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Makro, Bitcoin, On-Chain und Märkte.

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Die Übergabe

Jede Woche analysiere ich die wichtigsten On-Chain Daten, Makro-Signale und Marktstrukturen, damit du weisst, was wirklich passiert.

Die Übergabe

Der Markt fühlt sich gerade unangenehm an, und das ist keine Einbildung. Bitcoin handelt deutlich unter den Hochs, die Makro-Daten kommen Woche für Woche schwächer rein, und die ETF-Flows haben gedreht. Wenn man nur auf den Kurs und die Schlagzeilen schaut, will man sich am liebsten ganz raushalten.

Ich mache diese Woche genau das Gegenteil. Ich lese die Daten unter der Oberfläche, und die erzählen eine andere Geschichte als der Preis. Die schwachen Hände geben gerade ab, die Liquidität im System bleibt aber erstaunlich stabil. Genau diese Kombination ist für mich der Grund, warum ich für mein Langfrist-Portfolio in diese Schwäche hinein akkumuliere. Nicht hektisch, nicht mit Hebel, sondern Stück für Stück.

Wer die konkreten Level, die Szenarien und meine genaue Positionierung sehen will, findet das im The Sanctis Letter. Das ist mein privater Marktbrief, zwei bis drei Mal pro Woche, in dem ich durchspiele, wie ich die Lage handle und wo meine Grenzen liegen. Das gratis Update hier zeigt dir das grosse Bild, der Letter zeigt dir die Umsetzung. Schau gern rein, wenn dich das tiefer interessiert.

Jetzt aber zu den Daten, und die fangen leider in der Realwirtschaft an.

01
Makro · Arbeitsmarkt

Der Arbeitsmarkt sendet die echten Warnsignale

Nur 9 Prozent der kleinen Unternehmen in den USA haben im Mai gesagt, dass sie in den nächsten drei Monaten Leute einstellen wollen. Das ist der tiefste Wert seit zehn Jahren, wenn man das Corona-Jahr 2020 ausklammert. Die NFIB-Einstellungsabsichten sind ein Frühindikator, sie laufen den eigentlichen Beschäftigungszahlen rund vier Monate voraus. Kleine Firmen stehen für etwa 46 Prozent aller privaten Arbeitsplätze in den USA.

Wenn diese Gruppe so klar auf die Bremse tritt, dann ist das kein kosmetisches Detail. Es deutet darauf hin, dass das Wachstum der privaten Beschäftigung bereits ab dem dritten Quartal ins Negative drehen könnte. Die offizielle Einstellungsrate über alle Branchen liegt mit 3,2 Prozent ohnehin schon auf dem zweittiefsten Stand seit der Pandemie und damit unter dem Niveau der Rezession von 2001.

Für die Märkte ist das wichtig, weil ein schwacher Arbeitsmarkt am Ende den Konsum trifft, und der Konsum ist das Rückgrat der US-Wirtschaft. Genau dorthin schauen wir als Nächstes.

NFIB-Einstellungsabsichten (vier Monate vorlaufend) gegen die privaten Payrolls. Quelle: Pantheon Macroeconomics.
NFIB-Einstellungsabsichten (vier Monate vorlaufend) gegen die privaten Payrolls. Quelle: Pantheon Macroeconomics.
Kleine Firmen stehen für fast die Hälfte aller privaten Jobs. Wenn die auf die Bremse treten, hört man das in der ganzen Wirtschaft.
02
Makro · Konsum

Der US-Konsument verliert das Tempo

Die inflationsbereinigten Einzelhandelsumsätze ohne Autos sind im Mai um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat gefallen. Das von der Chicago Fed getrackte Echtzeitmass CARTS deutet sogar auf minus 1,3 Prozent hin, und das wäre der grösste monatliche Rückgang seit mindestens 2023. Es wäre ausserdem der siebte Rückgang in den letzten neun Monaten!

Das heisst übersetzt: Die Amerikaner kaufen real weniger, obwohl die Preise weiter steigen. Der Konsum kommt mit der Inflation nicht mehr mit.

Das passt zur Stimmung der Haushalte, denn 43,6 Prozent der Amerikaner sagen, dass es ihnen finanziell schlechter geht als vor einem Jahr. Das ist der höchste Wert seit Januar 2023 und der dritte Anstieg in Folge.

Ein müder Konsument bei gleichzeitig schwächelndem Arbeitsmarkt ist die klassische Kombination, die eine Wirtschaft abkühlen lässt. Für Risk-Assets ist das zunächst Gegenwind, weil es die Unsicherheit erhöht. Es ist aber auch genau die Art von Schwäche, die irgendwann die Notenbank zum Handeln zwingt.

Inflationsbereinigte Einzelhandelsumsätze ohne Autos, Monat über Monat.
Inflationsbereinigte Einzelhandelsumsätze ohne Autos, Monat über Monat.
Der Konsum kommt mit der Inflation nicht mehr mit, und das spürt inzwischen fast die Hälfte der Haushalte.
03
Makro · Kredit

Im Kreditmarkt baut sich Stress auf

Der Aufschlag, den Anleger für die riskantesten Unternehmensanleihen verlangen, ist stark gestiegen. CCC-Anleihen, also das unterste Segment des investierbaren Hochzins-Bereichs, bringen aktuell 4,8 Mal mehr Zusatzrendite als die besser bewerteten BB-Anleihen.

Der Abstand zwischen den beiden Gruppen liegt damit auf dem höchsten Stand seit mindestens zwölf Jahren und überschreitet sechs Prozentpunkte.

Dieser Spread ist eine Art Fieberthermometer für die Risikobereitschaft im System. Zum Vergleich: 2019 lag das Verhältnis bei etwa 2,2, im Stressjahr 2024 bei rund 3,2. Wenn die Lücke so weit aufgeht, dann trennt der Markt sehr scharf zwischen sicheren und unsicheren Schuldnern. Genau das passiert, wenn die Refinanzierungskosten steigen und schwächere Firmen unter Druck geraten.

Für uns als Krypto-Anleger ist das relevant, weil Bitcoin und Aktien in solchen Phasen selten isoliert laufen. Steigender Kreditstress ist ein Warnsignal für die gesamte Risk-Seite. Es sagt mir, dass ich diszipliniert bleiben muss und nicht alles auf einmal einsetzen darf.

Spread von CCC-Anleihen über höher bewertete Junk Bonds, über sechs Prozentpunkte. Quelle: Bloomberg.
Spread von CCC-Anleihen über höher bewertete Junk Bonds, über sechs Prozentpunkte. Quelle: Bloomberg.
Wenn der Markt so scharf zwischen sicheren und unsicheren Schuldnern trennt, ist das ein Warnsignal für die ganze Risk-Seite.
04
Makro · Zinsen

Die Anleihezinsen sind aktuell die grösste Gefahr für Risk-Assets

Normalerweise bewegen sich Aktien und Anleihezinsen über längere Phasen in die gleiche Richtung, weil starke Wirtschaft sowohl die Kurse als auch die Zinsen treibt. Aktuell ist das Gegenteil der Fall. Die rollierende Drei-Monats-Korrelation zwischen der zehnjährigen US-Rendite und dem S&P 500 liegt bei minus 0,62, dem tiefsten Wert seit mindestens fünfzehn Jahren.

Das bedeutet: Wenn die Zinsen steigen, fallen die Kurse, und umgekehrt. Selbst im Bärenmarkt 2022 ist diese Korrelation nie unter minus 0,50 gefallen. Der aktuelle Wert ist also der extremste in Jahrzehnten.

Der Grund ist, dass die steigenden Zinsen gerade nicht für Wachstumsoptimismus stehen, sondern für hartnäckige Inflationssorgen. Hohe Zinsen ohne Wachstum sind für Risk-Assets das schlechteste aller Umfelder.

Solange die langfristigen Renditen zwischen 4,5 und 5 Prozent stehen, gibt es eine echte Konkurrenz zu Risiko-Anlagen. Wer eine sichere Anleihe mit knapp 5 Prozent bekommt, überlegt zweimal, ob er das Risiko in Bitcoin oder Wachstumsaktien eingeht. Genau dieser Mechanismus drückt aktuell auf den Kryptomarkt, und das führt uns direkt zu Bitcoin.

Rollierende Drei-Monats-Korrelation zwischen S&P 500 und der zehnjährigen Rendite, bei minus 0,62.
Rollierende Drei-Monats-Korrelation zwischen S&P 500 und der zehnjährigen Rendite, bei minus 0,62.
05
Bitcoin · Zinsdruck

Bitcoin sieht die höchsten Anleihezinsen seiner Geschichte

Bitcoin hat in seiner gesamten Existenz noch nie unter so ungünstigen Zinsbedingungen gehandelt wie heute. Der Chart, der den Bitcoin-Preis gegen die verschiedenen US-Staatsanleihezinsen legt, macht das deutlich. Die langfristigen Renditen pendeln zwischen 4,5 und 5 Prozent, und der Markt preist aktuell eine 60-prozentige Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zinserhöhung bis Jahresende ein.

Hohe Zinsen bedeuten, dass Geld teuer ist und die Liquidität knapp. In so einem Umfeld können die grossen Akteure nicht mit der vollen Risikobereitschaft agieren, die sie bräuchten, um aggressiv in Bitcoin zu gehen. Historisch sind Anstiege dieser Renditen oft mit Phasen der Abkühlung im Bitcoin zusammengefallen, und genau das sehen wir auch jetzt.

Wichtig ist die Zeitachse. Dieser Mechanismus löst sich nicht in einer Woche auf, er braucht Monate und hängt stark von der wirtschaftlichen Entwicklung und den politischen Entscheidungen ab.

Sobald aber die Sichtbarkeit besser wird und die Zinsen mechanisch nach unten kommen, verschiebt sich die Risikoprämie wieder zugunsten von Anlagen wie Bitcoin. Ich behandle die aktuelle Phase deshalb als Vorbereitung, nicht als Endstation.

Bitcoin-Preis gegen US-Staatsanleihezinsen über alle Laufzeiten. Quelle: CryptoQuant.
Bitcoin-Preis gegen US-Staatsanleihezinsen über alle Laufzeiten. Quelle: CryptoQuant.
Ich behandle die aktuelle Phase als Vorbereitung, nicht als Endstation.
06
Liquidität · Das Fundament

Unter der Oberfläche bleibt das Liquiditäts-Fundament intakt

Jetzt kommt der Teil, der meine Haltung trägt. Die US-Geldmenge M2, also die breite Menge an Geld im System, hat ein neues Allzeithoch von 22,8 Billionen Dollar erreicht. M2 ist der Treibstoff für so ziemlich jede Anlageklasse. Mehr Geld im System sucht sich am Ende einen Weg in Vermögenswerte, und Krypto gehört zu den ersten, die davon profitieren, sobald die Bedingungen drehen.

Dazu kommt ein Detail, das die meisten übersehen. Die gesamte Marktkapitalisierung der Stablecoins hält sich bemerkenswert stabil bei rund 273 Milliarden Dollar, obwohl Bitcoin deutlich korrigiert hat.

In einem typischen Abschwung würde man erwarten, dass diese Zahl deutlich fällt, weil Anleger das Ökosystem verlassen. Genau das passiert aber nicht. Stablecoins sind im Grunde geparktes Kaufkraft-Pulver, das im Kryptomarkt bereitsteht.

Das ist für mich der entscheidende Unterschied zu einem echten Kapitulations-Ende. Der Preis leidet, die Stimmung ist mies, aber das Geld bleibt im Raum. Es ist nur noch nicht aggressiv eingesetzt. Wer langfristig denkt, liest so eine Situation anders als jemand, der nur auf die rote Kerze schaut.

US-Geldmenge M2 auf neuem Allzeithoch von 22,8 Billionen Dollar. Quelle: Barchart.
US-Geldmenge M2 auf neuem Allzeithoch von 22,8 Billionen Dollar. Quelle: Barchart.
Der Preis leidet, die Stimmung ist mies, aber das Geld bleibt im Raum.
Der Preis leidet, die Stimmung ist mies, aber das Geld bleibt im Raum.
07
On-Chain · ETF-Flows

Die ETF-Abflüsse beschleunigen, und das gehört dazu

Auf der anderen Seite muss ich ehrlich sein, denn der kurzfristige Druck ist real. Die US-Bitcoin-ETFs haben im Juni bereits rund 2,1 Milliarden Dollar an Abflüssen verzeichnet und sind auf dem Weg, die 2,4 Milliarden aus dem Mai zu übertreffen. Getrieben wird das vom grössten Spot-ETF, IBIT, der allein in einer Woche 401 Millionen Dollar verloren hat. Das ist die fünfte Abfluss-Woche in Folge und die längste Serie seit Oktober 2025.

ETF-Flows zeigen, wie sich das institutionelle und das breite Anlegerpublikum positioniert. Aktuell ziehen sie Geld ab, IBIT liegt im laufenden Jahr sogar netto im Minus, nach Rekord-Zuflüssen von 36,8 Milliarden 2024 und 24,8 Milliarden 2025. Das ist eine klare Trendwende in der Stimmung.

So unangenehm das aussieht, es ist ein normaler Teil einer Korrektur. Genau dann, wenn die zuletzt gekauften Hände wieder verkaufen, wechselt das Angebot den Besitzer. Wichtig ist für mich nicht, dass die Flows gerade negativ sind, sondern wer auf der anderen Seite steht und aufnimmt. Und das sieht man am besten on-chain.

Netto-Flows der US-Spot-Bitcoin-ETFs. Quelle: Glassnode.
Netto-Flows der US-Spot-Bitcoin-ETFs. Quelle: Glassnode.
Wichtig ist nicht, dass die Flows gerade negativ sind, sondern wer auf der anderen Seite steht und aufnimmt.
08
On-Chain · Die Übergabe

Der Verkaufsdruck der kurzfristigen Halter ist auf einem der tiefsten Werte des Zyklus

Das hier ist für mich der Chart der Woche und der Grund für den Titel. Der Net Pressure Tilt der Short Term Holder ist auf minus 28 gefallen, einer der tiefsten Verkaufsdruck-Werte dieses gesamten Zyklus.

Short Term Holder sind Wallets, die ihre Coins erst vor relativ kurzer Zeit gekauft haben, meist innerhalb der letzten Monate. Es sind die nervösen, schwachen Hände.

Ein so negativer Wert bedeutet, dass genau diese Gruppe gerade in grossem Stil mit Verlust verkauft. Der durchschnittliche Einstandspreis dieser Halter, die sogenannte STH Realized Price, liegt bei 75 300 Dollar, und Bitcoin handelt darunter. Diese Leute sind also im Minus und werfen hin. In jedem Zyklus markieren solche Kapitulationsphasen den Moment, in dem das Angebot von den schwachen zu den starken Händen wandert.

Genau das meine ich mit Übergabe. Die einen geben auf, weil sie den Schmerz nicht mehr aushalten, die anderen nehmen geduldig auf. Ich kann nicht sagen, ob der exakte Boden schon erreicht ist, es kann durchaus noch tiefer gehen. Aber als langfristig denkender Anleger ist genau das die Phase, in der ich Bestände aufbaue, nicht die Phase, in der ich davonlaufe.

Fazit

Was ich konkret tue

Die meisten schauen auf den roten Kurs und sehen ein Ende. Ich schaue auf die Daten darunter und sehe einen Anfang. Das ist der ganze Unterschied in dieser Woche.

Ja, die Makro-Lage ist mies. Der Arbeitsmarkt kühlt ab, der Konsument gibt auf, der Kreditstress steigt und die hohen Zinsen ziehen an allem, was Risiko trägt.

Ich rede das nicht schön, kurzfristig kann es weiter wehtun. Aber Gegenwind ist nicht das Gleiche wie ein kaputtes Fundament. Und das Fundament steht: Die Geldmenge auf einem Allzeithoch, die Stablecoins voll im System, das Pulver bereit. Das Geld ist nicht weg, es wartet nur.

On-chain läuft derweil das, was in jedem Zyklus den Unterschied zwischen denen macht, die reich werden, und denen, die ständig zu spät kommen. Die schwachen Hände kapitulieren und werfen ihre Coins zu den tiefsten Preisen seit Monaten auf den Markt. Irgendjemand nimmt sie. In diesem Zyklus bin das auch ich.

Ich verkaufe keine Angst und ich kaufe keine Euphorie. Ich akkumuliere für mein Langfrist-Portfolio, diszipliniert, ohne Hebel, ohne Hektik, genau dann, wenn es sich am unangenehmsten anfühlt. Die Übergabe läuft.

Wie ich mich dabei konkret positioniere, mit welchen Levels und Szenarien, das liegt im The Sanctis Letter

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The Sanctis Letter 19. September 2026

Was sich beim Sanctis Letter verändert hat

Ich habe in den letzten Wochen ziemlich viel am Sanctis Letter und am gesamten Memberbereich verändert.

Einige Dinge seht ihr sofort. Andere fallen wahrscheinlich erst auf, wenn ihr euch etwas durch die Plattform klickt.

Deshalb hier einmal alles gesammelt.

01
Neu gestaltet

Die Plattform sieht jetzt anders aus

Vor allem auf dem Handy war ich selbst nicht mehr zufrieden.

Es war teilweise zu voll und man musste zu lange suchen, bis man dort war, wo man eigentlich hinwollte. Deshalb habe ich die mobile Version fast komplett neu aufgebaut.

Die wichtigsten Bereiche findet ihr jetzt direkt unten in der Navigation.

Auch die Desktop-Version habe ich angepasst und an vielen Stellen aufgeräumt.

02
Neu

Auf Home findet ihr sofort den neusten Letter

Wenn ihr euch einloggt, seht ihr direkt den aktuellsten Sanctis Letter.

Darunter findet ihr auch die Inhalte, die ihr zuletzt gelesen habt. Wenn ihr einen Letter nicht fertig gelesen habt oder später noch einmal öffnen möchtet, müsst ihr ihn nicht erneut suchen.

Eine simple Änderung, die meiner Meinung nach schon lange gefehlt hat.

03
Neu geordnet

Research ist jetzt klarer aufgebaut

Im Research-Bereich findet ihr die Sanctis Letters und die kostenlosen Marktupdates sauber voneinander getrennt.

Ich spiele aktuell auch mit dem Gedanken, die normalen Letters teilweise etwas kürzer zu halten.

Nicht weniger Research und nicht weniger Inhalt. Einfach schneller zum eigentlichen Punkt.

Ich merke selbst, dass man nicht jeden Gedanken über zehn Absätze erklären muss. Mir ist wichtiger, dass ihr nach einem Letter genau wisst, was ich sehe, welche Szenarien ich beobachte und was meine Einschätzung verändern würde.

04
In Überlegung

Kurzfristige Einschätzungen

Im Bereich Updates findet ihr aktuell vor allem Änderungen rund um die Plattform.

Ich überlege gerade, dort zusätzlich kurzfristige Gedanken zum Markt zu veröffentlichen.

Also Beobachtungen, Veränderungen oder Einschätzungen, die wichtig sind, aber keinen kompletten Sanctis Letter benötigen.

Manchmal passiert etwas am Markt und ich möchte euch kurz sagen können, wie ich es einordne. Dafür jedes Mal einen ganzen Letter zu schreiben, macht keinen Sinn.

05
Neu

Ihr könnt mir direkt schreiben

Neu gibt es eine eigene Support-Seite.

Dort könnt ihr mir direkt Fragen stellen. Egal ob zu einem Sanctis Letter, zum Markt, zur Plattform oder zu einem anderen Thema.

Ihr müsst mir keine Mail schreiben oder mich irgendwo auf Social Media suchen. Alles läuft direkt über die Plattform.

Wenn ihr eine Anfrage sendet, schaut am nächsten Tag noch einmal rein. Ich habe euch dort dann sehr wahrscheinlich bereits geantwortet.

06
Kommt bald

Der Kalender kommt bald

Der neue Kalender ist noch nicht ganz fertig, sollte aber bald verfügbar sein.

Dort seht ihr, welche Letters, Playbooks und Live-Desk-Sessions ich als Nächstes plane.

Ich werde dort aber nicht drei Wochen im Voraus irgendwelche Themen eintragen, nur damit der Kalender voll aussieht.

Der Markt hält sich schliesslich auch nicht an meinen Plan.

Ihr seht, woran ich gerade arbeite und was als Nächstes geplant ist. Wenn plötzlich etwas Wichtigeres passiert, kann sich dieser Plan jederzeit ändern.

07
Geplant

Es wird grössere Playbooks geben

Neben den normalen Sanctis Letters möchte ich künftig auch deutlich längere Berichte zu einzelnen Themen veröffentlichen.

Zum Beispiel ein vollständiges Q4-Playbook mit meinen Erwartungen, verschiedenen Szenarien und den Punkten, bei denen sich meine Einschätzung ändern würde.

Diese Berichte werden als PDF auf der Plattform erscheinen und ebenfalls im Kalender angekündigt.

So muss ich nicht versuchen, jedes grössere Thema in einen normalen Letter zu pressen.

08
Neu

Der Live Desk

Neu gibt es ausserdem den Live Desk.

Das ist ein Chat, den ich zu bestimmten, vorher angekündigten Zeiten freischalten werde.

Zum Beispiel während eines FOMC-Meetings, bei wichtigen Marktereignissen oder wenn ich gerade aktiv den Markt analysiere.

Ihr könnt dort live mitlesen, Fragen stellen, selbst etwas schreiben oder mitdiskutieren.

Die Idee dahinter ist, euch näher an meine tatsächliche Arbeit zu bringen. Nicht immer erst Stunden später einen fertigen Rückblick veröffentlichen, sondern euch teilweise schon währenddessen zeigen, was ich gerade sehe und wie ich die Situation einordne.

Warum ein Chat und kein Livestream?

Weil ich kein Content Creator bin und auch keiner werden möchte.

Wenn ich während eines wichtigen Markttermins stundenlang in eine Kamera spreche, liegt mein Fokus irgendwann auf dem Stream und nicht mehr auf dem Markt.

Im Live Desk kann ich kurz eine Einschätzung schreiben, eine Frage beantworten oder eine Diskussion starten und mich danach wieder auf das konzentrieren, worum es eigentlich geht.

Den Markt.

09
Unverändert

Die Suche bleibt bestehen

An der Suche ändert sich nichts.

Ihr könnt weiterhin nach älteren Letters, Themen und anderen Inhalten suchen.

Jetzt brauche ich eure Meinung

Ich baue den Sanctis Letter am Ende nicht für mich.

Deshalb möchte ich von euch wissen, was euch noch fehlt.

Was nervt euch? Was ist unnötig kompliziert? Welche Funktion oder welches Format würdet ihr tatsächlich benutzen?

Ihr müsst daraus keinen schönen Text machen. Schreibt einfach ehrlich rein, was ihr denkt.

Ich lese alles.

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Angekommen. Danke dir.

Deine Zeilen liegen in meinem Postfach. Wenn du eine Antwort erwartest, schreib mir zusätzlich über die Support-Seite, hier gibt es kein Feld dafür.

Fabian De Sanctis
The Sanctis Letter
19. September 2026