlangen, um dem Staat überhaupt noch langfristig Geld zu leihen. Diese Woche siehst du genau dasselbe von der anderen Seite: Es sind nicht nur höhere Ansprüche auf dem Papier, es ist echte Flucht. Das Vertrauen in die Staatsanleihe als sicheren Wertspeicher bröckelt nicht in irgendeiner Theorie, es bröckelt im realen Geldfluss. Und Geld, das hier rausrennt, muss irgendwo anders landen.

Nettozufluss in Treasury-ETFs als Anteil des verwalteten Vermögens, gegen die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe. Die Abflüsse erreichen ein Extrem, während die Rendite weiter steigt. Quelle: ZeroHedge.
Nettozufluss in Treasury-ETFs als Anteil des verwalteten Vermögens, gegen die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe. Die Abflüsse erreichen ein Extrem, während die Rendite weiter steigt. Quelle: ZeroHedge.
Das Vertrauen in die Staatsanleihe bröckelt nicht in der Theorie, es bröckelt im echten Kapitalfluss. Und dieses Kapital muss irgendwo anders hin.
03
Makro · Global

Und es ist kein amerikanisches Problem, es ist ein weltweites

Jetzt zoom ich einmal raus, weil hier ein Denkfehler lauert, den viele machen. Man könnte das Ganze für ein reines US-Problem halten, so ein hausgemachtes amerikanisches Schuldending. Der dritte Chart räumt damit auf. Die durchschnittliche Rendite globaler Staatsanleihen, über alle Laufzeiten und Länder im Bloomberg-Weltindex, steht bei rund 4,87 Prozent, und damit knapp unter dem höchsten Stand des gesamten 21. Jahrhunderts. Nicht die USA allein, die komplette entwickelte Welt zahlt für ihre Schulden wieder Zinsen, wie man sie seit über zwei Jahrzehnten nicht gesehen hat.

Das klingt technisch, hat aber eine brutale Konsequenz. Fast das ganze letzte Jahrzehnt lebten die Märkte in einer Welt aus extrem tiefen, teils sogar negativen Zinsen. Geld war praktisch geschenkt, und dieses geschenkte Geld hat die Preise von so ziemlich allem nach oben gedrückt, von Aktien über Immobilien bis zu Krypto. Kehren die globalen Zinsen jetzt auf ein Niveau zurück, das wir seit dem Jahr 2000 nicht mehr gesehen haben, dann verschiebt sich der Boden, auf dem all diese Bewertungen stehen. Ein sicherer Zins von fast 5 Prozent ist plötzlich wieder eine echte Konkurrenz zu jedem riskanteren Investment.

Zahl der Woche
4,87 Prozent
Durchschnittliche Rendite globaler Staatsanleihen über alle Laufzeiten, Bloomberg-Weltindex. Knapp unter dem Höchststand des gesamten 21. Jahrhunderts.

Für mich ist das die globale Version des Debasement-Trades. Wenn Regierungen weltweit ihre Schulden nur noch zu solchen Zinsen refinanzieren können und die Schuldenberge trotzdem weiter wachsen, dann sitzen alle grossen Währungen im selben Boot. Es gibt keine sichere Staatsanleihe mehr, in die man einfach flüchten kann, weil das Problem eben überall dasselbe ist. Und genau da wächst eine Idee heran, die von Woche zu Woche lauter wird: Wenn keine Papierwährung mehr ein verlässlicher Wertspeicher ist, sucht sich das Kapital etwas, das keine Regierung nach Lust und Laune vermehren kann. Wie weit dieser Debasement-Trade schon getragen hat und wo ich seine Grenzen sehe, rechne ich im aktuellen Letter durch.

Durchschnittliche Rendite globaler Staatsanleihen über alle Laufzeiten, Bloomberg-Weltindex, bei rund 4,87 Prozent und damit nahe dem Höchststand des 21. Jahrhunderts. Quelle: Bloomberg.
Durchschnittliche Rendite globaler Staatsanleihen über alle Laufzeiten, Bloomberg-Weltindex, bei rund 4,87 Prozent und damit nahe dem Höchststand des 21. Jahrhunderts. Quelle: Bloomberg.
Es gibt keine sichere Staatsanleihe mehr, in die man einfach ausweichen kann, weil das Problem überall dasselbe ist.
04
Makro · Zinsen

Und mitten in dieses Bild preist der Markt eine Zinserhöhung in elf Tagen

Bevor wir gleich zur Fluchtbewegung ins Harte kommen, muss ich dir die kurzfristige Realität zeigen, und die ist unbequem. Der Terminmarkt der CME, also die Börse, an der Profis auf den künftigen Leitzins wetten, preist für die Fed-Sitzung am 16. September rund 60 Prozent Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung ein. Konkret setzen die Wetten auf eine Anhebung der Zinsspanne von aktuell 3,50 bis 3,75 Prozent auf 3,75 bis 4,00 Prozent. Vor ein paar Wochen war eine Erhöhung noch kaum ein Thema, jetzt ist sie das wahrscheinlichere Szenario.

Der Grund dafür liegt im letzten Arbeitsmarktbericht. Die US-Wirtschaft hat im August überraschend viele Stellen geschaffen, deutlich mehr als erwartet. Ein starker Arbeitsmarkt nimmt der Notenbank den Grund, die Zinsen zu senken, und bleibt dann auch noch die Inflation hartnäckig über dem Ziel, rückt sogar eine Erhöhung wieder in Reichweite. In so einem Regime dreht sich die gewohnte Logik komplett um: Eine gute Konjunkturzahl wird zur schlechten Nachricht für Risikoanlagen, weil sie der Geldpolitik erlaubt, hart zu bleiben.

Achtung
Zwei Termine entscheiden kurzfristig.
Der US-Verbraucherpreisindex am Donnerstag und die Fed-Entscheidung am 16. September. Bis dahin ist Zurückhaltung keine Schwäche, sondern schlicht Disziplin.

Das ist die eine Zutat Vorsicht, die dieses Update ehrlich hält. Die grosse strukturelle Geschichte spricht glasklar für harte Vermögenswerte, dazu komme ich gleich. Aber kurzfristig nimmt der Gegenwind zu. Höhere Leitzinsen bedeuten einen höheren risikolosen Zins, tendenziell einen stärkeren Dollar und damit Druck auf alles, was selbst keine Rendite abwirft, Bitcoin eingeschlossen.

CME-Wahrscheinlichkeiten für die Fed-Sitzung am 16. September 2026. Rund 60 Prozent für eine Anhebung auf 3,75 bis 4,00 Prozent, rund 40 Prozent für ein Halten bei 3,50 bis 3,75 Prozent. Quelle: CME Group.
CME-Wahrscheinlichkeiten für die Fed-Sitzung am 16. September 2026. Rund 60 Prozent für eine Anhebung auf 3,75 bis 4,00 Prozent, rund 40 Prozent für ein Halten bei 3,50 bis 3,75 Prozent. Quelle: CME Group.
In diesem Regime ist eine gute Konjunkturzahl eine schlechte Nachricht. Kurzfristig steigt der Gegenwind, und das verschweige ich nicht.
05
On-Chain · Kapitalrotation

Wohin das Kapital flieht: Gold und Bitcoin rücken so eng zusammen wie seit sechs Jahren nicht

Und jetzt kommt die Antwort auf die Frage, die sich seit dem ersten Abschnitt aufgebaut hat: Wenn das Geld die Staatsanleihe verlässt, wohin rennt es dann. Dieser eine Chart sagt es dir ziemlich unmissverständlich. Bitcoin und Gold laufen gerade so eng im Gleichschritt wie seit sechs Jahren nicht mehr. Die rollierende 90-Tage-Korrelation der beiden steht bei rund plus 0,50. Anfang des Jahres lag der Wert noch bei etwa plus 0,30. In wenigen Monaten hat er sich also fast verdoppelt.

Merke
Korrelation ist nichts anderes als ein Mass dafür, wie parallel sich zwei Preise bewegen.
Plus 0,50 heisst, die beiden ziehen aktuell deutlich am selben Strang. Bei 0 laufen sie unabhängig, bei minus 1 gegeneinander.

Und das ist für mich der eigentliche Kern der ganzen Woche. Gold ist der älteste Wertspeicher, den die Menschheit kennt, die Versicherung gegen Geldentwertung und gegen das Misstrauen in Papiergeld. Wenn Bitcoin sich immer enger an genau dieses Gold hängt, dann behandelt der Markt ihn langsam als das, was seine Fans seit Jahren predigen: als digitales, knappes Hartgeld. Angeschoben hat den letzten Schub übrigens das US-Finanzministerium selbst, als es seine Rückkäufe langlaufender Staatsschulden von 2 auf 4 Milliarden Dollar pro Operation verdoppelt hat. Nichts anderes als ein weiteres Eingeständnis, dass der Staat seinen eigenen Anleihemarkt stützen muss, und das Kapital reagiert, indem es sich in beide harten Werte zugleich rettet.

Für das grosse, langfristige Bild macht mich genau das konstruktiv. Die ersten drei Abschnitte haben das Problem gezeigt, ein Fundament aus Staatsschulden, dem das Vertrauen wegbricht. Dieser hier zeigt, wonach das Kapital als Lösung greift. Gold und Bitcoin balgen sich nicht mehr um dieselbe Nachfrage, sie werden gemeinsam zum Ziel derselben Flucht. Das ist der Rückenwind, der tief unter dem ganzen Tageslärm einfach weiterläuft. Nur eine Sache trage ich aus dem letzten Abschnitt mit rüber: Rückenwind heisst nicht, dass der Weg dorthin schnurgerade ist. Welche Zonen auf diesem Weg wirklich zählen, steht im Sanctis Letter dieser Woche.

Rollierende 90-Tage-Korrelation zwischen Bitcoin und Gold, nahe dem höchsten Stand seit sechs Jahren bei rund plus 0,50. Zu Jahresbeginn lag sie noch bei etwa plus 0,30. Quelle: Bitwise Asset Management mit Daten von Bloomberg.
Rollierende 90-Tage-Korrelation zwischen Bitcoin und Gold, nahe dem höchsten Stand seit sechs Jahren bei rund plus 0,50. Zu Jahresbeginn lag sie noch bei etwa plus 0,30. Quelle: Bitwise Asset Management mit Daten von Bloomberg.
Gold und Bitcoin sind nicht mehr Konkurrenten um dieselbe Nachfrage. Sie werden gemeinsam zum Ziel derselben Fluchtbewegung.
06
On-Chain · Langzeit-Halter

Die ältesten Hände am Markt bewegen sich wieder

Jetzt lassen wir die Makro-Ebene mal kurz liegen und gehen direkt in die Blockchain, denn dort blinkt diese Woche ein Lämpchen, das zur Vorsicht mahnt. Der Chart zeigt die bewegten Coins der ältesten Hände überhaupt, also der Wallets, die ihren Bitcoin seit über fünf Jahren nicht angefasst haben. Der 90-Tage-Durchschnitt der Coins, die aus dieser Gruppe in Bewegung geraten, ist auf 1'500 Bitcoin pro Tag geklettert. In der On-Chain-Sprache nennt sich dieses Mass STXO, die bewegten alten Bestände. Im Klartext: Die Veteranen, die jahrelang eisern nichts gemacht haben, fangen an, wieder ein bisschen an ihren Coins zu rütteln.

Merke
Ein bewegter Coin ist noch lange kein verkaufter Coin.
STXO misst Bewegung, nicht Verkauf. Das kann Umschichten sein, etwa der Umzug in eine sicherere Verwahrung nach dem jüngsten Hin und Her um Hardware-Wallets.

Und das muss man vorsichtig lesen, deshalb mache ich hier keinen Alarm draus. Diese ältesten Halter sind für gewöhnlich die ruhigste, überzeugteste Truppe am ganzen Markt. Wenn ausgerechnet die etwas bewegen, muss man hinschauen, darf es aber auch nicht überdrehen. Im Mai lag diese Aktivität nur bei etwa der Hälfte von heute, und der Anstieg fällt punktgenau in die aktuelle Konsolidierung, in der der Preis seitwärts ringt.

Für mich ist das am Ende ein leises Fragezeichen, mehr nicht. Wenn die geduldigsten Hände am Markt ihre Aktivität verdoppeln, während der Preis nicht recht vom Fleck kommt, dann liegt eben ein bisschen Unsicherheit auf der Angebotsseite. Es sagt mir schlicht, dass selbst die härtesten Überzeugten den aktuellen Bereich zumindest teilweise zum Handeln nutzen. Zusammen mit dem kurzfristigen Makro-Gegenwind aus dem Fed-Abschnitt ist das für mich ein Grund mehr, geduldig zu bleiben und nicht blind jeder Erholung hinterherzuspringen. Die alten Hände flüstern gerade: Hier ist ein Level, an dem irgendwas passiert.

STXO der ältesten Bitcoin-Halter, Wallets mit über fünf Jahren Haltedauer. Der 90-Tage-Durchschnitt der bewegten Coins ist auf rund 1'500 BTC gestiegen, etwa doppelt so viel wie im Mai. Quelle: CryptoQuant.
STXO der ältesten Bitcoin-Halter, Wallets mit über fünf Jahren Haltedauer. Der 90-Tage-Durchschnitt der bewegten Coins ist auf rund 1'500 BTC gestiegen, etwa doppelt so viel wie im Mai. Quelle: CryptoQuant.
Wenn die geduldigsten Hände am Markt ihre Aktivität verdoppeln, während der Preis nicht vorankommt, ist das ein leises Fragezeichen, kein Alarm.
07
Markt · Spekulation

Zum ersten Mal seit Dezember 2024 wetten die Leute mehr auf Altcoins als auf Bitcoin

Und zum Schluss noch ein Signal, das direkt aus der Marktstruktur kommt und historisch fast immer ein Warnschild war. Zum ersten Mal seit Dezember 2024 liegt das Open Interest bei den Altcoins höher als das bei Bitcoin. Open Interest ist die Summe aller offenen Termin-Wetten, also wie viel gehebeltes Geld gerade auf einen Wert gesetzt ist. Der Chart misst die Dominanz nach genau diesem Open Interest, und Bitcoins Anteil ist auf rund 37 Prozent gerutscht, während die Altcoins zusammen die Mehrheit stellen. Heisst nichts anderes, als dass die Spekulation gerade vom soliden Bitcoin weg in die kleineren, riskanteren Coins wandert.

Und das ist ein Muster, das ich in Zyklen immer wieder sehe. Wenn die Spekulanten ihre Wetten von Bitcoin auf Altcoins umschichten, riecht das oft nach einer späten, überhitzten Phase, in der die Risikolust langsam in Rausch kippt. Alle wollen den schnellen, grossen Gewinn und greifen dafür zu immer fetteren Hebeln auf immer kleineren Coins. Der Chart liefert dazu einen ziemlich unbequemen Fingerzeig: Das letzte Mal, dass das Altcoin-Open-Interest jenes von Bitcoin überholte, war Dezember 2024. Und wer noch weiss, was danach mit den meisten Altcoins geschah, versteht die Warnung sofort. Auf die Euphorie folgte ein langer, zäher Absturz.

Damit rundet sich das Bild dieser Woche für mich ab, und es zieht in zwei Richtungen gleichzeitig. Struktur und Spekulation ziehen gerade auseinander, und wer die beiden sauber trennt, verliert in solchen Wochen nicht die Nerven. Genau diese Trennung mache ich Woche für Woche im Sanctis Letter, mit Zonen statt Meinungen.

Dominanz nach Open Interest über die Zyklen. Der Anteil von Bitcoin ist auf rund 37 Prozent gefallen, das Open Interest der Altcoins übersteigt zum ersten Mal seit Dezember 2024 jenes von Bitcoin. Quelle: coinalyze.net.
Dominanz nach Open Interest über die Zyklen. Der Anteil von Bitcoin ist auf rund 37 Prozent gefallen, das Open Interest der Altcoins übersteigt zum ersten Mal seit Dezember 2024 jenes von Bitcoin. Quelle: coinalyze.net.
Das letzte Mal, dass die Wetten von Bitcoin auf Altcoins kippten, war Dezember 2024. Wer sich erinnert, was danach kam, versteht die Warnung.
Fazit

Das Fundament verschiebt sich, und ich bleibe konstruktiv, aber geduldig

Fügen wir alles zusammen. Die grosse, strukturelle Geschichte dieser Woche ist eindeutig und sie ist wichtiger als jede Tageskerze. Das Fundament des gesamten Finanzsystems, die als sicher geltende Staatsanleihe, verliert das Vertrauen der Investoren. Die schlechteste Langfrist-Rendite seit 90 Jahren, Kapitalflucht aus Anleihen im Rekordtempo und globale Zinsen am Höchststand des Jahrhunderts sind drei Blicke auf dieselbe Sache. In diesem Umfeld greift das Kapital nach dem, was keine Regierung vermehren kann, und die enge Kopplung von Bitcoin an Gold zeigt, dass diese Bewegung längst läuft. Für das grosse Bild bin ich deshalb klar konstruktiv. Der Debasement-Trade, über den ich schon in der Kluft geschrieben habe, wird durch die Daten dieser Woche nicht schwächer, sondern stärker.

Gleichzeitig bin ich zu ehrlich, um dir nur die schöne Hälfte zu zeigen. Kurzfristig steht der Wind auf Gegenwind. Der Markt preist mit 60 Prozent eine Zinserhöhung in elf Tagen ein, die ältesten Halter am Markt bewegen ihre Coins wieder, und die Spekulation kippt in die Altcoins, ein Muster, das zuletzt Ende 2024 in einer teuren Enttäuschung endete. Das sind keine Gründe, das strukturelle Bild über Bord zu werfen, aber es sind gute Gründe, kurzfristig nicht euphorisch zu werden. Diese Woche entscheidet der Verbraucherpreisindex am Donnerstag und die Fed am 16. September, in welche Richtung sich die Spannung zuerst entlädt.

Wie ich damit umgehe, ist wieder das Gegenteil von Hektik. Ich halte an meiner langfristigen Überzeugung fest, weil das Fundament-Argument mit jeder Woche solider wird, und lasse mich gleichzeitig vom kurzfristigen Gegenwind nicht zu unüberlegten Käufen verleiten. Grundsätzlich bleibe ich also positioniert und geduldig akkumulierend im grossen Bild, aber zurückhaltend und defensiv im kurzfristigen Fenster rund um die Datentermine. Wo genau ich meine Linien ziehe, welche Szenarien ich für den CPI und die Fed durchspiele und wie ich mich konkret positioniere, das ist die Arbeit, die ich meinen Lesern separat und im Detail offenlege.

Hier reicht die wichtigste Botschaft: Das Fundament unter den Märkten verschiebt sich gerade spürbar, und genau in solchen Phasen zahlt sich aus, das grosse Bild und den Tageslärm sauber auseinanderzuhalten.

Keine Anlageberatung. Alle Inhalte dienen der Information und der Meinungsbildung. Über FabianHinweisImpressumDatenschutz

Mein Bereich

Willkommen zurück.

Schön, dass du wieder hier bist.

Für später gespeichert


i
Alle gespeicherten Ausgaben →

Gedanken, die du behalten wolltest


ii
Alle Highlights →

Alles, was du behalten möchtest. Deine Letters und Ressourcen an einem Ort, zum Speichern und Mitnehmen.

Deine Nutzung


i

Bewusst ohne Serien, Abzeichen und Ranglisten. Research ist kein Sprachkurs. Die Zahlen sagen dir, wie du deine Membership nutzt, sie bewerten dich nicht.

Deine Sammlung


ii

Deine Daten


i

Deine Markierungen und Notizen liegen bei deinem Konto. Der Weiterlesen-Merker liegt nur auf diesem Gerät, du kannst ihn hier jederzeit leeren.

Änderungen an Name oder E-Mail laufen über den Support, damit niemand fremde Konten umschreiben kann.

Wie kann ich dir helfen?


i

Fabian antwortet persönlich. Meist innerhalb von 24 Stunden. Die Antwort erscheint hier und in deinem Posteingang.

Kein anonymes Kontaktformular. Die Anfrage hängt an deinem Konto, also weiss Fabian sofort, wer schreibt.

Deine Anfragen


ii

Editorial

Schreiben & VeröffentlichenSEO-Übersicht

Heute

Woche

Alle Beiträge

Titelbilder sammeln setzen

Mehrere Bilder auf einmal zuordnen. Der Dateiname entscheidet: die Zahl am Anfang ist die Ausgabennummer, also 01-das-drehbuch.jpg zu Ausgabe 1. Bestehende Titelbilder werden ersetzt.

Entwurf

Kurzfassung optional, eigener Knopf „Kurzfassung lesen" im Artikel
Einstieg
Fazit optional

Wissen
Tiefe Erklärungen·Nachschlagen

Erklärungen

Jeder Begriff aus den Lettern, von Grund auf erklärt. Einfach, tief, ohne Vorwissen verständlich. Klick einen Begriff an.

Support

Alles, was Leser dir schreiben, als Gespräch. Du antwortest hier, die Antwort erscheint beim Leser in der Plattform.

Support

Fragen zum Letter, zur Plattform oder zum Markt.

Ich antworte persönlich, in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

News & Mitteilungen

Schreib eine Mitteilung, sie erscheint im Glocken-Posteingang aller Member, anklickbar.

Neue Mitteilung

Veröffentlicht


≡

Kalender

Trag ein, was als Nächstes erscheint. Die Termine stehen sofort im Kalender und auf der Übersicht.

MoDiMiDoFrSaSo
Letter Marktupdate Bericht Update Special Sonstiges
Neuer Termin
Gattung

Geplant


≡

Live Desk

Leg eine Sitzung an und schalte sie auf, wenn es so weit ist. Was geschrieben wurde, bleibt danach gespeichert und verborgen, bis du es freigibst.

Neue Sitzung

Sitzungen


≡

Admin

Deine Verwaltung.

Alles, was nur du siehst, an einem Ort.

Lädt …

Insights

Wer liest was, wie lange, und wie weit. Live aus deiner Plattform, nur für dich.

Marktupdate-Zahlen


Wie viele Leute deine gratis Updates erreichen, wie tief sie lesen, und wie viele Member werden wollen.

Push-Versand

Schreib eine kurze Meldung und schick sie an alle, die Benachrichtigungen aktiviert haben. Ein Tipp darauf öffnet die App.

Neue Benachrichtigung

Wer hat Benachrichtigungen an

Stripe

Live aus deinem Stripe-Konto: Zahlungen & Abos. Wer, wann, wieviel, welche Karte, welches Land. Nur lesend.

Member

Zugänge anlegen, Status setzen, Passwörter zurücksetzen.

Neuen Member anlegen

Probezugang: sieht 3 Tage lang nur die erste Ausgabe und alle Erklärungen, der Rest ist gesperrt. Läuft automatisch ab.

Alle Member


i
Archiv
PDF·Downloads

PDF-Archiv

Dossiers, Leitfäden und Sonderanalysen zum Herunterladen. Jedes Dokument gehört zur Membership und bleibt dauerhaft hier liegen.

Neues Dokument hochladen

Das Titelbild steht hochkant in der Karte. Am besten die erste Seite des PDF als Bild, rund 800 Pixel breit.

Alle Dokumente


i
Kalender
Veröffentlichungen

Nächste Veröffentlichungen

Hier siehst du, was als Nächstes im Sanctis Letter erscheint.

The Sanctis Letter Marktupdate Bericht Update Special Sonstiges
MoDiMiDoFrSaSo

Suche

Durchsuche alle Analysen, Marktupdates und Updates an einem Ort.

Schnell finden

Beliebte Themen, direkt zur Suche.

Brauchst du Hilfe?

Besuche die Support-Seite für alle Fragen zum Letter, zur Plattform oder zum Markt.

Hier entsteht
ein
ganz
besonderes
Bitcoin-
Dashboard.

Mehr möchte ich dazu noch nicht verraten.

Bald.

Updates

Kurze Marktbeobachtungen, sobald etwas wichtig wird.

The Sanctis Letter 19. September 2026

Was sich beim Sanctis Letter verändert hat

Ich habe in den letzten Wochen ziemlich viel am Sanctis Letter und am gesamten Memberbereich verändert.

Einige Dinge seht ihr sofort. Andere fallen wahrscheinlich erst auf, wenn ihr euch etwas durch die Plattform klickt.

Deshalb hier einmal alles gesammelt.

01
Neu gestaltet

Die Plattform sieht jetzt anders aus

Vor allem auf dem Handy war ich selbst nicht mehr zufrieden.

Es war teilweise zu voll und man musste zu lange suchen, bis man dort war, wo man eigentlich hinwollte. Deshalb habe ich die mobile Version fast komplett neu aufgebaut.

Die wichtigsten Bereiche findet ihr jetzt direkt unten in der Navigation.

Auch die Desktop-Version habe ich angepasst und an vielen Stellen aufgeräumt.

02
Neu

Auf Home findet ihr sofort den neusten Letter

Wenn ihr euch einloggt, seht ihr direkt den aktuellsten Sanctis Letter.

Darunter findet ihr auch die Inhalte, die ihr zuletzt gelesen habt. Wenn ihr einen Letter nicht fertig gelesen habt oder später noch einmal öffnen möchtet, müsst ihr ihn nicht erneut suchen.

Eine simple Änderung, die meiner Meinung nach schon lange gefehlt hat.

03
Neu geordnet

Research ist jetzt klarer aufgebaut

Im Research-Bereich findet ihr die Sanctis Letters und die kostenlosen Marktupdates sauber voneinander getrennt.

Ich spiele aktuell auch mit dem Gedanken, die normalen Letters teilweise etwas kürzer zu halten.

Nicht weniger Research und nicht weniger Inhalt. Einfach schneller zum eigentlichen Punkt.

Ich merke selbst, dass man nicht jeden Gedanken über zehn Absätze erklären muss. Mir ist wichtiger, dass ihr nach einem Letter genau wisst, was ich sehe, welche Szenarien ich beobachte und was meine Einschätzung verändern würde.

04
In Überlegung

Kurzfristige Einschätzungen

Im Bereich Updates findet ihr aktuell vor allem Änderungen rund um die Plattform.

Ich überlege gerade, dort zusätzlich kurzfristige Gedanken zum Markt zu veröffentlichen.

Also Beobachtungen, Veränderungen oder Einschätzungen, die wichtig sind, aber keinen kompletten Sanctis Letter benötigen.

Manchmal passiert etwas am Markt und ich möchte euch kurz sagen können, wie ich es einordne. Dafür jedes Mal einen ganzen Letter zu schreiben, macht keinen Sinn.

05
Neu

Ihr könnt mir direkt schreiben

Neu gibt es eine eigene Support-Seite.

Dort könnt ihr mir direkt Fragen stellen. Egal ob zu einem Sanctis Letter, zum Markt, zur Plattform oder zu einem anderen Thema.

Ihr müsst mir keine Mail schreiben oder mich irgendwo auf Social Media suchen. Alles läuft direkt über die Plattform.

Wenn ihr eine Anfrage sendet, schaut am nächsten Tag noch einmal rein. Ich habe euch dort dann sehr wahrscheinlich bereits geantwortet.

06
Kommt bald

Der Kalender kommt bald

Der neue Kalender ist noch nicht ganz fertig, sollte aber bald verfügbar sein.

Dort seht ihr, welche Letters, Playbooks und Live-Desk-Sessions ich als Nächstes plane.

Ich werde dort aber nicht drei Wochen im Voraus irgendwelche Themen eintragen, nur damit der Kalender voll aussieht.

Der Markt hält sich schliesslich auch nicht an meinen Plan.

Ihr seht, woran ich gerade arbeite und was als Nächstes geplant ist. Wenn plötzlich etwas Wichtigeres passiert, kann sich dieser Plan jederzeit ändern.

07
Geplant

Es wird grössere Playbooks geben

Neben den normalen Sanctis Letters möchte ich künftig auch deutlich längere Berichte zu einzelnen Themen veröffentlichen.

Zum Beispiel ein vollständiges Q4-Playbook mit meinen Erwartungen, verschiedenen Szenarien und den Punkten, bei denen sich meine Einschätzung ändern würde.

Diese Berichte werden als PDF auf der Plattform erscheinen und ebenfalls im Kalender angekündigt.

So muss ich nicht versuchen, jedes grössere Thema in einen normalen Letter zu pressen.

08
Neu

Der Live Desk

Neu gibt es ausserdem den Live Desk.

Das ist ein Chat, den ich zu bestimmten, vorher angekündigten Zeiten freischalten werde.

Zum Beispiel während eines FOMC-Meetings, bei wichtigen Marktereignissen oder wenn ich gerade aktiv den Markt analysiere.

Ihr könnt dort live mitlesen, Fragen stellen, selbst etwas schreiben oder mitdiskutieren.

Die Idee dahinter ist, euch näher an meine tatsächliche Arbeit zu bringen. Nicht immer erst Stunden später einen fertigen Rückblick veröffentlichen, sondern euch teilweise schon währenddessen zeigen, was ich gerade sehe und wie ich die Situation einordne.

Warum ein Chat und kein Livestream?

Weil ich kein Content Creator bin und auch keiner werden möchte.

Wenn ich während eines wichtigen Markttermins stundenlang in eine Kamera spreche, liegt mein Fokus irgendwann auf dem Stream und nicht mehr auf dem Markt.

Im Live Desk kann ich kurz eine Einschätzung schreiben, eine Frage beantworten oder eine Diskussion starten und mich danach wieder auf das konzentrieren, worum es eigentlich geht.

Den Markt.

09
Unverändert

Die Suche bleibt bestehen

An der Suche ändert sich nichts.

Ihr könnt weiterhin nach älteren Letters, Themen und anderen Inhalten suchen.

Jetzt brauche ich eure Meinung

Ich baue den Sanctis Letter am Ende nicht für mich.

Deshalb möchte ich von euch wissen, was euch noch fehlt.

Was nervt euch? Was ist unnötig kompliziert? Welche Funktion oder welches Format würdet ihr tatsächlich benutzen?

Ihr müsst daraus keinen schönen Text machen. Schreibt einfach ehrlich rein, was ihr denkt.

Ich lese alles.

0 / 4000

Zwei Felder, mehr nicht. Der Name ist freiwillig.

Angekommen. Danke dir.

Deine Zeilen liegen in meinem Postfach. Wenn du eine Antwort erwartest, schreib mir zusätzlich über die Support-Seite, hier gibt es kein Feld dafür.

Fabian De Sanctis
The Sanctis Letter
19. September 2026