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Nach 16 Jahren bewegt: die letzten 100 Bitcoin eines Miners von 2010

Am 7. Oktober hat jemand 100 Bitcoin bewegt, die aus zwei Mining-Belohnungen vom Juli 2010 stammen. Damals waren sie rund 6,50 Dollar wert, am Tag der Bewegung rund 8,3 Millionen Dollar. Die Blockchain zeigt genau, woher sie stammen und wohin sie gingen, aber nicht, wem sie jetzt gehören.

Nach 16 Jahren bewegt: die letzten 100 Bitcoin eines Miners von 2010

Wenn uralte Bitcoin aufwachen, ist die Geschichte meist schnell erzählt: ein früher Miner, vielleicht Satoshi, vielleicht ein bevorstehender Verkauf. Bei den 100 Bitcoin, die am Mittwochabend bewegt wurden, führt die Spur auf der Blockchain bis zu zwei Blöcken aus dem Juli 2010 zurück. Gerade weil die Daten so viel zeigen, wird deutlich, wo sie aufhören.

01
Die Bewegung

Eine alte Adresse wird leer geräumt

Am Mittwoch, dem 7. Oktober 2026, landete um 20.52 Uhr Schweizer Zeit eine Transaktion in der Blockchain, die eine Bitcoin-Adresse aus dem Jahr 2010 vollständig leerte. Insgesamt gingen 100,02 Bitcoin an zwei neue Adressen, genau 10 Bitcoin an die eine und rund 90 an die andere. Zum Tagesschlusskurs von rund 83'270 Dollar waren die Coins rund 8,3 Millionen Dollar wert.

Flussdiagramm: Zwei Mining-Belohnungen aus Block 70'522 vom 26. Juli 2010 (50,02 Bitcoin) und Block 70'748 vom 28. Juli 2010 (50 Bitcoin) werden am 30. Juli 2010 auf der Adresse 1J3A7 zu 100,02 Bitcoin zusammengelegt. Am 7. Oktober 2026 um 20.52 Uhr Schweizer Zeit gehen sie samt sechs Kleinstbeträgen von Dritten an zwei neue Adressen, 10 und 90,02 Bitcoin, die bis zum Abend des 8. Oktober unbewegt bleiben.
Beträge in Bitcoin, Uhrzeit in Schweizer Zeit (MESZ). Quelle: mempool.space, blockstream.info

Die Analysefirma Galaxy Research meldete die Bewegung noch am selben Tag als erwachte Coins aus der «Satoshi-Ära», seit 16 Jahren unberührt. Die Blockchain zeigt mehr als das: woher die Coins kamen, was in den Jahren dazwischen mit ihrer Adresse geschah und wie die Transaktion aufgebaut ist.

02
Die Herkunft

Zwei Blöcke aus dem Juli 2010

Die Spur der Coins führt zu zwei Mining-Belohnungen. Wer 2010 einen Block fand, also das nächste Paket von Transaktionen an die Kette hängte, bekam dafür 50 neu geschaffene Bitcoin. Einer der beiden Blöcke entstand am 26. Juli 2010, der andere am 28. Juli. Am 30. Juli legte ihr Besitzer beide Belohnungen zu einem einzigen Betrag von 100,02 Bitcoin zusammen und schickte ihn auf die Adresse, die jetzt geleert wurde.

Damals war dieser Betrag rund 6,50 Dollar wert. Ein Bitcoin kostete etwa 6,5 Cent, und gehandelt wurde erst seit wenigen Wochen in sehr kleinen Mengen. Die Kurse aus dieser Zeit sind deshalb nur ein grober Anhaltspunkt. Bis zum Tag der Bewegung ist der Wert der Coins grob um das 1,3-Millionenfache gestiegen.

Linienchart auf logarithmischer Skala: Der Wert der 100,02 Bitcoin steigt von 6,47 Dollar am 30. Juli 2010 auf 8,33 Millionen Dollar am 7. Oktober 2026.
Tageskurs Bitcoin in US-Dollar mal 100,02, logarithmische Skala. Quelle: Coin Metrics (PriceUSD); eigene Berechnung

Auf derselben Adresse landeten zwischen Juli und Oktober 2010 insgesamt 16 Mining-Belohnungen mit zusammen rund 800 Bitcoin, die beiden Blöcke vom Juli eingeschlossen. Jede davon lag vorher auf einem eigenen, nur einmal benutzten Schlüssel, denn die Bitcoin-Software von 2010 erzeugte für jeden gefundenen Block einen neuen. Das passt zu einem privaten Miner, der in diesen Monaten regelmässig Blöcke fand und seine Belohnungen in Paketen von 100 Bitcoin auf einer Adresse bündelte.

Für eine Verbindung zu Satoshi Nakamoto gibt es keinen Hinweis. Der Begriff «Satoshi-Ära» bezeichnet nur die Zeit, in der der Bitcoin-Erfinder noch aktiv war, nicht den Besitzer. Die Blöcke, die Satoshi zugeschrieben werden, erkennt man an einem wiederkehrenden Muster in den Blockdaten, dem sogenannten Patoshi-Muster. Es reicht ungefähr bis Mai 2010, die beiden Blöcke vom Juli 2010 liegen deutlich dahinter.

03
Die Adresse

Sechzehn Jahre still war nur der Rest

Die 100 Bitcoin lagen seit dem 30. Juli 2010 unberührt, gut 16 Jahre und zwei Monate lang. Für sie war die Bewegung vom Oktober die erste. Die Adresse, auf der sie lagen, war dagegen nie ganz still. Sie erhielt 2010 insgesamt 994 Bitcoin, und davon gab ihr Besitzer zwischen 2011 und 2018 schon 894 aus.

Ausgegeben wurde in Etappen: ein erstes Mal 2011, mehrmals 2013, dann 2015, 2017 und ein letztes Mal im März 2018. Wer den Schlüssel hielt, hatte also noch vor gut acht Jahren Zugriff auf die Adresse. Die Bewegung vom Oktober ist damit kein Lebenszeichen nach 16 Jahren Funkstille. Sie ist der Schlusspunkt eines Bestands, der seit 2011 Stück für Stück abgebaut wurde.

Treppenchart des Kontostands der Adresse 1J3A7: Bis Oktober 2010 steigt er auf 994 Bitcoin, zwischen 2011 und März 2018 fällt er in Stufen auf 100,02 Bitcoin, die bis zur Leerung am 7. Oktober 2026 liegen bleiben.
Kontostand nach jeder Transaktion, in Bitcoin. Quelle: mempool.space, abgeglichen mit blockstream.info
04
Die Unterscheidung

Umbuchung, Besitzerwechsel oder Börse

Was eine solche Bewegung verrät, hängt davon ab, wie Bitcoin funktioniert. Es gibt keine Konten mit einem Kontostand. Es gibt einzelne Beträge, die jeweils mit einer Art Schloss versehen sind, und nur wer den passenden privaten Schlüssel hat, kann sie öffnen. Wer Bitcoin bewegt, gibt solche Beträge immer vollständig aus und erzeugt neue Beträge mit neuen Schlössern, den neuen Adressen.

Die Blockchain hält deshalb genau zwei Dinge fest: dass jemand mit dem richtigen Schlüssel unterschrieben hat und an welche Adressen das Geld ging. Wem diese Adressen gehören, steht nirgends. Darum sehen drei sehr verschiedene Vorgänge technisch gleich aus.

Bei einer Umbuchung schiebt der Besitzer seine Coins nur auf eine andere eigene Adresse, etwa in eine neuere Wallet. Bei einem Besitzerwechsel gehören sie danach jemand anderem. Ein solcher Wechsel kann auch ganz ohne Transaktion stattfinden, wenn ein Schlüssel weitergegeben oder vererbt wird. Umgekehrt kann eine Transaktion stattfinden, ohne dass die Coins den Besitzer wechseln. Und selbst ein Diebstahl des Schlüssels sähe auf der Blockchain aus wie eine gewollte Bewegung.

Eine Börseneinzahlung ist der einzige der drei Fälle, den man von aussen überhaupt erkennen kann, und auch das nur indirekt. Börsen geben jedem Kunden eigene Einzahlungsadressen und sammeln die Eingänge danach in grossen zentralen Wallets. Analysefirmen kennen viele dieser Adressen und verfolgen solche Sammelbewegungen. Ihre Zuordnung beruht allerdings auf Erfahrungswerten und eigenen Datenbanken, in der Blockchain selbst steht sie nicht.

Wie wenig eine Adresse über ihren Besitzer sagt, zeigte sich am Tag nach der Bewegung. Beide neuen Adressen erhielten von einem Fremden je 369 Satoshi, winzige Bruchteile eines Bitcoin, mit angehängten Bettelbotschaften wie «Help me get out of this hole». Jeder kann an jede Adresse Geld schicken. Was auf einer Adresse eingeht, verrät deshalb nichts über den, der sie kontrolliert.

05
Der Fall

Was für einen Umzug spricht

Im konkreten Fall deutet das Muster auf eine Umbuchung. Die Transaktion nahm neben den 100 Bitcoin auch sechs Kleinstbeträge mit, die Fremde zwischen 2014 und 2025 an die Adresse geschickt hatten. Drei davon kamen aus Massensendungen an Hunderte alter Adressen, wie sie oft zu Werbezwecken verschickt werden. Zusammen machten die sechs Beträge rund 0,0005 Bitcoin aus. Genau so arbeiten Wallet-Funktionen, die einen alten Schlüssel einlesen und alles, was daran hängt, auf neue Adressen verschieben.

Auch die übrigen Details passen dazu. Beide Ziele sind vorher unbenutzte Adressen des modernen Typs, der mit «bc1q» beginnt. Die Gebühr betrug rund 1,20 Dollar. Bei Bitcoin richtet sie sich nicht nach dem Betrag, und wer schnell bestätigt werden will, bietet mehr. Der hier gewählte Satz war sehr niedrig, was gegen Eile spricht. Bis zum Abend des 8. Oktober lagen beide Beträge unbewegt auf den neuen Adressen.

Ein mögliches Motiv liegt in der alten Adresse selbst. Seit sie im Juni 2011 zum ersten Mal Geld ausgab, war ihr öffentlicher Schlüssel auf der Blockchain sichtbar, denn jede Ausgabe legt ihn offen. In der Debatte um künftige Quantencomputer gelten genau solche sichtbaren Schlüssel als Schwachstelle, während die neuen Adressen ihren Schlüssel erst zeigen, wenn sie selbst etwas ausgeben. Das passt zu einem Sicherheitsmotiv, bewiesen ist es nicht.

Andere Deutungen bleiben möglich. Die runden 10 Bitcoin könnten eine Zahlung an jemand anderen sein, ebenso gut aber Teil einer Aufteilung zwischen eigenen Adressen. Welche der beiden Ausgaben beim Absender bleibt, ist nicht zu erkennen. Ein Diebstahl ist nicht auszuschliessen. Die typischen Zeichen dafür fehlen allerdings, etwa eine schnelle Weiterleitung oder eine Verteilung auf viele Adressen.

Was die Daten zu den möglichen Deutungen sagen
DeutungStandGrund
Umbuchungpasst am besten, nicht bewiesenAdresse samt Kleinstbeträgen geleert, zwei frische Adressen, sehr niedrige Gebühr
Besitzerwechselnicht erkennbarsteht grundsätzlich nicht in der Blockchain
Börseneinzahlungkein Hinweiskein Zufluss an eine bekannte Börse
Verkaufkein Hinweisbeide Beträge unbewegt, Stand 8.10.2026 abends
Diebstahlnicht ausschliessbarkeine schnelle Weiterleitung, kein Verteilmuster
Quelle: Blockchain-Daten (mempool.space, blockstream.info), Stand 8. Oktober 2026, 21.06 Uhr Schweizer Zeit; eigene Einordnung
06
Die Einordnung

Viel Alter, wenig Gewicht

Für den Markt sind 100 Bitcoin wenig. Sie entsprechen 0,0005 Prozent aller umlaufenden Bitcoin. Selbst ein vollständiger Verkauf entspräche nur rund 0,08 Prozent des Umsatzes, den die Spotbörsen am 7. Oktober meldeten.

In manchen Kennzahlen hinterlassen solche Bewegungen trotzdem deutliche Spuren. Beliebt sind Messgrössen, die bewegte Coins nach ihrem Alter gewichten, etwa die sogenannten Coin Days Destroyed, bei denen der Betrag mit seiner Liegezeit in Tagen multipliziert wird. Die 100 Bitcoin kommen so auf rund 591'400 Coin-Tage. Solche Kennzahlen messen allerdings die Liegezeit und nicht den Besitz, weshalb eine reine Umbuchung genauso ausschlägt wie ein Verkauf.

Selten sind solche Fälle nicht. Galaxy Research beobachtet 2026 eine Häufung erwachender alter Coins. Nach Daten der Firma bewegten im August sechs Wallets aus den Jahren 2011 bis 2014 zusammen rund 554 Bitcoin. Anfang September wurden 600 Bitcoin aus Mining-Belohnungen vom März 2010 auf zwei neue Wallets verschoben. Ein Verkauf ist bei den meisten solcher Meldungen bisher nicht belegt.

Fazit

Bewiesen ist nur der Schlüssel

Sicher zeigt die Bewegung vom 7. Oktober eines: Jemand hatte gut 16 Jahre nach dem Mining noch den Schlüssel zu dieser Adresse und hat ihren Restbestand von rund 100 Bitcoin, am Tag der Bewegung rund 8,3 Millionen Dollar wert, auf zwei neue Adressen verschoben. Woher die Coins stammen, lässt sich bis auf den einzelnen Block zurückverfolgen.

Alles Weitere ist Deutung. Das Muster spricht für einen Umzug in eine moderne Wallet durch den bisherigen Besitzer. Für einen Besitzerwechsel, eine Börseneinzahlung, eine Verkaufsabsicht oder eine Verbindung zu Satoshi Nakamoto gibt es in den Daten keinen Hinweis. Ob die Coins später doch an eine Börse fliessen, zeigt erst die nächste Transaktion.

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The Sanctis Letter 19. September 2026
Was sich beim Sanctis Letter verändert hat

Ich habe in den letzten Wochen ziemlich viel am Sanctis Letter und am gesamten Memberbereich verändert.

Einige Dinge seht ihr sofort. Andere fallen wahrscheinlich erst auf, wenn ihr euch etwas durch die Plattform klickt.

Deshalb hier einmal alles gesammelt.

01
Neu gestaltet

Die Plattform sieht jetzt anders aus

Vor allem auf dem Handy war ich selbst nicht mehr zufrieden.

Es war teilweise zu voll und man musste zu lange suchen, bis man dort war, wo man eigentlich hinwollte. Deshalb habe ich die mobile Version fast komplett neu aufgebaut.

Die wichtigsten Bereiche findet ihr jetzt direkt unten in der Navigation.

Auch die Desktop-Version habe ich angepasst und an vielen Stellen aufgeräumt.

02
Neu

Auf Home findet ihr sofort den neusten Letter

Wenn ihr euch einloggt, seht ihr direkt den aktuellsten Sanctis Letter.

Darunter findet ihr auch die Inhalte, die ihr zuletzt gelesen habt. Wenn ihr einen Letter nicht fertig gelesen habt oder später noch einmal öffnen möchtet, müsst ihr ihn nicht erneut suchen.

Eine simple Änderung, die meiner Meinung nach schon lange gefehlt hat.

03
Neu geordnet

Research ist jetzt klarer aufgebaut

Im Research-Bereich findet ihr die Sanctis Letters und die kostenlosen Marktupdates sauber voneinander getrennt.

Ich spiele aktuell auch mit dem Gedanken, die normalen Letters teilweise etwas kürzer zu halten.

Nicht weniger Research und nicht weniger Inhalt. Einfach schneller zum eigentlichen Punkt.

Ich merke selbst, dass man nicht jeden Gedanken über zehn Absätze erklären muss. Mir ist wichtiger, dass ihr nach einem Letter genau wisst, was ich sehe, welche Szenarien ich beobachte und was meine Einschätzung verändern würde.

04
In Überlegung

Kurzfristige Einschätzungen

Im Bereich Updates findet ihr aktuell vor allem Änderungen rund um die Plattform.

Ich überlege gerade, dort zusätzlich kurzfristige Gedanken zum Markt zu veröffentlichen.

Also Beobachtungen, Veränderungen oder Einschätzungen, die wichtig sind, aber keinen kompletten Sanctis Letter benötigen.

Manchmal passiert etwas am Markt und ich möchte euch kurz sagen können, wie ich es einordne. Dafür jedes Mal einen ganzen Letter zu schreiben, macht keinen Sinn.

05
Neu

Ihr könnt mir direkt schreiben

Neu gibt es eine eigene Support-Seite.

Dort könnt ihr mir direkt Fragen stellen. Egal ob zu einem Sanctis Letter, zum Markt, zur Plattform oder zu einem anderen Thema.

Ihr müsst mir keine Mail schreiben oder mich irgendwo auf Social Media suchen. Alles läuft direkt über die Plattform.

Wenn ihr eine Anfrage sendet, schaut am nächsten Tag noch einmal rein. Ich habe euch dort dann sehr wahrscheinlich bereits geantwortet.

06
Kommt bald

Der Kalender kommt bald

Der neue Kalender ist noch nicht ganz fertig, sollte aber bald verfügbar sein.

Dort seht ihr, welche Letters, Playbooks und Live-Desk-Sessions ich als Nächstes plane.

Ich werde dort aber nicht drei Wochen im Voraus irgendwelche Themen eintragen, nur damit der Kalender voll aussieht.

Der Markt hält sich schliesslich auch nicht an meinen Plan.

Ihr seht, woran ich gerade arbeite und was als Nächstes geplant ist. Wenn plötzlich etwas Wichtigeres passiert, kann sich dieser Plan jederzeit ändern.

07
Geplant

Es wird grössere Playbooks geben

Neben den normalen Sanctis Letters möchte ich künftig auch deutlich längere Berichte zu einzelnen Themen veröffentlichen.

Zum Beispiel ein vollständiges Q4-Playbook mit meinen Erwartungen, verschiedenen Szenarien und den Punkten, bei denen sich meine Einschätzung ändern würde.

Diese Berichte werden als PDF auf der Plattform erscheinen und ebenfalls im Kalender angekündigt.

So muss ich nicht versuchen, jedes grössere Thema in einen normalen Letter zu pressen.

08
Neu

Der Live Desk

Neu gibt es ausserdem den Live Desk.

Das ist ein Chat, den ich zu bestimmten, vorher angekündigten Zeiten freischalten werde.

Zum Beispiel während eines FOMC-Meetings, bei wichtigen Marktereignissen oder wenn ich gerade aktiv den Markt analysiere.

Ihr könnt dort live mitlesen, Fragen stellen, selbst etwas schreiben oder mitdiskutieren.

Die Idee dahinter ist, euch näher an meine tatsächliche Arbeit zu bringen. Nicht immer erst Stunden später einen fertigen Rückblick veröffentlichen, sondern euch teilweise schon währenddessen zeigen, was ich gerade sehe und wie ich die Situation einordne.

Warum ein Chat und kein Livestream?

Weil ich kein Content Creator bin und auch keiner werden möchte.

Wenn ich während eines wichtigen Markttermins stundenlang in eine Kamera spreche, liegt mein Fokus irgendwann auf dem Stream und nicht mehr auf dem Markt.

Im Live Desk kann ich kurz eine Einschätzung schreiben, eine Frage beantworten oder eine Diskussion starten und mich danach wieder auf das konzentrieren, worum es eigentlich geht.

Den Markt.

09
Unverändert

Die Suche bleibt bestehen

An der Suche ändert sich nichts.

Ihr könnt weiterhin nach älteren Letters, Themen und anderen Inhalten suchen.

Jetzt brauche ich eure Meinung

Ich baue den Sanctis Letter am Ende nicht für mich.

Deshalb möchte ich von euch wissen, was euch noch fehlt.

Was nervt euch? Was ist unnötig kompliziert? Welche Funktion oder welches Format würdet ihr tatsächlich benutzen?

Ihr müsst daraus keinen schönen Text machen. Schreibt einfach ehrlich rein, was ihr denkt.

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Fabian De Sanctis
The Sanctis Letter
19. September 2026