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Volle Depots

Anleger klingen düster, ihre Depots sind voll. Bricht schlicht nichts, wird kaum jemand zum Kaufen gezwungen. Verwundbar sind die Portfolios im umgekehrten Fall.

Volle Depots

Die Idee ist verführerisch: Haben sich alle auf Schmerz eingestellt, reicht schon ein gewöhnlicher Herbst, um die Mehrheit auf dem falschen Fuss zu erwischen. Das funktioniert aber nur, wenn die Angst auch in den Depots steckt und nicht bloss in den Umfragen. Legt man daneben, was Anleger tatsächlich halten, sieht die Lage anders aus.

01
Die Stimmung

Pessimistisch nach 20 Prozent Plus

Der S&P 500 schloss am Freitag bei 7.723 Punkten, knapp unter seinem Rekord vom August. Seit dem Tief Ende März, als der Iran-Krieg die Märkte erschütterte, hat der Index 22 Prozent zugelegt. Der Volatilitätsindex VIX, der die erwarteten Kursschwankungen misst, ist von 31 auf ruhige 15 Punkte gefallen.

Die Stimmung passt nicht dazu. In der wöchentlichen Umfrage des amerikanischen Privatanlegerverbands AAII erwarteten zuletzt 46,5 Prozent der Befragten fallende Kurse, im langjährigen Schnitt sind es 31,5 Prozent. Über diesem Schnitt liegt der Anteil seit 34 Wochen, also fast während des ganzen Anstiegs. Das ist deutlich pessimistisch, aber kein Extrem.

Für die These vom Schmerz reicht das allerdings nicht, denn eine Meinung zwingt niemanden zu etwas. Kaufen muss nur, wer verkauft hat, auf fallende Kurse wettet oder auf Cash sitzt. Die eigentliche Frage lautet deshalb, was Anleger halten.

02
Die Positionen

Was in den Depots liegt

Dieselben Privatanleger hatten im September 71,8 Prozent ihres Vermögens in Aktien und Aktienfonds. Ihr Aktienanteil liegt damit rund zehn Prozentpunkte über dem langjährigen Schnitt, inzwischen seit 76 Monaten in Folge. Wer pessimistisch redet und voll investiert ist, muss nichts nachkaufen, wenn nichts bricht.

Bei den Profis ist nicht einmal die Stimmung düster. In der monatlichen Umfrage der Bank of America unter globalen Fondsmanagern lag die Cash-Quote im September bei 3,9 Prozent. Die Bank selbst wertet alles unter 4 Prozent als Verkaufssignal für Aktien, weil dann kaum noch Geld für weitere Käufe bereitliegt. Im Oktober 2022, kurz vor dem Tief des letzten Bärenmarkts, waren es 6,3 Prozent. Heute erwarten 55 Prozent der Manager für die Weltwirtschaft gar keine Abkühlung.

An der Terminbörse sieht es ähnlich aus. Grosse Vermögensverwalter hielten Ende September im S&P-500-Future Long-Positionen, die nur in 4 Prozent aller Wochen seit 2006 grösser waren. Gleichzeitig ist dieselbe Gruppe im Future auf den VIX so stark netto short wie nie seit Beginn der Daten. Eine solche Position verdient, solange die Schwankungen klein bleiben, und verliert schnell, wenn sie springen.

Auch der Hebel ist hoch: Die Wertpapierkredite, mit denen Anleger in den USA Aktien auf Pump kaufen, lagen im August 37 Prozent über dem Vorjahr. Und das viel zitierte Cash an der Seitenlinie ist kleiner, als es klingt. Die Rekordsumme von 7,89 Billionen Dollar in amerikanischen Geldmarktfonds wächst mit den Zinsen und dem Vermögen. Gemessen am Wert aller US-Aktien ist sie so klein wie selten seit 1980.

Die Optionsmärkte passen dazu. Auf Einzelaktien wurden zuletzt so wenige Verkaufsoptionen im Verhältnis zu Kaufoptionen gehandelt wie an kaum einem Tag seit 2022: Anleger kaufen eher Kurschancen als Schutz. Teuer ist nur die Versicherung gegen den ganz grossen Absturz. So sieht ein Markt aus, der voll investiert ist und sich nur gegen den Extremfall absichert.

Punktdiagramm mit fünf Kennzahlen zur Positionierung, Stand Ende September 2026. Was Privatanleger sagen: 46,5 Prozent erwarten fallende Kurse, langjähriger Schnitt 31,5 Prozent. Was Anleger halten: Aktienanteil im Depot der Privatanleger 71,8 Prozent, Schnitt 61,5 Prozent; Cash-Quote der Fondsmanager 3,9 Prozent, unter der Verkaufssignal-Schwelle der BofA von 4 Prozent und weit unter 6,3 Prozent im Oktober 2022; Vermögensverwalter in VIX-Futures so stark netto short wie nie seit 2006; Vermögensverwalter im S&P-500-Future netto long mit 48 Prozent der offenen Kontrakte, nahe dem oberen Ende der Spanne seit 2006.
Die Umfrage klingt defensiv, die Bestände liegen am risikofreudigen Ende: hoher Aktienanteil, wenig Cash, eine Rekordwette auf ruhige Märkte. Stand: AAII 30. September und September 2026, BofA-Fondsmanager-Umfrage September 2026, CFTC 29. September 2026. Quelle: AAII, BofA Global Fund Manager Survey, CFTC Traders in Financial Futures; eigene Berechnung

Wirklich defensiv sind die Profis nur an einer Stelle. Netto 48 Prozent der Fondsmanager sind in Staatsanleihen untergewichtet, so viele wie seit Mai 2022 nicht mehr. Auf die Frage nach der am stärksten überfüllten Wette nannten sie die Wette auf fallende Anleihekurse erstmals an zweiter Stelle. Die Profis wetten also gegen Anleihen, nicht gegen Aktien.

03
Die Preise

Was die Märkte einpreisen

Auch die Preise an den Märkten sagen dasselbe. Unternehmensanleihen mittlerer Bonität rentieren nur 1,49 Prozentpunkte über Staatsanleihen, weniger Aufschlag gab es nur an 4 Prozent aller Tage seit 1986. Die Gewinnschätzungen für 2026 sind seit Ende Juni gestiegen, obwohl sie im Lauf eines Quartals normalerweise sinken. Für Aktien, Kredit und Volatilität ist ein Verlauf ohne Bruch längst eingepreist.

Einzig der Anleihemarkt preist Schmerz ein, allerdings in Form höherer Zinsen. Die Fed hat den Leitzins im September auf 3,75 bis 4,00 Prozent angehoben, und einjährige Staatsanleihen rentieren mit 4,46 Prozent deutlich darüber. Der Markt rechnet also eher mit weiteren Erhöhungen als mit Senkungen. Eine Rezession fürchtet er nicht, sonst wären die zweijährigen Renditen seit Februar nicht um rund 1,4 Prozentpunkte gestiegen.

Ganz ohne Risse ist die Lage nicht. Im September entstanden in den USA netto nur 29.000 Stellen. Bei den schwächsten Schuldnern ist der Stress schon angekommen: Der Risikoaufschlag für Anleihen mit CCC-Rating oder schlechter stieg von 8,4 Prozent im Januar auf 12,2 Prozent. Im September kamen so viele neue Hochzinsanleihen auf den Markt wie in keinem anderen Monat dieses Jahres. Das und die höheren Staatsrenditen dürften dazu beigetragen haben. Der breite Kreditmarkt bleibt ruhig, sein unterstes Segment nicht mehr.

04
Die Geschichte

Wenn die Angst verfliegt

Was geschieht, wenn nach einer Angstphase nichts bricht, zeigen fünf Episoden zwischen 2016 und 2025, vom Öl- und China-Schock bis zum Zollschock. In den zwölf Monaten nach dem jeweiligen Angstmonat stieg der S&P 500 um 9 bis 30 Prozent, und der VIX fiel jeweils rasch.

Dieselbe Ausgangslage kann aber auch in einen Bruch führen. Nach dem Bear-Stearns-Monat März 2008 fiel der S&P 500 innerhalb eines Jahres um 40 Prozent, nach Mai 2022 trat er ein Jahr lang auf der Stelle. Der VIX stand zu Beginn ähnlich hoch wie in den guten Fällen. Den Unterschied machte erst, was danach kam: 2008 weiteten sich die Kreditaufschläge stark aus, 2022 erhöhte die Fed weiter. Konträre Signale funktionieren nur, solange Kredit und Notenbank mitspielen.

Balkendiagramm der Veränderung des S&P 500 in den zwölf Monaten nach dem Ende eines Angstmonats. Ohne Bruch: Öl/China Februar 2016 plus 22 Prozent, Ausverkauf Dezember 2018 plus 29, Inflation Oktober 2022 plus 9, SVB-Krise März 2023 plus 27, Zollschock April 2025 plus 30. Mit Bruch: Bear Stearns März 2008 minus 40 Prozent, hervorgehoben, Inflation/Fed Mai 2022 plus 2. Laufend: Iran-Krieg März 2026, nach sechs Monaten plus 17 Prozent.
Ohne Bruch lag der S&P 500 nach zwölf Monaten klar im Plus, nach Bear Stearns 2008 klar im Minus. Die laufende Iran-Episode hat ihr erstes Halbjahr schon hinter sich. Gemessen ab dem letzten Handelstag des Angstmonats, Kursindex ohne Dividenden. Quelle: FRED, Yahoo Finance; eigene Berechnung

Für Anleihen war ein ausbleibender Bruch meist schlecht. In vier der fünf Episoden stieg die zehnjährige Rendite in den zwölf Monaten danach, die Anleihekurse fielen also. Nur nach Ende 2018, als die Fed die Zinswende vollzog, sank sie.

Der Haken liegt beim Startpunkt. Alle diese Episoden begannen mit einem höheren VIX und deutlich höheren Kreditaufschlägen als heute. Ein grosser Teil des Ertrags kam daher, dass sich diese Angstprämien zurückbildeten. Seit März 2026 ist genau das passiert: Der Iran-Krieg ist selbst eine solche Episode, und der S&P 500 liegt, gemessen ab Ende des Angstmonats März, sechs Monate später 17 Prozent höher.

Heute stehen wir also eher im sechsten Monat einer solchen Episode als an ihrem Anfang. In den Vergleichsfällen brachte das zweite Halbjahr zwischen 3,5 und 21,5 Prozent, im Median rund 9 Prozent. Das ist positiv, aber deutlich weniger als im ersten Halbjahr, und es müsste von den Gewinnen kommen statt von verfliegender Angst.

05
Die Verlierer

Wer falsch liegt, wenn nichts bricht

Der Mechanismus hinter der These ist real. Wer auf fallende Kurse gewettet hat, muss bei steigenden zurückkaufen und treibt sie damit weiter. Wer zu viel Cash hält, investiert es irgendwann. Bei Aktien fehlt dafür aber der Treibstoff.

Die pessimistischen Privatanleger liegen mit ihrer Meinung falsch, kaum aber mit ihrem Depot. Die einzige grössere Short-Position bei Aktien halten Hedgefonds im S&P-500-Future. Ihre Eindeckung könnte einen Anstieg verstärken, doch ein Teil davon sichert Aktienkäufe ab und ist keine Wette auf fallende Kurse. Wer Volatilität verkauft hat, verdient weiter, aber wenig, weil der VIX schon tief steht.

Die einzige überfüllte defensive Wette sitzt in Staatsanleihen, und dort hängt alles davon ab, welche Art von Ruhe kommt. Bleibt die Inflation hoch, steigen die Renditen weiter und bremsen die Aktien. Lassen dagegen der Ölpreis und die Inflation nach, fallen die Renditen. Dann müssten die untergewichteten Fondsmanager Anleihen zurückkaufen, um nicht hinter ihren Vergleichsindex zu fallen. Das wäre die eine erzwungene Bewegung, die ein Szenario ohne Bruch tatsächlich auslösen könnte.

06
Bitcoin

Gleichgültig und billig versichert

Bitcoin ist der einzige dieser Märkte, der deutlich unter seinem Hoch steht. Mit rund 84.800 Dollar liegt er 32 Prozent unter dem Rekord vom Oktober 2025. Angst ist in den Derivaten trotzdem keine zu sehen.

Bei unbefristeten Futures zahlen sich Käufer und Verkäufer regelmässig eine Finanzierungsrate, die sogenannte Funding Rate. Ist sie positiv, gibt es mehr gehebelte Käufer als Verkäufer. Aktuell liegt sie genau beim Median seit 2019. Optionen auf fallende Kurse sind nicht teurer als solche auf steigende, und Optionen insgesamt sind so billig wie selten seit 2021. Das ist weder Angst noch Euphorie, eher Gleichgültigkeit mit billiger Versicherung.

Die Short-Positionen der Hedgefonds an der Terminbörse CME gehören grösstenteils zu Basis-Trades, bei denen ein Fonds einen Bitcoin-ETF kauft und den Future verkauft. Einen Überhang an echten Wetten auf fallende Kurse, der sich eindecken müsste, gibt es nicht. Die billigen Optionen zeigen umgekehrt, dass niemand einen grossen Ausbruch einpreist, weder nach oben noch nach unten.

Fazit

Die umgekehrte Asymmetrie

Auf Schmerz eingestellt sind vor allem die Köpfe der Privatanleger und die Anleiheportfolios der Profis. Bei Aktien, Volatilität, Kredit und Bitcoin stehen die Positionen längst für den Fall, dass nichts bricht. Tritt er ein, wird dort wenig erzwungen.

Die eigentliche Asymmetrie zeigt in die andere Richtung. Eine Rekordwette auf tiefe Volatilität, ein hoher Hebel und knappe Risikoaufschläge sind genau die Mischung, in der ein Schock schnell eskaliert: Wer Volatilität verkauft hat, muss sie zurückkaufen, und wer auf Kredit investiert ist, muss Geld nachschiessen oder verkaufen. Die ersten Risse zeigen sich bei den schwächsten Schuldnern.

Ob die Lage kippt, zeigen die nächsten Wochen. Eine Cash-Quote über 5 Prozent in der Fondsmanager-Umfrage vom Oktober wäre ein echtes Zeichen von Vorsicht. Ein Aufschlag für Hochzinsanleihen über 4 Prozent, heute sind es 3,24, oder fallende Gewinnschätzungen in der Berichtssaison würden zeigen, dass doch etwas bricht. Fallende zweijährige Renditen ohne steigende Risikoaufschläge sprächen dagegen für die freundliche Variante, in der die Anleihe-Pessimisten falsch liegen.

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The Sanctis Letter 19. September 2026
Was sich beim Sanctis Letter verändert hat

Ich habe in den letzten Wochen ziemlich viel am Sanctis Letter und am gesamten Memberbereich verändert.

Einige Dinge seht ihr sofort. Andere fallen wahrscheinlich erst auf, wenn ihr euch etwas durch die Plattform klickt.

Deshalb hier einmal alles gesammelt.

01
Neu gestaltet

Die Plattform sieht jetzt anders aus

Vor allem auf dem Handy war ich selbst nicht mehr zufrieden.

Es war teilweise zu voll und man musste zu lange suchen, bis man dort war, wo man eigentlich hinwollte. Deshalb habe ich die mobile Version fast komplett neu aufgebaut.

Die wichtigsten Bereiche findet ihr jetzt direkt unten in der Navigation.

Auch die Desktop-Version habe ich angepasst und an vielen Stellen aufgeräumt.

02
Neu

Auf Home findet ihr sofort den neusten Letter

Wenn ihr euch einloggt, seht ihr direkt den aktuellsten Sanctis Letter.

Darunter findet ihr auch die Inhalte, die ihr zuletzt gelesen habt. Wenn ihr einen Letter nicht fertig gelesen habt oder später noch einmal öffnen möchtet, müsst ihr ihn nicht erneut suchen.

Eine simple Änderung, die meiner Meinung nach schon lange gefehlt hat.

03
Neu geordnet

Research ist jetzt klarer aufgebaut

Im Research-Bereich findet ihr die Sanctis Letters und die kostenlosen Marktupdates sauber voneinander getrennt.

Ich spiele aktuell auch mit dem Gedanken, die normalen Letters teilweise etwas kürzer zu halten.

Nicht weniger Research und nicht weniger Inhalt. Einfach schneller zum eigentlichen Punkt.

Ich merke selbst, dass man nicht jeden Gedanken über zehn Absätze erklären muss. Mir ist wichtiger, dass ihr nach einem Letter genau wisst, was ich sehe, welche Szenarien ich beobachte und was meine Einschätzung verändern würde.

04
In Überlegung

Kurzfristige Einschätzungen

Im Bereich Updates findet ihr aktuell vor allem Änderungen rund um die Plattform.

Ich überlege gerade, dort zusätzlich kurzfristige Gedanken zum Markt zu veröffentlichen.

Also Beobachtungen, Veränderungen oder Einschätzungen, die wichtig sind, aber keinen kompletten Sanctis Letter benötigen.

Manchmal passiert etwas am Markt und ich möchte euch kurz sagen können, wie ich es einordne. Dafür jedes Mal einen ganzen Letter zu schreiben, macht keinen Sinn.

05
Neu

Ihr könnt mir direkt schreiben

Neu gibt es eine eigene Support-Seite.

Dort könnt ihr mir direkt Fragen stellen. Egal ob zu einem Sanctis Letter, zum Markt, zur Plattform oder zu einem anderen Thema.

Ihr müsst mir keine Mail schreiben oder mich irgendwo auf Social Media suchen. Alles läuft direkt über die Plattform.

Wenn ihr eine Anfrage sendet, schaut am nächsten Tag noch einmal rein. Ich habe euch dort dann sehr wahrscheinlich bereits geantwortet.

06
Kommt bald

Der Kalender kommt bald

Der neue Kalender ist noch nicht ganz fertig, sollte aber bald verfügbar sein.

Dort seht ihr, welche Letters, Playbooks und Live-Desk-Sessions ich als Nächstes plane.

Ich werde dort aber nicht drei Wochen im Voraus irgendwelche Themen eintragen, nur damit der Kalender voll aussieht.

Der Markt hält sich schliesslich auch nicht an meinen Plan.

Ihr seht, woran ich gerade arbeite und was als Nächstes geplant ist. Wenn plötzlich etwas Wichtigeres passiert, kann sich dieser Plan jederzeit ändern.

07
Geplant

Es wird grössere Playbooks geben

Neben den normalen Sanctis Letters möchte ich künftig auch deutlich längere Berichte zu einzelnen Themen veröffentlichen.

Zum Beispiel ein vollständiges Q4-Playbook mit meinen Erwartungen, verschiedenen Szenarien und den Punkten, bei denen sich meine Einschätzung ändern würde.

Diese Berichte werden als PDF auf der Plattform erscheinen und ebenfalls im Kalender angekündigt.

So muss ich nicht versuchen, jedes grössere Thema in einen normalen Letter zu pressen.

08
Neu

Der Live Desk

Neu gibt es ausserdem den Live Desk.

Das ist ein Chat, den ich zu bestimmten, vorher angekündigten Zeiten freischalten werde.

Zum Beispiel während eines FOMC-Meetings, bei wichtigen Marktereignissen oder wenn ich gerade aktiv den Markt analysiere.

Ihr könnt dort live mitlesen, Fragen stellen, selbst etwas schreiben oder mitdiskutieren.

Die Idee dahinter ist, euch näher an meine tatsächliche Arbeit zu bringen. Nicht immer erst Stunden später einen fertigen Rückblick veröffentlichen, sondern euch teilweise schon währenddessen zeigen, was ich gerade sehe und wie ich die Situation einordne.

Warum ein Chat und kein Livestream?

Weil ich kein Content Creator bin und auch keiner werden möchte.

Wenn ich während eines wichtigen Markttermins stundenlang in eine Kamera spreche, liegt mein Fokus irgendwann auf dem Stream und nicht mehr auf dem Markt.

Im Live Desk kann ich kurz eine Einschätzung schreiben, eine Frage beantworten oder eine Diskussion starten und mich danach wieder auf das konzentrieren, worum es eigentlich geht.

Den Markt.

09
Unverändert

Die Suche bleibt bestehen

An der Suche ändert sich nichts.

Ihr könnt weiterhin nach älteren Letters, Themen und anderen Inhalten suchen.

Jetzt brauche ich eure Meinung

Ich baue den Sanctis Letter am Ende nicht für mich.

Deshalb möchte ich von euch wissen, was euch noch fehlt.

Was nervt euch? Was ist unnötig kompliziert? Welche Funktion oder welches Format würdet ihr tatsächlich benutzen?

Ihr müsst daraus keinen schönen Text machen. Schreibt einfach ehrlich rein, was ihr denkt.

Ich lese alles.

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Deine Zeilen liegen in meinem Postfach. Wenn du eine Antwort erwartest, schreib mir zusätzlich über die Support-Seite, hier gibt es kein Feld dafür.

Fabian De Sanctis
The Sanctis Letter
19. September 2026