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Zwei Billionen Dollar ohne Börsenkurs. Wie gefährlich ist Private Credit wirklich?

Aus einer Nische ist in fünfzehn Jahren ein Markt von über zwei Billionen Dollar geworden, und er hat keinen täglichen Börsenkurs. Gerade läuft sein erster echter Stresstest. Dieser Bericht erklärt, wie Private Credit funktioniert, woher die zweistelligen Renditen kommen und an welchen Stellen es tatsächlich knirscht.

Zwei Billionen Dollar ohne Börsenkurs. Wie gefährlich ist Private Credit wirklich?

Ein Private-Equity-Fonds übernimmt ein Unternehmen und braucht dafür Fremdkapital. Er geht nicht zur Bank und platziert keine Anleihe, sondern ruft einen Private-Credit-Fonds an. Aus genau diesem Modell ist ein Markt von über zwei Billionen Dollar entstanden.

Dieser Markt wird gerade zum ersten Mal seit seinem Grössenschub ernsthaft getestet. Die Ausfallrate steht auf einem Rekordstand, die Rückgabeanträge bei den grossen Publikumsfonds übersteigen die eingebauten Grenzen, und bei mehreren Häusern wurden Auszahlungen gedeckelt oder eingefroren.

Bevor man das beurteilt, muss man wissen, wie der Markt gebaut ist. Erst was Private Credit überhaupt ist, dann woher die Rendite kommt und warum sie den Schuldner mit jedem Zinsschritt härter trifft, dann warum der Markt so ruhig aussieht, und am Schluss die Frage, ob das ein zweites 2008 ist.

01
Was es ist

Ein Kredit, der nie an die Börse kommt

Ein Private-Equity-Fonds übernimmt ein mittelgrosses Softwareunternehmen. Für den Kaufpreis braucht er neben Eigenkapital auch Fremdkapital, sagen wir mehrere hundert Millionen Dollar. Er könnte zur Bank gehen oder eine Anleihe am öffentlichen Markt platzieren. Stattdessen ruft er einen Private-Credit-Fonds an. Der stellt das Geld direkt bereit, ausgehandelt zwischen wenigen Parteien, ohne öffentlichen Bond und ohne täglichen Börsenhandel. Das Beispiel ist vereinfacht, aber es ist der Normalfall geworden.

Der Unterschied zu den beiden anderen Wegen lässt sich an einem einzigen Unternehmen zeigen.

WegWer gibt das GeldWie ein Preis entsteht
Bankkrediteine Bank, die das Darlehen auf der eigenen Bilanz behält oder weiterverteiltkein Marktpreis, der Kredit steht zum Buchwert
Unternehmensanleiheviele Investoren über eine handelbare Schuldverschreibungjeden Tag ein Börsenkurs
Private Creditein Fonds oder ein anderer Nichtbank-Investor, direktperiodische Bewertung, kein täglicher Kurs

Private Credit ist dabei ein Oberbegriff. Der grösste und wichtigste Teil heisst Direct Lending, also die direkte Kreditvergabe an Unternehmen. Daneben gibt es Bereiche wie Mezzanine, Distressed Debt oder Asset-Based Finance. Dieser Bericht bleibt beim Direct Lending, weil dort das meiste Kapital liegt und weil dort gerade die Fragen gestellt werden.

Das Geld kommt selten von den grossen Namen selbst. Betreiben Manager wie Blackstone, Apollo, Ares, KKR oder Blue Owl einen solchen Fonds, stammt das Kapital überwiegend von Pensionskassen, Versicherungen, Staatsfonds, Family Offices und vermögenden Anlegern. Der Manager sitzt in der Mitte und verbindet institutionelles Kapital mit Firmen, die Fremdkapital suchen.

Bleibt die Frage, warum ein Unternehmen den teureren Weg wählt. Ein Private-Credit-Fonds liefert Geschwindigkeit, einen massgeschneiderten Kreditvertrag und die Sicherheit, dass die Finanzierung wirklich steht, auch bei komplexen Übernahmen. Dazu kommt, dass Banken nach der Finanzkrise stärker reguliert wurden und bestimmte gehebelte Kredite schwerer auf die Bilanz nehmen können. Typische Kredite im unteren Mittelstand werden aktuell mit rund 500 bis 700 bp über SOFR bepreist, im oberen Mittelstand mit etwa 400 bis 500.

Der Manager sitzt in der Mitte und verbindet institutionelles Kapital mit Firmen, die Fremdkapital suchen.
02
Die Rendite

Zehn oder zwölf Prozent sind kein Geschenk, sie sind eine Summe

Wenn ein Private-Credit-Fonds zehn oder zwölf Prozent ausweist, wirkt das hoch. Die Zahl entsteht aber nicht aus dem Nichts, sie lässt sich zerlegen. Am Anfang steht der Basiszins SOFR, der kurzfristige US-Referenzzins, aktuell bei 3,90 Prozent. Darauf kommt der Kreditaufschlag für das Ausfallrisiko des einzelnen Unternehmens. Dazu eine Illiquiditätsprämie als Entschädigung dafür, dass man den Kredit nicht jederzeit an der Börse verkaufen kann. Und schliesslich Gebühren des Fonds, oft ergänzt um einen kleinen Abschlag bei der Auszahlung, den Original Issue Discount.

Jeder dieser Bausteine steht für ein konkretes Risiko oder eine konkrete Einschränkung. Die hohe Rendite ist die Summe mehrerer Kompensationen und kein Geschenk.

Ein Merkmal verdient besondere Aufmerksamkeit. Die meisten dieser Kredite sind variabel verzinst. Der Zins lautet nicht auf einen festen Coupon, sondern zum Beispiel auf SOFR plus 500 Basispunkte. Steht SOFR bei 2 Prozent, zahlt das Unternehmen vor Gebühren rund 7 Prozent. Steht SOFR bei 4, werden daraus rund 9.

Für Investoren war das in der Hochzinsphase ideal, weil ihre Rendite mit den Zinsen mitstieg. Der Punkt, der dabei oft untergeht: Der zusätzliche Ertrag des Investors ist eins zu eins die zusätzliche Zinsbelastung des Unternehmens. Genau diese Verbindung wird wichtig, sobald ein Schuldner ins Straucheln gerät.

Der Basiszins SOFR, darüber das Band aus den belegten Aufschlägen, und zum Vergleich die Effektivrendite am öffentlichen High-Yield-Markt. Der Aufschlag ist vertraglich fest, der Basiszins nicht.
Der Basiszins SOFR, darüber das Band aus den belegten Aufschlägen, und zum Vergleich die Effektivrendite am öffentlichen High-Yield-Markt. Der Aufschlag ist vertraglich fest, der Basiszins nicht.
Der zusätzliche Ertrag des Investors ist eins zu eins die zusätzliche Zinsbelastung des Unternehmens.
03
Die Grösse

Aus einer Nische ist in fünfzehn Jahren ein Billionenmarkt geworden

Der Aufstieg ist die Folge mehrerer Entwicklungen, die aufeinandertrafen. Nach der Finanzkrise zogen sich regulierte Banken aus Teilen des Kreditgeschäfts zurück, und dieses Geschäft wanderte zu Nichtbanken. Gleichzeitig suchten Pensionskassen und Versicherungen in einer langen Niedrigzinsphase nach Rendite und fanden sie in privaten Krediten. Die Private-Equity-Branche wuchs kräftig und brauchte für jede Übernahme Fremdkapital. Und Unternehmen blieben länger privat, statt früh an die Börse zu gehen.

Die Grössenordnung macht das deutlich. Das verwaltete Vermögen im gesamten Private-Credit-Markt liegt 2026 bei rund 2,3 Billionen Dollar. Direct Lending allein erreicht inzwischen die Grössenordnung des klassischen Marktes für syndizierte Kredite. Der Cliffwater Direct Lending Index verfolgt über 21 000 einzelne Kredite mit einem Volumen von 549 Milliarden Dollar. Prognosen sehen den Markt bis 2030 in Richtung vier Billionen.

Vor rund fünfzehn Jahren war das ein Nischenprodukt. Das ist der eigentliche Umbau des Kreditmarkts seit 2008, und er lief weitgehend ausserhalb der öffentlichen Aufmerksamkeit ab.

Vor rund fünfzehn Jahren war das ein Nischenprodukt. Heute ist es der grösste Umbau im Kreditmarkt seit 2008.
04
Die ruhige Optik

Wenig Schwankung ist nicht dasselbe wie wenig Risiko

Eine Unternehmensanleihe bekommt jeden Tag einen Börsenpreis, sie kann heute bei 100 und morgen bei 94 stehen. Ein Private-Credit-Kredit hat keinen ständig sichtbaren Marktpreis. Er wird periodisch bewertet, meist über Modelle, vergleichbare Transaktionen und teils externe Gutachter, und daraus ergibt sich der ausgewiesene Wert des Fonds, der Net Asset Value.

Daraus entsteht ein entscheidendes Missverständnis. Weil niemand jede Sekunde einen neuen Preis stellt, schwankt der ausgewiesene Wert wenig, und der Markt wirkt ruhig. Eine geringe Schwankung ist aber nicht dasselbe wie ein geringes Risiko. Die stabile Optik heisst nicht, dass die Bewertungen falsch sind. Sie heisst nur, dass die Preisfindung anders funktioniert als an der Börse.

Was passiert nun, wenn ein Schuldner in Schwierigkeiten gerät? Zunächst verletzt er oft eine Kreditauflage, einen Covenant, worauf Kreditgeber und Unternehmen den Vertrag anpassen. Kann er die Zinsen nicht mehr voll aus dem laufenden Geschäft zahlen, kommt häufig PIK ins Spiel, Payment in Kind.

Ein einfaches Beispiel. Ein Unternehmen müsste zehn Millionen Dollar Zinsen überweisen. Statt Bargeld zu zahlen, werden diese zehn Millionen der bestehenden Schuld zugeschlagen. Die Zahlung verschwindet nicht, sie wird Teil des wachsenden Schuldenbergs. Das schützt kurzfristig die Liquidität des Schuldners, kann aber auch zeigen, dass er seine Zinslast aus eigener Kraft nicht mehr trägt.

PIK allein ist noch kein Ausfall. Steigt die Nutzung breit an, ist es ein Warnsignal, und genau das lässt sich messen: Der Anteil der Kredite mit PIK ist in gut drei Jahren von rund 6 auf etwa 10 Prozent gestiegen.

Die Zahlung verschwindet nicht. Sie wird Teil des wachsenden Schuldenbergs.
05
Die Liquidität

Illiquide Kredite treffen auf das Versprechen, jederzeit aussteigen zu können

Der Markt ist kein einheitliches Produkt. Klassische geschlossene Fonds binden das Kapital für viele Jahre, was gut zu langlaufenden Krediten passt. Daneben sind aber Strukturen gewachsen, die auch Privatanlegern offenstehen und regelmässige Rückgabefenster versprechen, etwa börsennotierte Kreditvehikel, sogenannte BDCs, sowie halbliquide Fonds.

Hier entsteht die zentrale Spannung. Der Fonds besitzt Kredite, die oft mehrere Jahre laufen und sich nicht kurzfristig ohne Preisabschlag verkaufen lassen. Der Anleger erwartet trotzdem, quartalsweise aussteigen zu können. Illiquide Vermögenswerte treffen auf das Versprechen von Liquidität.

Damit das nicht kippt, haben die Fonds Bremsen eingebaut. Rückgaben sind meist auf einen bestimmten Anteil pro Quartal begrenzt, üblich sind rund fünf Prozent, und bei Überschreitung greifen Gates, die weitere Auszahlungen zurückstellen.

In den ersten Monaten von 2026 wurden diese Grenzen erreicht. Über die nicht börsennotierten BDCs hinweg lagen die Rückgabeanträge im Durchschnitt bei 12,3 Prozent, mehr als dem Doppelten der üblichen Obergrenze. Blackstones Flaggschiff BCRED mit rund 82 Milliarden Dollar erhielt Anträge über 3,7 Milliarden, also 7,9 Prozent des Fonds. Der HPS Corporate Lending Fund von BlackRock mit rund 26 Milliarden bekam Anträge über etwa 9,3 Prozent und zahlte unter seiner Quartalsgrenze nur einen Teil aus. Am 18. Februar 2026 fror Blue Owl die Rücknahmen in einem Vehikel ein und verkaufte Kredite über rund 600 Millionen Dollar.

Wie viel Anleger im ersten Quartal 2026 zurückhaben wollten, gemessen am Fondsvermögen. Die orange Linie ist die übliche Obergrenze je Quartal.
Wie viel Anleger im ersten Quartal 2026 zurückhaben wollten, gemessen am Fondsvermögen. Die orange Linie ist die übliche Obergrenze je Quartal.
Illiquide Vermögenswerte treffen auf das Versprechen von Liquidität. Das ist die eigentliche Bruchstelle.
06
Der Stresstest

Die Kreditqualität trübt sich messbar ein, und trotzdem ist das nicht 2008

Auf der Kreditseite hat sich die Lage messbar verschlechtert. Die erfasste Ausfallrate stieg im zweiten Quartal 2026 auf ein Rekordhoch von 6,0 Prozent und lag im Juli bei 6,1 Prozent. Der Anteil der Schuldner mit mindestens einem Kredit im Non-Accrual-Status, also einem Kredit, bei dem der Fonds die Zinsen nicht mehr als sicher verbucht, kletterte auf 4,69 Prozent.

Ein grosser Teil des Drucks sitzt in der Software. Direct Lender haben zwischen 2022 und 2023 einen Grossteil der gehebelten Übernahmen in diesem Sektor finanziert, und nun setzen neue KI-Werkzeuge die Geschäftsmodelle vieler Softwarefirmen unter Druck, während rund 15 Prozent der Anbieter Mühe haben, ihre Zinsen zu decken. Dazu kamen einzelne Pleiten wie Tricolor und First Brands, bei denen sich im Nachhinein Mehrfachverpfändung und Betrug zeigten und Kreditgeber Milliarden abschreiben mussten.

Hier ist Trennschärfe nötig. Ein Problem bei einem halbliquiden Fonds ist nicht dasselbe wie ein Kollaps des gesamten Marktes. Ein Ausfall in der Software ist nicht der Beweis für eine flächendeckende Kreditkrise.

Und der Vergleich mit 2008 hinkt an einer entscheidenden Stelle. Damals waren hoch gehebelte Banken über kurzfristige Einlagen finanziert, die jederzeit abgezogen werden konnten. Ein grosser Teil des Private Credit ruht dagegen auf langfristig gebundenem Kapital. Die Verbindung zum Bankensystem über Kreditlinien an die Fonds ist real, aber überschaubar: Die Banken vergeben vor allem gegen zugesagtes Anlegerkapital besicherte Linien, und ihr Engagement macht bei den grossen Häusern nur einen kleinen Teil des Kreditbuchs aus.

Losgelöst vom Finanzsystem ist der Markt trotzdem nicht. Wer den Kreditgeber finanziert, wer den Fonds besitzt und wer zusätzliche Linien stellt, gehört zur ehrlichen Risikobetrachtung dazu.

Die drei Kennzahlen, an denen sich die Kreditqualität ablesen lässt. Beim PIK-Anteil ist auch der Ausgangswert von vor drei Jahren belegt.
Die drei Kennzahlen, an denen sich die Kreditqualität ablesen lässt. Beim PIK-Anteil ist auch der Ausgangswert von vor drei Jahren belegt.
Ein Problem bei einem einzelnen Fonds ist nicht der Kollaps eines Marktes. Beides zu trennen ist die halbe Analyse.
Fazit

Kein Schattenmarkt, aber eine Struktur, die man kennen muss

Im Kern ist der Private-Credit-Markt nichts Mysteriöses. Ein Investor gibt einem Unternehmen Geld und will dafür Zinsen. Interessant und riskant wird es durch die Struktur darum herum: wie der Kredit bewertet wird, wie liquide das Investment für den Anleger ist, wie hoch der Schuldner verschuldet ist und wer den Fonds im Hintergrund finanziert.

Die aktuellen Zahlen zeigen eine echte Verschlechterung der Kreditqualität, verstärkt durch eine strukturelle Liquiditätsspannung in den Publikumsvehikeln. Verluste treffen zuerst das Eigenkapital der Private-Equity-Eigentümer, dann das nachrangige Fremdkapital, und werden nach heutigem Stand überwiegend vom privaten Kapital selbst getragen.

Das verdient Aufmerksamkeit, ohne Panik. Der Test läuft gerade, und wie ernst er wird, entscheidet sich an einer einzigen Frage: ob Kreditqualität und Liquiditätsnachfrage gleichzeitig weiter nachgeben.

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The Sanctis Letter 19. September 2026

Was sich beim Sanctis Letter verändert hat

Ich habe in den letzten Wochen ziemlich viel am Sanctis Letter und am gesamten Memberbereich verändert.

Einige Dinge seht ihr sofort. Andere fallen wahrscheinlich erst auf, wenn ihr euch etwas durch die Plattform klickt.

Deshalb hier einmal alles gesammelt.

01
Neu gestaltet

Die Plattform sieht jetzt anders aus

Vor allem auf dem Handy war ich selbst nicht mehr zufrieden.

Es war teilweise zu voll und man musste zu lange suchen, bis man dort war, wo man eigentlich hinwollte. Deshalb habe ich die mobile Version fast komplett neu aufgebaut.

Die wichtigsten Bereiche findet ihr jetzt direkt unten in der Navigation.

Auch die Desktop-Version habe ich angepasst und an vielen Stellen aufgeräumt.

02
Neu

Auf Home findet ihr sofort den neusten Letter

Wenn ihr euch einloggt, seht ihr direkt den aktuellsten Sanctis Letter.

Darunter findet ihr auch die Inhalte, die ihr zuletzt gelesen habt. Wenn ihr einen Letter nicht fertig gelesen habt oder später noch einmal öffnen möchtet, müsst ihr ihn nicht erneut suchen.

Eine simple Änderung, die meiner Meinung nach schon lange gefehlt hat.

03
Neu geordnet

Research ist jetzt klarer aufgebaut

Im Research-Bereich findet ihr die Sanctis Letters und die kostenlosen Marktupdates sauber voneinander getrennt.

Ich spiele aktuell auch mit dem Gedanken, die normalen Letters teilweise etwas kürzer zu halten.

Nicht weniger Research und nicht weniger Inhalt. Einfach schneller zum eigentlichen Punkt.

Ich merke selbst, dass man nicht jeden Gedanken über zehn Absätze erklären muss. Mir ist wichtiger, dass ihr nach einem Letter genau wisst, was ich sehe, welche Szenarien ich beobachte und was meine Einschätzung verändern würde.

04
In Überlegung

Kurzfristige Einschätzungen

Im Bereich Updates findet ihr aktuell vor allem Änderungen rund um die Plattform.

Ich überlege gerade, dort zusätzlich kurzfristige Gedanken zum Markt zu veröffentlichen.

Also Beobachtungen, Veränderungen oder Einschätzungen, die wichtig sind, aber keinen kompletten Sanctis Letter benötigen.

Manchmal passiert etwas am Markt und ich möchte euch kurz sagen können, wie ich es einordne. Dafür jedes Mal einen ganzen Letter zu schreiben, macht keinen Sinn.

05
Neu

Ihr könnt mir direkt schreiben

Neu gibt es eine eigene Support-Seite.

Dort könnt ihr mir direkt Fragen stellen. Egal ob zu einem Sanctis Letter, zum Markt, zur Plattform oder zu einem anderen Thema.

Ihr müsst mir keine Mail schreiben oder mich irgendwo auf Social Media suchen. Alles läuft direkt über die Plattform.

Wenn ihr eine Anfrage sendet, schaut am nächsten Tag noch einmal rein. Ich habe euch dort dann sehr wahrscheinlich bereits geantwortet.

06
Kommt bald

Der Kalender kommt bald

Der neue Kalender ist noch nicht ganz fertig, sollte aber bald verfügbar sein.

Dort seht ihr, welche Letters, Playbooks und Live-Desk-Sessions ich als Nächstes plane.

Ich werde dort aber nicht drei Wochen im Voraus irgendwelche Themen eintragen, nur damit der Kalender voll aussieht.

Der Markt hält sich schliesslich auch nicht an meinen Plan.

Ihr seht, woran ich gerade arbeite und was als Nächstes geplant ist. Wenn plötzlich etwas Wichtigeres passiert, kann sich dieser Plan jederzeit ändern.

07
Geplant

Es wird grössere Playbooks geben

Neben den normalen Sanctis Letters möchte ich künftig auch deutlich längere Berichte zu einzelnen Themen veröffentlichen.

Zum Beispiel ein vollständiges Q4-Playbook mit meinen Erwartungen, verschiedenen Szenarien und den Punkten, bei denen sich meine Einschätzung ändern würde.

Diese Berichte werden als PDF auf der Plattform erscheinen und ebenfalls im Kalender angekündigt.

So muss ich nicht versuchen, jedes grössere Thema in einen normalen Letter zu pressen.

08
Neu

Der Live Desk

Neu gibt es ausserdem den Live Desk.

Das ist ein Chat, den ich zu bestimmten, vorher angekündigten Zeiten freischalten werde.

Zum Beispiel während eines FOMC-Meetings, bei wichtigen Marktereignissen oder wenn ich gerade aktiv den Markt analysiere.

Ihr könnt dort live mitlesen, Fragen stellen, selbst etwas schreiben oder mitdiskutieren.

Die Idee dahinter ist, euch näher an meine tatsächliche Arbeit zu bringen. Nicht immer erst Stunden später einen fertigen Rückblick veröffentlichen, sondern euch teilweise schon währenddessen zeigen, was ich gerade sehe und wie ich die Situation einordne.

Warum ein Chat und kein Livestream?

Weil ich kein Content Creator bin und auch keiner werden möchte.

Wenn ich während eines wichtigen Markttermins stundenlang in eine Kamera spreche, liegt mein Fokus irgendwann auf dem Stream und nicht mehr auf dem Markt.

Im Live Desk kann ich kurz eine Einschätzung schreiben, eine Frage beantworten oder eine Diskussion starten und mich danach wieder auf das konzentrieren, worum es eigentlich geht.

Den Markt.

09
Unverändert

Die Suche bleibt bestehen

An der Suche ändert sich nichts.

Ihr könnt weiterhin nach älteren Letters, Themen und anderen Inhalten suchen.

Jetzt brauche ich eure Meinung

Ich baue den Sanctis Letter am Ende nicht für mich.

Deshalb möchte ich von euch wissen, was euch noch fehlt.

Was nervt euch? Was ist unnötig kompliziert? Welche Funktion oder welches Format würdet ihr tatsächlich benutzen?

Ihr müsst daraus keinen schönen Text machen. Schreibt einfach ehrlich rein, was ihr denkt.

Ich lese alles.

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Angekommen. Danke dir.

Deine Zeilen liegen in meinem Postfach. Wenn du eine Antwort erwartest, schreib mir zusätzlich über die Support-Seite, hier gibt es kein Feld dafür.

Fabian De Sanctis
The Sanctis Letter
19. September 2026