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Bitcoins Wahljahr-Fluch folgt dem Halving

Die drei letzten Jahre mit einer US-Kongresswahl zur Halbzeit des Präsidenten waren für Bitcoin die drei schlechtesten seit 2013. Den Takt dafür gibt eher der Halving-Zyklus vor als der Wahlkalender, und am 3. November hängt zum ersten Mal ein Kryptogesetz an der Wahl.

Bitcoins Wahljahr-Fluch folgt dem Halving

In zwölf Tagen wählen die Amerikaner ein neues Repräsentantenhaus und ein gutes Drittel des Senats. Für Bitcoin waren solche Midterms, die Wahlen zur Halbzeit eines Präsidenten, bisher immer schlechte Jahre, und danach ging es jedes Mal aufwärts. Bei einer Regel aus nur drei Fällen kommt alles darauf an, was hinter diesen Jahren steckt.

01
Das Muster

Drei Wahljahre, drei Absturzjahre

Bitcoin verlor 2014 über das ganze Jahr 56 Prozent, 2018 waren es 74 Prozent und 2022 64 Prozent. Es waren die drei schlechtesten Jahre seit 2013, und ausser ihnen endete in dieser Zeit nur 2025 knapp im Minus.

Auch der Verlauf glich sich. Das Jahreshoch fiel jedes Mal in die erste Januarwoche, danach ging es fast ohne Pause abwärts, und das Tief kam im vierten Quartal. Vom Hoch bis zum Tief verlor Bitcoin 66, 81 und 67 Prozent. In den übrigen Jahren lag dieser Rückgang im Median bei 22 Prozent.

Mit Zufall lässt sich das kaum erklären. Greift man aus den dreizehn Jahren von 2013 bis 2025 wahllos drei heraus, ergibt nur eine von 286 möglichen Kombinationen einen so schwachen Schnitt, und diese eine sind die Wahljahre selbst. Über die Ursache sagt diese Rechnung allerdings nichts. Sie gilt für jede Erklärung, die auf dieselben drei Jahre fällt.

Das laufende Jahr fügt sich schlechter ein, als es aussieht. Bitcoin schloss am 21. Oktober bei 84'176 Dollar, rund ein Drittel unter dem Allzeithoch vom 6. Oktober 2025. Seit Jahresbeginn liegt er damit aber nur knapp 4 Prozent im Minus. Die früheren Wahljahre hatten zum selben Datum schon 47 bis 59 Prozent verloren.

Liniendiagramm: Bitcoin im Jahresverlauf der Midterm-Jahre 2014, 2018 und 2022 (grau) und 2026 (gelb), als Index mit dem Schlusskurs vom 31. Dezember des Vorjahres gleich 100. Die drei früheren Jahre fallen fast parallel und enden bei 44 (2014), 36 (2022) und 26 (2018); Punkte markieren die Wahltage Anfang November. 2026 liegt am 21. Oktober bei 96, also 3,8 Prozent unter dem Jahresanfang, nach einem Tief am 30. Juni bei 67.
Quelle: Coin Metrics (PriceUSD), Tagesschluss; eigene Berechnung. 2026 bis 21.10.2026.

Ein grosser Teil des Rückgangs fiel diesmal schon in die letzten Monate von 2025. Das bisherige Tief kam am 30. Juni bei 58'525 Dollar, vier Monate vor der Wahl, und seither hat sich Bitcoin um rund 44 Prozent erholt. In den früheren Wahljahren lag das Tief dagegen immer um den Wahltag oder kurz danach.

02
Nach der Wahl

Vor der Erholung kam noch ein Einbruch

In den zwölf Monaten nach dem Wahltag stieg Bitcoin jedes Mal, nacheinander um 23, 45 und 93 Prozent. Im Schnitt sind das 54 Prozent, doch dieser Schnitt hängt stark am letzten Fall. Ohne 2022 wären es nur 34 Prozent.

Bequem war der Weg dorthin nie. In allen drei Fällen fiel Bitcoin nach der Wahl zuerst weiter. 2014 kam das Tief erst 71 Tage später und lag fast die Hälfte unter dem Kurs vom Wahltag. 2018 kam es nach 39 Tagen, ebenfalls rund die Hälfte tiefer. 2022 folgte es einen Tag nach der Wahl, mitten im Zusammenbruch der Kryptobörse FTX.

Die Gewinne danach sind deshalb vor allem die Erholung nach einem langen Kursrückgang. Gemessen an allen Zwölfmonatsfenstern seit 2013 waren sie nicht einmal besonders gut. Über ein beliebiges Jahr hinweg legte Bitcoin im Median rund 71 Prozent zu, und die drei Jahre nach den Wahlen liegen in dieser Verteilung im Mittelfeld.

03
Der Halving-Zyklus

Zwei Uhren im selben Takt

Bitcoin hat einen eigenen Vierjahreskalender. Etwa alle vier Jahre halbiert sich die Belohnung, die Miner für neue Blöcke bekommen, und damit das Angebot an neuen Bitcoin. Auf dieses Halving folgte bisher jedes Mal ein starker Anstieg bis zu einem Zyklushoch, ein bis anderthalb Jahre später, und danach ein tiefer Absturz.

Das erste Halving fand im November 2012 statt, drei Wochen nach einer Präsidentschaftswahl. Seither laufen die beiden Uhren fast im Gleichschritt. Die Midterm-Wahltage lagen jedes Mal zwischen 706 und 927 Tagen nach dem letzten Halving, also immer in derselben Phase. Das Zyklushoch kam jeweils rund ein Jahr vor der Wahl, zuletzt am 6. Oktober 2025.

Liniendiagramm mit logarithmischer Skala: Bitcoin in den vier Jahren nach jedem Halving, als Index mit dem Schlusskurs am Halving-Tag gleich 100. Die Zyklen ab 2012, 2016 und 2020 sind grau, der Zyklus ab 2024 gelb. Ein grau hinterlegtes Band von Tag 706 bis 927 zeigt, wo die Midterm-Wahltage liegen; Punkte markieren sie auf den früheren Linien. Der Zyklus ab 2024 steht an Tag 914 bei Index 130 und verläuft weit unter den früheren Zyklen.
Quelle: Coin Metrics (PriceUSD), Halving-Blöcke mempool.space; eigene Berechnung. Zyklus 2024 bis 21.10.2026.

Damit war jedes Midterm-Jahr zugleich das Jahr nach einem Zyklushoch, in dem Bitcoin die Übertreibung des Vorjahres abbaute. Mit drei Fällen lässt sich nicht auseinanderhalten, welche der beiden Uhren den Takt vorgibt. Für das Halving spricht, dass dahinter ein Mechanismus steht, das knapper werdende Neuangebot. Für eine eigene Wirkung der Wahl findet sich bei Bitcoin keine vergleichbare Mechanik.

Der laufende Zyklus ist zudem der schwächste bisher. Vom Halving im April 2024 bis zum Hoch stieg Bitcoin um 92 Prozent, in den Zyklen davor um das 8- bis 92-Fache. Auch der Rückgang fällt flacher aus. Am Junitief lag Bitcoin 53 Prozent unter dem Allzeithoch, in früheren Zyklen waren es am Tief 77 bis 84 Prozent.

04
Member

Wie ich mit Wahl und Zyklus umgehe

Dieser Bericht zeigt, woher die schwachen Wahljahre kommen und was die Zahlen hergeben. Wie ich mich selbst rund um die Wahl und im Halving-Zyklus aufstelle, schreibe ich für die Member.

In den Member-Berichten lege ich meine eigene Positionierung offen, dazu meine Thesen, die Szenarien, mit denen ich nach der Wahl rechne, und die Levels bei Bitcoin, die für mich zählen. Im Sanctis Letter ordne ich den Markt am ausführlichsten ein.

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05
Die Fed

Die Notenbank richtete sich nicht nach der Wahl

Eine zweite Erklärung liegt bei der US-Notenbank. 2018 erhöhte die Fed den Leitzins viermal und baute ihre Bilanz ab, 2022 hob sie ihn von fast null auf 4,25 bis 4,5 Prozent. Die sogenannte Netto-Liquidität zeigt grob, wie viel Zentralbankgeld im Finanzsystem frei verfügbar ist. Diese unter Anlegern verbreitete Messgrösse sank 2018 um 10 und 2022 um 16 Prozent. Für diese beiden Jahre passt eine straffere Fed gut zum Kursverlauf.

Für 2014 passt sie kaum. Die Fed liess den Zins damals bei null und beendete im Oktober nur ihr Anleihekaufprogramm, die Liquidität wuchs über das Jahr sogar um 6 Prozent. Umgekehrt schrumpfte die Fed-Bilanz 2023 und 2024 um rund 10 Prozent pro Jahr, und Bitcoin hat sich in beiden Jahren mehr als verdoppelt.

Vor allem straffte die Fed nicht wegen der Wahl. Seit 1958 stieg der Leitzins in 7 von 17 Midterm-Jahren und in 26 von 54 anderen Jahren, im Schnitt ist kein Unterschied zu erkennen. 2018 und 2022 hob die Fed an, weil Konjunktur und Inflation es verlangten.

Dazu kamen Schocks aus der Kryptobranche selbst. 2014 brach die Börse Mt. Gox zusammen, 2018 nahm sich die Börsenaufsicht SEC die Herausgeber von ICOs vor, also von Token-Verkäufen an Anleger. 2022 brachen Terra und die Kryptobank Celsius zusammen, drei Tage nach der Wahl beantragte FTX Gläubigerschutz. Mit der Wahl hatte keines dieser Ereignisse zu tun.

Im Herbst 2026 sieht die Lage anders aus. Die Netto-Liquidität schrumpft nicht, sie liegt leicht über dem Jahresanfang. Im September hat die Fed den Leitzins wegen der erhöhten Inflation aber auf 3,75 bis 4 Prozent angehoben, und die nächste Sitzung folgt eine Woche vor der Wahl.

06
Der Aktienmarkt

Bei Aktien gibt es den Effekt, nur viel kleiner

Der Aktienmarkt bietet eine längere Reihe. Seit 1950 gab es 19 Midterm-Wahlen, und nach jeder einzelnen stand der S&P 500 zwölf Monate später höher, im Schnitt um 15 Prozent. Ab demselben Novemberdatum waren es in allen anderen Jahren im Schnitt nur 7 Prozent. Das Wahljahr selbst war auch bei Aktien schwächer, mit einer mittleren Jahresrendite von knapp 4 Prozent gegen 11 Prozent in den übrigen Jahren.

Balkendiagramm: Veränderung des S&P 500 in den zwölf Monaten nach jeder der 19 Midterm-Wahlen von 1950 bis 2022. Alle Balken sind positiv, von 1,1 Prozent (1986) bis 33,2 Prozent (1954), im Mittel 15,1 Prozent. Eine gelbe Linie bei 7,3 Prozent zeigt das Mittel der übrigen Jahre ab demselben Novemberdatum.
Quelle: S&P 500 Preisindex ohne Dividenden (^GSPC, Yahoo Finance, geprüft mit FRED); eigene Berechnung.

Zufall ist auch das kaum. Bei wahllos gezogenen Jahren käme ein so hoher Schnitt nur in knapp 3 Prozent der Fälle zustande. Als mögliche Erklärung nennt die Forschung vor allem, dass die politische Unsicherheit vor einer Wahl steigt und danach wieder sinkt, an den Optionsmärkten ist das gut messbar. Ob dahinter ein stabiler Zyklus steckt, mit dem sich handeln lässt, ist unter Ökonomen umstritten.

Auf Bitcoin lässt sich das nur bedingt übertragen. Bei Aktien brachten die zwölf Monate nach der Wahl im Schnitt rund 8 Prozentpunkte mehr als andere Jahre. Bitcoin verlor in den Wahljahren selbst 56 bis 74 Prozent. Weniger Unsicherheit nach einer Wahl mag auch Bitcoin helfen, Ausschläge dieser Grösse erklärt sie aber nicht.

07
Die Wahl 2026

Diesmal hängt ein Gesetz an der Wahl

In einem Punkt unterscheidet sich 2026 wirklich von den früheren Wahljahren. Zum ersten Mal liegt ein Kryptogesetz auf dem Tisch, der CLARITY Act. Er soll die Regeln für Kryptobörsen, Token-Projekte und DeFi festlegen, also für Finanzdienste, die direkt auf der Blockchain laufen, ohne eine Bank oder einen anderen Vermittler dazwischen. Das Repräsentantenhaus hat ihn im Juli 2025 mit 294 zu 134 Stimmen beschlossen, mit allen anwesenden Republikanern und 78 Demokraten.

Im Senat scheiterte am 15. September die Abstimmung über den Beginn der Beratung mit 49 zu 50 Stimmen, nötig wären 60 gewesen. Kein einziger Demokrat stimmte mit Ja. Wie es dazu kam, steht im Bericht Gnadenfrist fürs Krypto-Gesetz.

Seither ruht das Verfahren. Der Senat tagt bis zum 6. November nicht, danach bleiben ihm bis zur Weihnachtspause höchstens 22 Werktage, in denen auch der Haushalt ansteht. Ein Antrag auf eine erneute Abstimmung liegt vor, ein Termin nicht. Haben beide Kammern bis zum 3. Januar 2027 nicht dieselbe Fassung beschlossen, verfällt der Entwurf. Auf dem Prognosemarkt Polymarket kostet eine Wette darauf, dass das Gesetz noch 2026 unterschrieben wird, rund 5 Cent bei einer Auszahlung von einem Dollar.

Die Wahl entscheidet deshalb vor allem, unter welchen Mehrheiten ein Neustart ab Januar läuft. Die Prognosemärkte preisen ein demokratisches Repräsentantenhaus mit rund 91 Prozent ein und einen demokratischen Senat mit rund zwei Dritteln. Dort müssten die Demokraten netto vier Sitze gewinnen. Mit einer Mehrheit würden sie die Ausschüsse führen, die ein neues Gesetz zuerst beraten. Sicher ist der Ausgang nicht, allein im Senat gelten sieben Rennen als offen.

Für Bitcoin selbst steht dabei weniger auf dem Spiel, als es klingt. SEC und CFTC haben im März 2026 gemeinsam festgelegt, dass Bitcoin, Ether, Solana und XRP keine Wertpapiere sind. Am Gesetz hängt vor allem die Rechtssicherheit für Börsen, Token-Projekte und DeFi. Eine Auslegung der Behörden kann eine neue Führung wieder ändern, ein Gesetz nicht.

Fazit

Was nach der Wahl zählt

Die drei schwachen Wahljahre sind kein Zufall. Sie waren aber zugleich die Jahre nach einem Zyklushoch. Verschärft wurde der Absturz durch Schocks aus der Kryptobranche, 2018 und 2022 zusätzlich durch eine straffe Fed. Der Wahlkalender liefert dabei keine Information, die der Halving-Kalender nicht schon enthält. Eine Wirkung der Wahl lässt sich mit drei Fällen zwar nicht ausschliessen, für die Erklärung braucht es sie aber nicht.

Eine Kursrichtung für die Zeit nach dem 3. November geben die Daten nicht her. In früheren Zyklen begann die Erholung erst nach dem Zyklustief, das 777 bis 912 Tage nach dem Halving lag. Der laufende Zyklus steht inzwischen am Ende dieses Fensters, und das Junitief liegt mitten darin. Ob es das Tief des Zyklus war, ist offen.

Drei Entwicklungen könnten diese Einordnung verschieben. Ein neues Tief unter 58'525 Dollar nach der Wahl würde 2026 doch noch ins alte Muster rücken. Eine Einigung über den CLARITY Act in den letzten Sitzungswochen würde der Branche Rechtssicherheit geben, bevor neue Mehrheiten antreten. Und die Fed, die im September wieder angehoben hat, kann im Oktober und Dezember weiter straffen oder wieder lockern.

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The Sanctis Letter 19. September 2026
Was sich beim Sanctis Letter verändert hat

Ich habe in den letzten Wochen ziemlich viel am Sanctis Letter und am gesamten Memberbereich verändert.

Einige Dinge seht ihr sofort. Andere fallen wahrscheinlich erst auf, wenn ihr euch etwas durch die Plattform klickt.

Deshalb hier einmal alles gesammelt.

01
Neu gestaltet

Die Plattform sieht jetzt anders aus

Vor allem auf dem Handy war ich selbst nicht mehr zufrieden.

Es war teilweise zu voll und man musste zu lange suchen, bis man dort war, wo man eigentlich hinwollte. Deshalb habe ich die mobile Version fast komplett neu aufgebaut.

Die wichtigsten Bereiche findet ihr jetzt direkt unten in der Navigation.

Auch die Desktop-Version habe ich angepasst und an vielen Stellen aufgeräumt.

02
Neu

Auf Home findet ihr sofort den neusten Letter

Wenn ihr euch einloggt, seht ihr direkt den aktuellsten Sanctis Letter.

Darunter findet ihr auch die Inhalte, die ihr zuletzt gelesen habt. Wenn ihr einen Letter nicht fertig gelesen habt oder später noch einmal öffnen möchtet, müsst ihr ihn nicht erneut suchen.

Eine simple Änderung, die meiner Meinung nach schon lange gefehlt hat.

03
Neu geordnet

Research ist jetzt klarer aufgebaut

Im Research-Bereich findet ihr die Sanctis Letters und die kostenlosen Marktupdates sauber voneinander getrennt.

Ich spiele aktuell auch mit dem Gedanken, die normalen Letters teilweise etwas kürzer zu halten.

Nicht weniger Research und nicht weniger Inhalt. Einfach schneller zum eigentlichen Punkt.

Ich merke selbst, dass man nicht jeden Gedanken über zehn Absätze erklären muss. Mir ist wichtiger, dass ihr nach einem Letter genau wisst, was ich sehe, welche Szenarien ich beobachte und was meine Einschätzung verändern würde.

04
In Überlegung

Kurzfristige Einschätzungen

Im Bereich Updates findet ihr aktuell vor allem Änderungen rund um die Plattform.

Ich überlege gerade, dort zusätzlich kurzfristige Gedanken zum Markt zu veröffentlichen.

Also Beobachtungen, Veränderungen oder Einschätzungen, die wichtig sind, aber keinen kompletten Sanctis Letter benötigen.

Manchmal passiert etwas am Markt und ich möchte euch kurz sagen können, wie ich es einordne. Dafür jedes Mal einen ganzen Letter zu schreiben, macht keinen Sinn.

05
Neu

Ihr könnt mir direkt schreiben

Neu gibt es eine eigene Support-Seite.

Dort könnt ihr mir direkt Fragen stellen. Egal ob zu einem Sanctis Letter, zum Markt, zur Plattform oder zu einem anderen Thema.

Ihr müsst mir keine Mail schreiben oder mich irgendwo auf Social Media suchen. Alles läuft direkt über die Plattform.

Wenn ihr eine Anfrage sendet, schaut am nächsten Tag noch einmal rein. Ich habe euch dort dann sehr wahrscheinlich bereits geantwortet.

06
Kommt bald

Der Kalender kommt bald

Der neue Kalender ist noch nicht ganz fertig, sollte aber bald verfügbar sein.

Dort seht ihr, welche Letters, Playbooks und Live-Desk-Sessions ich als Nächstes plane.

Ich werde dort aber nicht drei Wochen im Voraus irgendwelche Themen eintragen, nur damit der Kalender voll aussieht.

Der Markt hält sich schliesslich auch nicht an meinen Plan.

Ihr seht, woran ich gerade arbeite und was als Nächstes geplant ist. Wenn plötzlich etwas Wichtigeres passiert, kann sich dieser Plan jederzeit ändern.

07
Geplant

Es wird grössere Playbooks geben

Neben den normalen Sanctis Letters möchte ich künftig auch deutlich längere Berichte zu einzelnen Themen veröffentlichen.

Zum Beispiel ein vollständiges Q4-Playbook mit meinen Erwartungen, verschiedenen Szenarien und den Punkten, bei denen sich meine Einschätzung ändern würde.

Diese Berichte werden als PDF auf der Plattform erscheinen und ebenfalls im Kalender angekündigt.

So muss ich nicht versuchen, jedes grössere Thema in einen normalen Letter zu pressen.

08
Neu

Der Live Desk

Neu gibt es ausserdem den Live Desk.

Das ist ein Chat, den ich zu bestimmten, vorher angekündigten Zeiten freischalten werde.

Zum Beispiel während eines FOMC-Meetings, bei wichtigen Marktereignissen oder wenn ich gerade aktiv den Markt analysiere.

Ihr könnt dort live mitlesen, Fragen stellen, selbst etwas schreiben oder mitdiskutieren.

Die Idee dahinter ist, euch näher an meine tatsächliche Arbeit zu bringen. Nicht immer erst Stunden später einen fertigen Rückblick veröffentlichen, sondern euch teilweise schon währenddessen zeigen, was ich gerade sehe und wie ich die Situation einordne.

Warum ein Chat und kein Livestream?

Weil ich kein Content Creator bin und auch keiner werden möchte.

Wenn ich während eines wichtigen Markttermins stundenlang in eine Kamera spreche, liegt mein Fokus irgendwann auf dem Stream und nicht mehr auf dem Markt.

Im Live Desk kann ich kurz eine Einschätzung schreiben, eine Frage beantworten oder eine Diskussion starten und mich danach wieder auf das konzentrieren, worum es eigentlich geht.

Den Markt.

09
Unverändert

Die Suche bleibt bestehen

An der Suche ändert sich nichts.

Ihr könnt weiterhin nach älteren Letters, Themen und anderen Inhalten suchen.

Jetzt brauche ich eure Meinung

Ich baue den Sanctis Letter am Ende nicht für mich.

Deshalb möchte ich von euch wissen, was euch noch fehlt.

Was nervt euch? Was ist unnötig kompliziert? Welche Funktion oder welches Format würdet ihr tatsächlich benutzen?

Ihr müsst daraus keinen schönen Text machen. Schreibt einfach ehrlich rein, was ihr denkt.

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Fabian De Sanctis
The Sanctis Letter
19. September 2026