Was passiert, wenn Bitcoin auf null fällt? Wer verliert, was zusammenbricht, was bleibt.
Fiele Bitcoin auf null, verschwänden rund 1,6 Billionen Dollar. Dieser Bericht rechnet durch, wer den Verlust tragen müsste, was zusammenbräche, was übrig bliebe und warum das übrige Finanzsystem wohl erstaunlich wenig davon spüren würde.
In 5 Minuten durch
Bei einem Kurs von null verschwänden rund 1,6 Billionen Dollar Buchwert, davon rund 1,1 Billionen eingesetztes Kapital. Am meisten verlören verstreute Privatanleger, Börsenkunden (rund 217 Milliarden), ETF-Anleger (rund 106 Milliarden) und Strategy (rund 68 Milliarden). Zusammenbrechen würden Treasury-Firmen, reine Miner, Krypto-Kreditgeber und gehebelte Futures, Tether hätte eine Deckungslücke von rund 1 %. Eine Ansteckung des Finanzsystems geben die Zahlen nicht her: Bitcoin ist rund 1 % des Weltaktienmarkts, ETFs und Strategy arbeiten ohne Margin Calls, und als Bitcoin seit Oktober 2025 schon 1,3 Billionen Dollar verlor, stiegen Aktien und Bankaktien. Das Netz liefe technisch weiter, ein Preis ist damit nicht garantiert. Kein bisheriger Schock, ob Programmfehler, Verbot oder Absturz um 93 %, kam in die Nähe von null.
Die Frage kommt in jedem Abschwung, und meistens wird sie mit Schlagworten beantwortet: Blase, Systemrisiko, Totalverlust. Hier spiele ich sie mit den echten Beständen durch, Gruppe für Gruppe, und mit den Zusammenbrüchen, die es schon gegeben hat.
Das Gedankenexperiment
1,6 Billionen Dollar, die verschwinden würden
Am 24. Oktober 2026 kostete ein Bitcoin rund 80'700 Dollar. Bei 20,1 Millionen Coins im Umlauf war das ganze Netzwerk damit rund 1,62 Billionen Dollar wert.
Gemeint ist dabei kein vorübergehender Absturz, wie ihn Bitcoin schon mehrmals erlebt hat. Null heisst hier ein Preis nahe null, der bleibt, so wie bei LUNA im Mai 2022.
Heute halten börsengehandelte Fonds, börsennotierte Firmen und Staaten Millionen von Bitcoin, die Frage ist also keine reine Kryptofrage mehr. Die folgende Rechnung zeigt Grössenordnungen, keine Prognose.
Wer verliert
Wem Bitcoin gehört
Zwei Drittel der Coins haben keinen bekannten Besitzer
Nur rund ein Drittel aller Bitcoin lässt sich bekannten Haltern zuordnen. Den grössten Block bilden die Wallets der Börsen mit rund 2,69 Millionen BTC, zum grössten Teil Coins von Kunden.
Danach folgen die amerikanischen Spot-ETFs mit rund 1,31 Millionen BTC und Strategy mit 848'517 BTC, die Firma mit dem grössten Bitcoin-Bestand der Welt. Staaten halten zusammen rund 646'000 BTC.
Die übrigen rund 13,3 Millionen BTC liegen bei Privatpersonen und bei Fonds und Firmen ohne Offenlegung. Viele der Zuordnungen beruhen auf Auswertungen der Blockchain und sind Schätzungen.
Ein Teil der übrigen Coins liegt in Wallets, auf die niemand mehr Zugriff hat, nach einer älteren Schätzung 2,8 bis 3,8 Millionen BTC. Sie zählen im Marktwert mit, doch fällt ihr Wert auf null, verliert dadurch niemand etwas.
Die direkten Verluste
Wer wie viel verlieren würde
Gerechnet mit dem Kurs vom 24. Oktober träfe der weitaus grösste Teil des Schadens, rund 1'075 Milliarden Dollar, die verstreuten Halter ohne Namen, verlorene Coins eingerechnet.
Unter den benennbaren Gruppen stehen die Kunden der Börsen mit rund 217 Milliarden vorne, vor den Anlegern der US-Spot-ETFs mit rund 106 Milliarden und Strategy mit rund 68 Milliarden.
Diese Zahlen sind Buchwerte. Wie viel echtes Geld dahintersteckt, zeigt näherungsweise die sogenannte Realized Cap. Sie bewertet jeden Coin zu dem Preis, zu dem er zuletzt auf der Blockchain bewegt wurde, und kommt auf rund 1,09 Billionen Dollar. Rund ein Drittel des Marktwerts sind demnach reine Buchgewinne. Frühe Käufer verlören bei null vor allem diese, späte Käufer ihr eingesetztes Kapital.
Wie viele Menschen das betrifft, zeigt eine Umfrage der US-Notenbank. 2025 hielten oder kauften 9 % der amerikanischen Erwachsenen Krypto als Anlage, Bitcoin und andere Coins zusammengezählt.
Spot-ETFs
Die ETFs reichen den Verlust einfach weiter
Ein Spot-ETF kauft echte Bitcoin, lässt sie bei einem Verwahrer lagern und gibt Anteile an diesem Topf aus. Er nimmt keinen Kredit auf und arbeitet ohne Hebel. Fällt Bitcoin auf null, fällt auch der Anteil auf null.
Der Verlust bleibt damit bei den Anlegern. BlackRock oder Fidelity verlören Gebühreneinnahmen, aber kein eigenes Kapital.
Seit dem Start im Januar 2024 sind netto 57,3 Milliarden Dollar in diese Fonds geflossen. Allein IBIT von BlackRock zog netto 66,1 Milliarden an, aus dem älteren Grayscale-Fonds GBTC flossen 28,0 Milliarden ab.
Wer diese Anteile besitzt, ist nur zum Teil sichtbar. Grosse US-Vermögensverwalter, die ihre Positionen melden müssen, hielten nach einer Auswertung Ende Juni 2026 rund 44 % der ETF-Bestände. Der Rest dürfte grösstenteils bei Privatanlegern liegen.
Staaten
Für zwei Staaten wäre null spürbar
Die USA halten rund 328'000 BTC, fast alles beschlagnahmte Coins, seit einem Präsidialerlass vom März 2025 als «Strategic Bitcoin Reserve». Eine offizielle Bestandszahl gibt es nicht.
Dahinter folgen China mit rund 190'000 und Grossbritannien mit rund 61'000 BTC. Für alle drei wäre der Verlust bei null klein, jeweils rund ein Zehntel Prozent des BIP.
Spürbar wäre ein Totalausfall nur für El Salvador mit rund 1,7 % des BIP und für Bhutan mit rund 1,2 %, dessen heutiger Bestand allerdings unsicher ist.
Wo der Hebel sitzt
Strategy
Strategy: Wer bei null zuerst bezahlt würde
Strategy hielt am 18. Oktober 848'517 BTC, gekauft für 64,0 Milliarden Dollar, im Schnitt zu 75'446 Dollar je Coin. Bezahlt hat die Firma das mit neuen Aktien, Wandelanleihen und Vorzugsaktien.
Eine Wandelanleihe kann der Gläubiger in Aktien tauschen. Eine Vorzugsaktie ist Eigenkapital mit fester Dividende, das im Ernstfall erst nach allen Schulden bedient wird. Ende Juni standen Wandelanleihen über 6,7 Milliarden Dollar und Vorzugsaktien über 15,5 Milliarden aus. Einen Teil der Vorzugsaktien hat Strategy seither zurückgekauft.
Für das Szenario zählt vor allem ein Detail der Bilanz. Die Bitcoin sind nicht als Sicherheit verpfändet. Es gibt also keinen Kreditgeber, der bei fallenden Kursen Geld nachfordern und einen Zwangsverkauf auslösen könnte.
Bei null blieben Strategy rund 5,3 Milliarden Dollar in bar, gegenüber 6,7 Milliarden Anleiheschulden. Die Anleihegläubiger bekämen damit rund vier Fünftel zurück, Vorzugs- und Stammaktionäre verlören praktisch alles. Bis zu einem Ausfall wäre ein Teil dieses Geldes allerdings schon für Dividenden ausgegeben.
Der wunde Punkt sind genau diese Dividenden. Die Vorzugsaktien kosten rund 1,68 Milliarden Dollar im Jahr, die Anleihezinsen nur rund 35 Millionen. Das kleine Softwaregeschäft kann diese Last nicht tragen. Die Dollar-Reserve reicht dafür rund 2,8 Jahre. Die Anleihegläubiger können ihr Geld dagegen frühestens ab September 2027 zurückverlangen, den grössten Teil, rund 4,9 Milliarden Dollar, erst 2028.
Wie real diese Last ist, zeigte der Juli 2026: Nach dem Kurstief verkaufte Strategy erstmals in grösserem Umfang Bitcoin, um Dividenden zu bezahlen. Wo die Grenze dieses Modells liegt, habe ich in «Strategy auf dem Prüfstand»Member nachgerechnet.
Die Aktionäre spüren den Hebel schon heute. Die Strategy-Aktie fiel vom 6. Oktober 2025 bis zum 23. Oktober 2026 um rund 59 %, Bitcoin um rund 35 %. Inzwischen ist die Firma an der Börse weniger wert als ihre Bitcoin. Was das für Strategy als Käufer bedeutet, steht in «Saylors Achillesferse»Member.
Miner und Kreditgeber
Bei den Minern hängt nicht mehr alles am Bitcoin
Miner verdienen ihr Geld damit, das Netz zu sichern. In den letzten zwölf Monaten nahmen sie dafür rund 12,8 Milliarden Dollar ein, fast alles in Form neu geschaffener Coins. Bei einem Kurs von null fiele dieser Ertrag weg, reines Mining lohnte sich nicht mehr.
Die acht grossen börsennotierten Miner und Ex-Miner hatten Mitte 2026 zusammen rund 33 Milliarden Dollar Schulden. Ein grosser Teil davon finanziert inzwischen Rechenzentren für künstliche Intelligenz. IREN etwa führt kaum noch Bitcoin in der Bilanz, hält aber 5,9 Milliarden Dollar in bar.
Anders bei MARA und CleanSpark, deren Geschäft noch stark am Bitcoin hängt. MARA hatte 2,4 Milliarden Dollar Schulden und Krypto für 2,1 Milliarden in der Bilanz. Mit dem Bitcoin-Preis fiele dort der grösste Teil der Einnahmen und der Sicherheiten weg.
Kredite mit Krypto als Sicherheit summierten sich Ende Juni 2026 auf 56,2 Milliarden Dollar. Wer sich so Geld leiht, hinterlegt meist mehr Krypto, als er an Dollar bekommt. Fällt der Kurs, wird die Sicherheit verkauft. Verluste entstehen dort, wo dieser Verkauf nicht schnell genug kommt.
Wie gut dieser Schutz in einem Crash hält, habe ich am Beispiel von GSR in «Gut besichert, schwer zurückzuholen»Member untersucht. Bei einem Fall auf null würde jeder Rest, der nicht rechtzeitig verkauft wurde, zum Verlust des Kreditgebers.
Dazu kommen die Futures, also Wetten auf den künftigen Kurs, oft mit geliehenem Geld. Am 10. Oktober 2025 wurden an einem Tag rund 19 Milliarden Dollar solcher Positionen zwangsweise geschlossen, so viel wie nie zuvor, ohne sichtbaren Schaden ausserhalb der Kryptowelt.
Tether und Coinbase
Tether würde wanken, aber kaum fallen
Tether gibt USDT aus, den grössten Stablecoin, also einen Token, der stets einen Dollar wert sein soll. Am 30. Juni 2026 hielt die Firma dafür Reserven von 187,8 Milliarden Dollar, gegenüber 183,6 Milliarden Verbindlichkeiten. Rund 75 % der Reserven sind US-Staatsanleihen und damit besicherte Kurzfristanlagen, Bitcoin macht nur 3,1 % aus.
Zum Kurs vom 24. Oktober wären Tethers rund 98'900 BTC etwa 8,0 Milliarden Dollar wert. Fiele Bitcoin auf null, wäre das Polster über den Verbindlichkeiten weg, und es fehlten rund 1,7 Milliarden. Die Reserven deckten die ausgegebenen Tokens dann noch zu rund 99 %.
Die Lücke wäre im Verhältnis zur Bilanz klein. Gefährlicher wäre ein Ansturm auf Rücknahmen in einer allgemeinen Kryptopanik. Weitere Bitcoin-Risiken könnten in Tethers Aktien und Krediten stecken.
Coinbase verwahrte Ende Juni Kundenvermögen von 245,9 Milliarden Dollar. Ein Kurs von null träfe diese Kunden, nicht direkt die Bilanz von Coinbase, wohl aber das Geschäftsmodell: Rund die Hälfte des Umsatzes kam zuletzt aus Handelsgebühren.
Was die echten Zusammenbrüche zeigen
Der Realtest
1,3 Billionen Dollar weg, und die Börse stieg
Ob ein Bitcoin-Absturz das übrige Finanzsystem mitreisst, zeigt inzwischen ein fast vollständiger Testlauf. Vom Hoch im Oktober 2025 bis zum Tief Ende Juni 2026 verlor Bitcoin mehr als vier Fünftel dessen, was bei null verloren ginge.
Im selben Zeitraum stieg der S&P 500 um rund 12 %, ein ETF auf amerikanische Regionalbanken sogar um rund 21 %. Auch der Risikoaufschlag auf Unternehmensanleihen, ein gutes Mass für Stress am Kreditmarkt, blieb tief. Hart getroffen wurden nur Firmen mit direktem Bitcoin-Bezug wie Strategy und Coinbase.
Die grossen Krypto-Pleiten von 2022 zeigen dasselbe Muster. Beim Terra-Kollaps im Mai fiel Bitcoin um 25 %, die US-Börse um rund 5 %, mitten in den schnellsten Zinserhöhungen der Fed seit Jahrzehnten. Beim FTX-Kollaps im November verlor Bitcoin in drei Tagen rund 23 %, die US-Börse nur rund 1,5 %.
Die einzigen Bankpleiten mit Kryptobezug waren Silvergate und Signature Bank im März 2023. Beide verloren nach dem FTX-Kollaps viele Einlagen von Kryptofirmen und scheiterten an diesem Abfluss, mitten in der Krise um die Silicon Valley Bank. An faulen Bitcoin-Krediten gingen sie nicht zugrunde.
Dahinter steckt vor allem die Grösse. Bitcoin ist mit 1,6 Billionen Dollar rund 1,1 % des Weltaktienmarkts und etwa 6 % der Bilanzsumme der US-Geschäftsbanken. An diesem Vermögen hängt zudem wenig geliehenes Geld. ETFs und Treasury-Firmen geben Verluste ohne Hebel an ihre Eigentümer weiter, und die bekannten Krypto-Kredite kommen vor allem von Kryptofirmen und Krypto-Plattformen, nicht von Banken.
So sieht null aus
LUNA verlor in acht Tagen fast alles
Wie ein echter Absturz auf null aussieht, zeigt LUNA, der Token des Terra-Systems. Vom 5. bis zum 13. Mai 2022 fiel er von 82 auf 0,0002 Dollar, ein Verlust von 99,9998 %. Die Terra-Blockchain lief weiter, der Token blieb trotzdem praktisch wertlos.
Was bleibt
Was übrig bliebe
Das Netz liefe weiter, ein Preis ist damit nicht garantiert
Technisch existiert Bitcoin auch bei einem Kurs von null weiter. Jeder kann einen Knoten betreiben, also einen Rechner, der die Blockchain speichert und prüft. Rund alle zwei Wochen passt das Netz zudem die Schwierigkeit des Minings an die vorhandene Rechenleistung an.
Fallen Miner weg, wird es für die verbleibenden also wieder leichter. Das zeigte das Mining-Verbot in China 2021: Die Rechenleistung brach bis Anfang Juli um 53 % ein, das Netz lief ohne Unterbruch weiter, und im Dezember war das alte Niveau wieder erreicht.
Ein laufendes Netz garantiert aber keinen Preis, wie die Terra-Blockchain zeigt. Ohne Preis würde Bitcoin zudem der wirtschaftliche Schutz fehlen, denn die Miner sichern das Netz nur, weil sie dafür Coins mit Wert bekommen.
Einiges behielte seinen Wert. Die Rechenzentren der Miner arbeiten schon zu einem grossen Teil für künstliche Intelligenz, und die rund 300 Milliarden Dollar Stablecoins sind überwiegend mit Dollar und US-Staatsanleihen gedeckt.
Bitcoin stellt knapp 60 % des gesamten Kryptomarkts. Ein Vertrauensschock dieser Grösse dürfte den übrigen Markt mitreissen, wie stark, lässt sich nicht messen.
Wie realistisch ist null
Kein Schock kam bisher in die Nähe von null
Tiefe Abstürze kennt Bitcoin gut. Achtmal verlor er mehr als die Hälfte seines Werts, am tiefsten 2011 mit 93 %, in drei weiteren Zyklen zwischen 77 und 85 %. Jedes Mal folgte später ein neues Hoch, ausser nach dem jüngsten Einbruch von 53 % bis Juni 2026.
Auch die Technik hatte ihre Momente. 2010 erzeugte ein Programmfehler rund 184 Milliarden BTC aus dem Nichts, fünf Stunden später lag eine Korrektur vor. Weder dieser Fehler noch eine kurze Spaltung der Blockchain 2013 noch das Mining-Verbot in China 2021 brachten Bitcoin in die Nähe von null.
Bleibt der Angriff von aussen. Wer mehr Rechenleistung kontrolliert als alle anderen zusammen, kann eigene Transaktionen rückgängig machen oder fremde blockieren, fremde Coins stehlen kann er nicht. Dafür bräuchte ein Angreifer nach einer groben Rechnung Geräte für 9 bis 19 Milliarden Dollar und so viel Strom, wie 16 bis 22 grosse Reaktorblöcke liefern.
Das Geld ist dabei nicht das grösste Hindernis. So viele Geräte gibt es gar nicht, und die Hersteller bräuchten Jahre, um sie zu bauen.
Ein Weg zu null bräuchte deshalb mehrere Dinge zugleich und am Ende einen dauerhaften Vertrauensverlust, bei dem niemand mehr kaufen will. Auslöser könnten ein Fehler sein, der sich nicht reparieren lässt, ein Bruch der Kryptografie, etwa durch Quantencomputer ohne rechtzeitige Umstellung, oder koordinierte Verbote in allen grossen Volkswirtschaften. Eine Wahrscheinlichkeit dafür kann niemand seriös beziffern.
Ein riesiger Vermögensschaden, aber keine Finanzkrise
Fiele Bitcoin auf null, verschwänden rund 1,6 Billionen Dollar Buchwert. Den grössten Teil trügen verstreute Privatanleger, dazu Börsenkunden, ETF-Anleger, Strategy und einige Staaten.
Zusammenbrechen würde, was vom Bitcoin-Preis lebt, von Strategy über die reinen Miner bis zu den Kreditgebern mit Krypto als Sicherheit. Coinbase verlöre einen grossen Teil seines Umsatzes, Tether wäre eher angeschlagen als zahlungsunfähig.
Nach allen verfügbaren Zahlen bliebe der Schaden aber weitgehend bei denen, die Bitcoin halten. Bitcoin ist rund 1 % des Weltaktienmarkts, und seit Oktober 2025 hat der Markt schon mehr als vier Fünftel des Null-Szenarios erlebt, ohne dass Aktien, Banken oder Kreditmärkte Schaden nahmen.
Wer bei Bitcoin an ein Systemrisiko denkt, überschätzt deshalb die Ansteckung. Wer glaubt, es treffe nur Spekulanten, unterschätzt, wie viele gewöhnliche Anleger über ETFs und Börsen dabei sind.
Keine Anlageberatung. Alle Inhalte dienen der Information und der Meinungsbildung. Über FabianHinweisImpressumDatenschutz