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Mt. Gox: Die letzten Bitcoin warten bis 2027

Der Verwalter von Mt. Gox hat die Frist für die Rückzahlungen zum vierten Mal um ein Jahr verschoben, neu auf den 31. Oktober 2027. In seinen Wallets liegen noch rund 34'387 Bitcoin, und gemessen am heutigen Markt ist dieser Rest kleiner als sein Ruf.

Mt. Gox: Die letzten Bitcoin warten bis 2027

Seit dem Sommer 2024 löst jede Bewegung in den Wallets von Mt. Gox dieselbe Sorge aus: Jetzt kommen die alten Coins auf den Markt. Am 31. Oktober wäre die Frist für die Rückzahlungen abgelaufen, seit dem 16. Oktober ist klar, dass das nicht passiert. Die eigentliche Frage bleibt trotzdem, nämlich wie viel von den letzten Mt.-Gox-Bitcoin den Kurs überhaupt treffen kann.

01
Die Nachricht

Noch ein Jahr Aufschub

Am 16. Oktober hat der Verwalter von Mt. Gox, der vom Gericht in Tokio eingesetzte Rechtsanwalt Nobuaki Kobayashi, die Frist für die Rückzahlungen an die Gläubiger erneut verschoben. Statt am 31. Oktober 2026 endet sie jetzt am 31. Oktober 2027. Das Gericht hat zugestimmt, so wie bei jeder Verlängerung zuvor.

Es ist die vierte Verschiebung um jeweils ein Jahr. Ursprünglich hätten alle Zahlungen bis Ende Oktober 2023 erledigt sein sollen. Seither wiederholt sich der Ablauf jeden Herbst: Wenige Tage oder Wochen vor dem Stichtag erscheint eine knappe Mitteilung, diesmal 15 Tage vorher.

Auch die Begründung ist seit 2024 Wort für Wort dieselbe. Die Zahlungen an Gläubiger, die alle nötigen Schritte erledigt haben, seien weitgehend abgeschlossen. Viele andere hätten diese Schritte aber nie zu Ende gebracht, und bei einer «beträchtlichen Zahl» sei im Ablauf etwas schiefgegangen. Auch ihnen wolle man auszahlen, «soweit vernünftigerweise machbar».

Für den Markt heisst das zunächst: Am 31. Oktober läuft nichts ab, und kein Termin zwingt den Verwalter zu einer grossen Überweisung. Die früheren Verlängerungen gingen im Kursgeschehen unter. Am Tag nach den Mitteilungen bewegte sich Bitcoin jeweils um höchstens drei Prozent, also im üblichen Auf und Ab.

02
Die Vorgeschichte

Bitcoin statt Yen

Mt. Gox war einst die grösste Bitcoin-Börse der Welt. Im Februar 2014 stellte sie in Tokio den Betrieb ein, ein grosser Teil der Kundengelder fehlte, und die Börse ging in Konkurs. Zehn Jahre lang warteten die Gläubiger, bis im Sommer 2024 die ersten Bitcoin flossen. Ein Teil von ihnen wartet bis heute.

Dass heute überhaupt Bitcoin verteilt werden, liegt an einem Wechsel des Verfahrens. In einem japanischen Konkurs wird eine Forderung, die nicht auf Geld lautet, zum Wert bei Verfahrensbeginn in Yen umgerechnet. Die Gläubiger hätten also einen Yen-Betrag zum Kurs von 2014 erhalten. Auf ihren Antrag ordnete das Tokioter Bezirksgericht im Juni 2018 stattdessen ein Sanierungsverfahren an, in dem eine Bitcoin-Forderung eine Bitcoin-Forderung bleibt.

Ohne diesen Wechsel wäre der Wertzuwachs der vergangenen Jahre grösstenteils an den Gläubigern vorbeigegangen. Den Sanierungsplan nahmen im Oktober 2021 rund 99 Prozent der abstimmenden Gläubiger an, einen Monat später wurde er rechtskräftig. Kobayashi, schon im Konkurs der Verwalter, verfügt seit dem Wechsel 2018 allein über das Vermögen von Mt. Gox, unter der Aufsicht des Gerichts.

03
Der Bestand

Was noch in den Wallets liegt

Ende Mai 2024, kurz vor Beginn der Auszahlungen, lagen in den Wallets des Verwalters rund 141'686 Bitcoin. Heute sind es noch rund 34'387 BTC, also etwa ein Viertel des Ausgangsbestands. Zum Kurs vom 16. Oktober von 81'538 Dollar haben sie einen Wert von rund 2,8 Milliarden Dollar.

Fast alles ist im ersten Anlauf abgeflossen. Im Juli und August 2024 verliessen rund 96'800 BTC die Wallets, im November und Dezember 2024 folgten noch einmal rund 8'800 BTC. Seit März 2025 sind insgesamt nur noch rund 300 BTC abgeflossen, und seit Juni 2026 hat sich der Bestand gar nicht mehr verändert.

Stufendiagramm der Bitcoin in den Wallets des Mt.-Gox-Verwalters von Juni 2024 bis 17. Oktober 2026. Der Bestand fällt von 141'686 BTC Ende Mai 2024 im Juli 2024 steil auf rund 46'000 BTC, bis Ende 2024 auf rund 36'000 BTC und bleibt danach fast flach. Seit dem 2. Juni 2026 liegt er unverändert bei 34'387 BTC (gelb hervorgehoben).
Quelle: mempool.space; eigene On-Chain-Auswertung der Trustee-Adressen, Stand 17.10.2026.

Der Rest liegt fast vollständig auf zwei Adressen: rund 24'050 BTC, unberührt seit dem 5. Dezember 2024, und rund 10'306 BTC, die am 2. Juni 2026 dorthin verschoben wurden. Bitcoin-Adressen tragen keine Namen. Dass diese Adressen zum Verwalter gehören, zeigt die Kette der Transaktionen, die von seiner bekannten Auszahlungsadresse ausgeht, und Analysefirmen kommen auf praktisch denselben Bestand. Der Verwalter selbst nennt keinen Bestand.

04
Die Nachzügler

Wer auf den Rest wartet

Wem die verbleibenden Coins zustehen, legt der Verwalter nicht offen. Er nennt weder die Zahl der Gläubiger, die noch warten, noch sagt er, ob ein Teil für Kosten, Steuern oder strittige Forderungen zurückgehalten wird. Der Sanierungsplan selbst ist nur im passwortgeschützten Portal für die Gläubiger einsehbar.

Öffentlich ist dagegen, woran es bei den Wartenden hängt. In der Regel müssen sie selbst etwas tun, etwa Angaben korrigieren oder ein Börsenkonto freischalten und prüfen lassen. Erst wenn auch die Börse dem Vertrag mit dem Verwalter zugestimmt hat und die Zahlung sicher möglich ist, fliessen die Coins. Ausbezahlt hat der Verwalter nach eigenen Angaben bis März 2025 über 19'500 Gläubiger, eine neuere Zahl hat er nicht genannt.

Das Muster der letzten anderthalb Jahre passt zu dieser Lage. Seit 2025 gingen nur noch alle paar Monate kleine Tranchen zwischen 116 und 893 BTC an eine Börse. Wer seit zwei Jahren seine Schritte nicht erledigt hat, dürfte sie kaum alle gleichzeitig nachholen. Wahrscheinlich fliesst der Rest deshalb weiter in solchen kleinen Portionen ab, eine grosse Auszahlung wie im Juli 2024 ist nicht angekündigt.

Eine Ausnahme gibt es. Im März 2025 teilte der Verwalter mit, dass er einen Teil der Gläubiger in Geld bezahlt, das er aus dem Verkauf von Bitcoin und Bitcoin Cash erlöst. Wie viele Coins er dafür verkauft und wann, hat er nicht veröffentlicht.

05
Der Weg der Coins

Eine Bewegung ist noch kein Verkauf

Der Verwalter überweist nie direkt an die Gläubiger. Die Coins gehen an Börsen und Verwahrer, die er dafür bestimmt hat, im Jahr 2024 waren das Kraken, Bitstamp, BitGo und die japanischen Börsen Bitbank und SBI VC Trade. Die Börse schreibt die Bitcoin dann den Konten ihrer Kunden gut, die Beträge legt der Verwalter fest.

Dazwischen vergeht Zeit. Kraken erhielt am 16. Juli 2024 48'641 BTC und schrieb sie den Gläubigern bis zum 24. Juli gut. Bei BitGo kamen am 30. Juli 33'105 BTC an, weiterbewegt wurden sie erst am 13. August. Bitstamp nahm sich bis zu 60 Tage Zeit.

Zwischen einer Wallet-Bewegung und einem Verkauf liegen deshalb mehrere Schritte. Oft bucht der Verwalter zuerst nur innerhalb seiner eigenen Wallets um, dann übergibt er Coins an eine Börse, die sie später ihren Kunden gutschreibt. Erst danach kann ein Gläubiger verkaufen, und auf der Blockchain ist dieser letzte Schritt nicht zu sehen, solange die Coins auf der Börse bleiben.

Die beiden grossen Bewegungen der letzten zwölf Monate waren genau solche Umbuchungen. Am 18. November 2025 verschob der Verwalter 10'423 BTC auf eine neue Adresse und schickte nur 186 BTC weiter an eine Börse. Am 2. Juni 2026 lief es genauso: 10'306 BTC gingen auf eine neue Adresse, nur 116 BTC an eine Börse. Die Schlagzeilen meldeten trotzdem beide Male, es seien Hunderte Millionen Dollar in Bewegung.

06
Sommer 2024

Der grosse Test liegt schon hinter uns

Die echte Belastungsprobe hat der Markt im Sommer 2024 bestanden. Damals verteilte der Verwalter in zwei Monaten rund 96'800 BTC, fast dreimal so viel, wie heute noch übrig ist. Zur gleichen Zeit verkaufte die sächsische Justiz zwischen dem 19. Juni und dem 12. Juli 49'858 beschlagnahmte Bitcoin für 2,64 Milliarden Euro.

Die beiden Ereignisse unterschieden sich grundlegend. Die sächsischen Coins wurden sicher und vollständig verkauft, die Mt.-Gox-Coins nur verteilt, und welcher Anteil davon verkauft wurde, weiss niemand. Bitcoin fiel bis zum 5. Juli auf rund 56'700 Dollar und erholte sich nach dem Ende der sächsischen Verkäufe bis zum 22. Juli auf rund 67'500 Dollar, also genau in den Wochen, in denen die grössten Mt.-Gox-Tranchen flossen.

Liniendiagramm des Bitcoin-Kurses in Dollar von Juni bis August 2024. Grau hinterlegt ist der Verkauf Sachsens vom 19. Juni bis 12. Juli, in dem der Kurs bis auf rund 56'700 Dollar fällt. Gelb markiert sind die zwei grössten Mt.-Gox-Tranchen: 48'641 BTC an Kraken am 16. Juli und 33'105 BTC an BitGo am 30. Juli; dazwischen steigt der Kurs auf über 67'000 Dollar. Der Einbruch auf rund 54'300 Dollar folgt am 5. August im globalen Ausverkauf.
Quelle: Coin Metrics (Referenzkurs); Ereignisse: Mitteilungen des Mt.-Gox-Verwalters, On-Chain-Daten, Generalstaatsanwaltschaft Dresden.

In den sieben Tagen nach der grössten Tranche, den 48'641 BTC an Kraken, stieg Bitcoin um 1,2 Prozent. Der heftigste Rückgang nach einer Auszahlung, rund 15 Prozent in der Woche nach dem 30. Juli, fiel in den weltweiten Ausverkauf vom 5. August. Damals brachen nach einer Zinserhöhung der japanischen Notenbank Aktien und Krypto gemeinsam ein, weil Anleger ihre Yen-Carry-Trades auflösten, also Wetten, die mit billig geliehenen Yen finanziert waren.

Über alle elf Auszahlungstage seit 2024 ergibt sich kein Muster. Fünf davon waren nach sieben Tagen im Minus, in einem Markt, in dem fast jede zweite Woche negativ ausfällt. Elf Fälle mit vielen gleichzeitigen Einflüssen reichen zwar nicht, um eine Wirkung sicher auszuschliessen. Zu erkennen ist in den Kursen aber keine.

Punktdiagramm der Bitcoin-Rendite in den sieben Tagen nach jedem der elf Mt.-Gox-Auszahlungstage von Juli 2024 bis Juni 2026. Die Spanne, in der 80 Prozent aller Wochen seit Mai 2024 lagen (minus 6,3 bis plus 7,9 Prozent), ist grau hinterlegt. Die meisten Punkte liegen darin, fünf im Minus. Nach der grössten Tranche vom 16. Juli 2024 (gelb) stieg Bitcoin um 1,2 Prozent; der Ausreisser vom 30. Juli 2024 mit minus 15,3 Prozent fällt in den globalen Ausverkauf vom 5. August.
Quelle: Coin Metrics, mempool.space; eigene Berechnung. Band: 10. bis 90. Perzentil aller 7-Tages-Renditen seit Mai 2024.
07
Die Grösse

Ein Drittel eines Handelstages

Gemessen am heutigen Markt sind die 34'387 BTC überschaubar. Sie entsprechen 0,17 Prozent aller umlaufenden Bitcoin. An den erfassten Börsen wechseln an einem durchschnittlichen Tag rund 100'000 BTC den Besitzer, der ganze Mt.-Gox-Rest entspricht also etwa einem Drittel eines Handelstages.

Das Handelsvolumen lässt den Rest allerdings etwas zu harmlos aussehen. Darin steckt viel Hin und Her von Hochfrequenzhändlern und Market Makern, die kaufen und kurz darauf wieder verkaufen, ohne den Preis in eine Richtung zu schieben. Ein strengerer Massstab ist die Neuausgabe der Miner, die zuletzt im Schnitt 463 neue BTC pro Tag in Umlauf brachten. Der Mt.-Gox-Rest entspricht damit rund 74 Tagen Neuausgabe.

Auch bei den amerikanischen Spot-Bitcoin-ETFs, börsengehandelten Fonds, die echte Bitcoin halten, geht es um vergleichbare Mengen. Seit Anfang September flossen an einem durchschnittlichen Handelstag rund 2'680 BTC hinein oder hinaus. Allein der Zufluss vom 21. September entsprach einem Drittel des Mt.-Gox-Rests. Im Juli und August 2024 nahmen die ETFs netto rund 48'000 BTC auf, mehr als heute insgesamt übrig ist.

Balkendiagramm in Bitcoin: Mt.-Gox-Rest heute 34'387 (gelb), bereits verteilt seit 2024 107'300, Spot-Handel an einem Durchschnittstag 100'269, ETF-Zu- und Abflüsse über 30 Handelstage 80'404, Verkauf Sachsens 2024 49'858, Neuausgabe der Miner in 30 Tagen 13'891.
Quelle: mempool.space (eigene Auswertung), Coin Metrics (Spot-Volumen und Neuausgabe, 30-Tage-Mittel), Farside Investors (ETF-Flüsse 4.9. bis 16.10.2026, Summe der Beträge), Generalstaatsanwaltschaft Dresden.

Ein Rechenbeispiel macht die Grösse greifbar. Würden alle verbleibenden Coins ausbezahlt und innert 30 Tagen verkauft, kämen täglich rund 1'150 BTC auf den Markt, gut 1 Prozent des täglichen Handelsvolumens und etwa das Zweieinhalbfache der Neuausgabe. Verkaufte nur ein Viertel, wären es rund 290 BTC pro Tag und damit weniger, als die Miner täglich neu ausgeben. Das ist ein Rechenrahmen und keine Prognose. Tatsächlich sind seit März 2025 im Schnitt weniger als 20 BTC pro Monat abgeflossen.

08
Die Gegenrechnung

Was trotzdem Druck machen könnte

Das stärkste Argument der Pessimisten ist die Psychologie. Wer zwölf Jahre gewartet hat und gegenüber den Kursen von 2014 auf einem Buchgewinn von über 10'000 Prozent sitzt, hat einen guten Grund zu verkaufen. Zur Gruppe, die noch wartet, passt das allerdings schlecht. Wer nach all den Jahren noch immer nicht ausbezahlt ist, dürfte eher passiv sein. Und wenn er verkauft, dann tropfenweise mit jeder einzelnen Auszahlung.

Ein sicherer Verkäufer ist dagegen der Verwalter selbst, sobald er Gläubiger in Geld bezahlt. Das ist der einzige Weg, auf dem Mt.-Gox-Coins mit Sicherheit verkauft werden. Wie viele es sind, ist nicht bekannt. Schon 2017 und 2018, noch im Konkursverfahren, verkaufte Kobayashi Bitcoin ausserhalb der Börsen, nach eigener Darstellung so, dass der Kurs davon unberührt blieb. Geht er wieder so vor, drücken die Verkäufe weniger direkt auf den Börsenkurs. Aus dem Restbestand des Verwalters verschwinden die Coins trotzdem.

Offen ist auch, was nach Oktober 2027 mit Coins geschieht, die niemand abholt. Für Yen-Beträge, die ein Gläubiger nicht annehmen kann, sieht das Verfahren eine Hinterlegung bei der staatlichen Rechtsbehörde vor. Für nicht abgeholte Bitcoin ist keine öffentliche Regel bekannt, und ebenso wenig, ob das Gericht die Frist beliebig oft verlängern kann.

Wer die nächsten Wallet-Alarme einordnen will, achtet am besten auf drei Dinge. Etwas bedeuten würde eine Bewegung der Adresse mit den rund 24'050 BTC, vor allem wenn danach ein grösserer Betrag über die Auszahlungsadresse an eine Börse geht. Ebenso wichtig wären eine neue Mitteilung des Verwalters zu Auszahlungen oder Barzahlungen und eine Schlussmitteilung zum Ende des Verfahrens. Eine Umbuchung auf eine neue Adresse mit einem kleinen Abzweig zur Auszahlung, wie im November 2025 und im Juni 2026, sagt dagegen nichts über Verkäufe.

Fazit

Kleiner als ihr Ruf

Am 31. Oktober passiert nichts. Die Frist ist auf Ende Oktober 2027 verschoben, und die rund 34'387 Bitcoin im Wert von 2,8 Milliarden Dollar bleiben im Verfahren. Sie dürften weiter in kleinen Portionen an Gläubiger gehen, die ihre Schritte nachholen.

Wie viel davon als Verkaufsangebot im Markt landet, kann niemand seriös beziffern. Die Obergrenze sind die 34'387 BTC, der realistische Wert liegt deutlich darunter. Ein Teil gehört Gläubigern, die seit Jahren nicht reagieren, die Auszahlungen laufen mit Wochen Verzug über Börsen, und selbst ein vollständiger Verkauf innert eines Monats wäre gut 1 Prozent des täglichen Handels.

Der Markt hat 2024 fast die dreifache Menge verdaut, und nach den Auszahlungstagen verhielt sich der Kurs nicht anders als an gewöhnlichen Tagen. Das grössere Risiko sind deshalb die Schlagzeilen, die jede Umbuchung zum Verkauf erklären, und die unbekannte Menge, die der Verwalter selbst für Gläubiger verkauft, die er in Geld bezahlt.

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The Sanctis Letter 19. September 2026
Was sich beim Sanctis Letter verändert hat

Ich habe in den letzten Wochen ziemlich viel am Sanctis Letter und am gesamten Memberbereich verändert.

Einige Dinge seht ihr sofort. Andere fallen wahrscheinlich erst auf, wenn ihr euch etwas durch die Plattform klickt.

Deshalb hier einmal alles gesammelt.

01
Neu gestaltet

Die Plattform sieht jetzt anders aus

Vor allem auf dem Handy war ich selbst nicht mehr zufrieden.

Es war teilweise zu voll und man musste zu lange suchen, bis man dort war, wo man eigentlich hinwollte. Deshalb habe ich die mobile Version fast komplett neu aufgebaut.

Die wichtigsten Bereiche findet ihr jetzt direkt unten in der Navigation.

Auch die Desktop-Version habe ich angepasst und an vielen Stellen aufgeräumt.

02
Neu

Auf Home findet ihr sofort den neusten Letter

Wenn ihr euch einloggt, seht ihr direkt den aktuellsten Sanctis Letter.

Darunter findet ihr auch die Inhalte, die ihr zuletzt gelesen habt. Wenn ihr einen Letter nicht fertig gelesen habt oder später noch einmal öffnen möchtet, müsst ihr ihn nicht erneut suchen.

Eine simple Änderung, die meiner Meinung nach schon lange gefehlt hat.

03
Neu geordnet

Research ist jetzt klarer aufgebaut

Im Research-Bereich findet ihr die Sanctis Letters und die kostenlosen Marktupdates sauber voneinander getrennt.

Ich spiele aktuell auch mit dem Gedanken, die normalen Letters teilweise etwas kürzer zu halten.

Nicht weniger Research und nicht weniger Inhalt. Einfach schneller zum eigentlichen Punkt.

Ich merke selbst, dass man nicht jeden Gedanken über zehn Absätze erklären muss. Mir ist wichtiger, dass ihr nach einem Letter genau wisst, was ich sehe, welche Szenarien ich beobachte und was meine Einschätzung verändern würde.

04
In Überlegung

Kurzfristige Einschätzungen

Im Bereich Updates findet ihr aktuell vor allem Änderungen rund um die Plattform.

Ich überlege gerade, dort zusätzlich kurzfristige Gedanken zum Markt zu veröffentlichen.

Also Beobachtungen, Veränderungen oder Einschätzungen, die wichtig sind, aber keinen kompletten Sanctis Letter benötigen.

Manchmal passiert etwas am Markt und ich möchte euch kurz sagen können, wie ich es einordne. Dafür jedes Mal einen ganzen Letter zu schreiben, macht keinen Sinn.

05
Neu

Ihr könnt mir direkt schreiben

Neu gibt es eine eigene Support-Seite.

Dort könnt ihr mir direkt Fragen stellen. Egal ob zu einem Sanctis Letter, zum Markt, zur Plattform oder zu einem anderen Thema.

Ihr müsst mir keine Mail schreiben oder mich irgendwo auf Social Media suchen. Alles läuft direkt über die Plattform.

Wenn ihr eine Anfrage sendet, schaut am nächsten Tag noch einmal rein. Ich habe euch dort dann sehr wahrscheinlich bereits geantwortet.

06
Kommt bald

Der Kalender kommt bald

Der neue Kalender ist noch nicht ganz fertig, sollte aber bald verfügbar sein.

Dort seht ihr, welche Letters, Playbooks und Live-Desk-Sessions ich als Nächstes plane.

Ich werde dort aber nicht drei Wochen im Voraus irgendwelche Themen eintragen, nur damit der Kalender voll aussieht.

Der Markt hält sich schliesslich auch nicht an meinen Plan.

Ihr seht, woran ich gerade arbeite und was als Nächstes geplant ist. Wenn plötzlich etwas Wichtigeres passiert, kann sich dieser Plan jederzeit ändern.

07
Geplant

Es wird grössere Playbooks geben

Neben den normalen Sanctis Letters möchte ich künftig auch deutlich längere Berichte zu einzelnen Themen veröffentlichen.

Zum Beispiel ein vollständiges Q4-Playbook mit meinen Erwartungen, verschiedenen Szenarien und den Punkten, bei denen sich meine Einschätzung ändern würde.

Diese Berichte werden als PDF auf der Plattform erscheinen und ebenfalls im Kalender angekündigt.

So muss ich nicht versuchen, jedes grössere Thema in einen normalen Letter zu pressen.

08
Neu

Der Live Desk

Neu gibt es ausserdem den Live Desk.

Das ist ein Chat, den ich zu bestimmten, vorher angekündigten Zeiten freischalten werde.

Zum Beispiel während eines FOMC-Meetings, bei wichtigen Marktereignissen oder wenn ich gerade aktiv den Markt analysiere.

Ihr könnt dort live mitlesen, Fragen stellen, selbst etwas schreiben oder mitdiskutieren.

Die Idee dahinter ist, euch näher an meine tatsächliche Arbeit zu bringen. Nicht immer erst Stunden später einen fertigen Rückblick veröffentlichen, sondern euch teilweise schon währenddessen zeigen, was ich gerade sehe und wie ich die Situation einordne.

Warum ein Chat und kein Livestream?

Weil ich kein Content Creator bin und auch keiner werden möchte.

Wenn ich während eines wichtigen Markttermins stundenlang in eine Kamera spreche, liegt mein Fokus irgendwann auf dem Stream und nicht mehr auf dem Markt.

Im Live Desk kann ich kurz eine Einschätzung schreiben, eine Frage beantworten oder eine Diskussion starten und mich danach wieder auf das konzentrieren, worum es eigentlich geht.

Den Markt.

09
Unverändert

Die Suche bleibt bestehen

An der Suche ändert sich nichts.

Ihr könnt weiterhin nach älteren Letters, Themen und anderen Inhalten suchen.

Jetzt brauche ich eure Meinung

Ich baue den Sanctis Letter am Ende nicht für mich.

Deshalb möchte ich von euch wissen, was euch noch fehlt.

Was nervt euch? Was ist unnötig kompliziert? Welche Funktion oder welches Format würdet ihr tatsächlich benutzen?

Ihr müsst daraus keinen schönen Text machen. Schreibt einfach ehrlich rein, was ihr denkt.

Ich lese alles.

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Angekommen. Danke dir.

Deine Zeilen liegen in meinem Postfach. Wenn du eine Antwort erwartest, schreib mir zusätzlich über die Support-Seite, hier gibt es kein Feld dafür.

Fabian De Sanctis
The Sanctis Letter
19. September 2026