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Der Nasdaq-Motor

Die KI-Konzerne finanzieren ihren Ausbau zunehmend mit Schulden, und Bitcoin hängt an den Tagesbewegungen des Nasdaq-100 so eng wie seit Monaten nicht. Wie hart eine KI-Korrektur Bitcoin träfe, hängt weniger an der Börse als am Kreditmarkt.

Der Nasdaq-Motor

Bitcoin hat den KI-Aufschwung in diesem Jahr nicht mitgemacht, hängt aber trotzdem an jeder Bewegung des Nasdaq. Das ist eine unangenehme Kombination: wenig vom Gewinn, möglicherweise viel vom Verlust. Ich wollte wissen, was die bisherigen Tech-Abverkäufe dazu tatsächlich zeigen.

01
Die Finanzierung

Der KI-Ausbau läuft zunehmend auf Kredit

Amazon, Microsoft, Alphabet und Meta planen für 2026 zusammen Investitionen von rund 700 bis 725 Mrd. Dollar, nach rund 410 Mrd. im Vorjahr. Das Geld fliesst in Rechenzentren, Chips und Strom. Lange haben die grossen Cloud-Betreiber, die sogenannten Hyperscaler, solche Summen aus dem laufenden Geschäft bezahlt. Diese Selbstverständlichkeit gilt nicht mehr.

Alphabet, Amazon, Meta, Oracle, Nvidia und SpaceX haben 2026 bis etwa Ende Juli rund 244 Mrd. Dollar Anleihen begeben. Im ganzen Jahr 2025 waren es 108 Mrd., 2024 gerade einmal 17 Mrd. Die Kurve im Chart ist deshalb so steil, weil sich die Finanzierung des KI-Ausbaus innerhalb von zwei Jahren grundlegend verändert hat: Ein wachsender Teil der Wette auf künstliche Intelligenz ist heute geliehen.

Säulendiagramm in Milliarden Dollar. Anleihen der Hyperscaler gelb: 17 im Jahr 2024, 108 im Jahr 2025 und 244 im Jahr 2026 bis Ende Juli. Daneben grau der Capex der vier Grössten: 410 im Jahr 2025 und 725 als Plan für 2026.
Quelle: Dealogic via Bloomberg; Firmenangaben via Yahoo Finance. 2026: Anleihen bis Ende Juli, Capex Plan

Das ändert die Natur des Risikos. Fällt eine Aktie, verlieren die Aktionäre. Muss ein Konzern aber Schulden bedienen, die er für Rechenzentren aufgenommen hat, deren Erträge noch ausstehen, dann wird aus einer Bewertungsfrage eine Kreditfrage. Und Kreditfragen erreichen Märkte, die mit KI nichts zu tun haben.

02
Der Kreditmarkt

Oracle zeigt Stress, der breite Markt noch nicht

Am deutlichsten sieht man die neue Last bei Oracle. Ein Kreditausfallschutz, im Fachjargon CDS, ist eine Art Versicherung gegen die Zahlungsunfähigkeit eines Schuldners. Ende Juli 2026 kostete diese Versicherung für Oracle rund 200 Basispunkte, also 2 Prozent des versicherten Betrags pro Jahr. Das ist der höchste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen 2008/09. Kurz zuvor hatte S&P Oracle auf BBB- herabgestuft, eine Stufe über dem Ramschbereich.

Der breite Kreditmarkt sieht davon bisher nichts. Der Risikoaufschlag, den Unternehmen mit guter Bonität gegenüber Staatsanleihen zahlen müssen, liegt bei 0,83 Prozentpunkten und damit nahe am Tief vom Januar. Bei Hochzinsanleihen sind es 3,11 Prozentpunkte. Investoren verlangen also kaum eine Prämie für das Risiko, dass Unternehmen ihre Schulden nicht bedienen.

Liniendiagramm der Risikoaufschläge von US-Unternehmensanleihen seit Oktober 2023 in Prozentpunkten. Hochzins mit kurzen Spitzen im August 2024 und im April 2025 bis 4,61, aktuell 3,11; Investment Grade flach, aktuell 0,83.
Quelle: FRED, ICE BofA (BAMLC0A0CM, BAMLH0A0HYM2), Stand 12.10.2026

Kurze Ausschläge gab es zweimal. Im August 2024 sprang der Aufschlag für Hochzinsanleihen auf 3,93, im April 2025 auf 4,61 Prozentpunkte. Beide Male fiel das mit Phasen zusammen, in denen auch Bitcoin unter Druck stand. Die Frage für Bitcoin-Halter ist deshalb weniger, ob Oracle Probleme hat. Sie lautet, ob die Probleme von Oracle zu einem Problem des ganzen Kreditmarkts werden.

03
Die Kopplung

Wie eng Bitcoin am Nasdaq-100 hängt

Der Nasdaq-100 bündelt die hundert grössten Nicht-Finanzwerte der Technologiebörse, mit schweren Gewichten bei Nvidia, Microsoft, Apple, Alphabet, Amazon, Meta und Broadcom. Er ist damit der Motor, um den es bei einer KI-Korrektur geht. Wie eng Bitcoin daran hängt, misst die Korrelation der Tagesrenditen: Bei 1 laufen beide immer in dieselbe Richtung, bei 0 haben sie nichts miteinander zu tun.

Gemessen über die letzten 30 Handelstage liegt dieser Wert bei 0,66. Mitte September waren es noch 0,14, und höher lag er zuletzt Ende 2025. Über 90 Tage gerechnet sind es 0,42. Der Gleichlauf hat sich in wenigen Wochen also deutlich verstärkt.

Der Chart zeigt aber auch, dass diese Kopplung kein Naturgesetz ist. Sie kommt in Phasen. Im Bärenmarkt 2022 erreichte die 30-Tage-Korrelation 0,83, 2023 und Anfang 2024 dagegen bewegten sich die beiden Märkte weitgehend unabhängig voneinander, im März 2024 lag die 90-Tage-Korrelation sogar leicht unter null.

Liniendiagramm der Korrelation der Tagesrenditen von Bitcoin und Nasdaq-100 seit 2020. Die 30-Tage-Korrelation gelb schwankt stark, war 2022 hoch, 2023 bis Anfang 2024 nahe null und steigt seit Mitte September 2026 steil auf zuletzt 0,66. Die 90-Tage-Korrelation grau liegt bei 0,42.
Quelle: Coin Metrics, FRED (NASDAQ100); eigene Berechnung, Stand 13.10.2026

Bemerkenswert ist der Widerspruch in der Jahresbilanz. Der Nasdaq-100 liegt seit Jahresbeginn 21 Prozent im Plus und nur 2 Prozent unter seinem Rekord vom 6. Oktober. Bitcoin liegt 6 Prozent im Minus und mit rund 83'100 Dollar ein Drittel unter seinem Rekord von rund 124'800 Dollar aus dem Oktober 2025. Bitcoin hat am KI-Aufschwung nicht teilgenommen, schwankt aber Tag für Tag mit ihm.

II
Was frühere Tech-Abverkäufe zeigen
04
Die Wucht

Gleichlauf ist nicht dasselbe wie Fallhöhe

Die Korrelation sagt nur, ob zwei Märkte in dieselbe Richtung gehen. Wie stark Bitcoin mitgeht, zeigt das Beta. Ein Beta von 0,70, wie es derzeit über 90 Tage gemessen wird, heisst: An einem Tag, an dem der Nasdaq-100 1 Prozent verliert, fiel Bitcoin im Schnitt um 0,7 Prozent. Im März 2026 lag der Wert noch bei 1,63.

Über die gesamte Zeit seit 2020 hatte Bitcoin eine unangenehme Eigenschaft. An Tagen, an denen der Nasdaq verlor, lag das Beta bei 1,38, an Gewinntagen nur bei 0,86. Bitcoin hing also nach unten enger am Nasdaq als nach oben. An den 130 Tagen mit Nasdaq-Verlusten von mehr als 2 Prozent schloss Bitcoin in drei von vier Fällen ebenfalls im Minus.

Liniendiagramm des rollierenden 90-Tage-Betas von Bitcoin zum Nasdaq-100 seit 2020, meist zwischen 0,5 und 1,6, zuletzt 0,70. Gestrichelte Linie bei Beta 1. Seit dem ETF-Start liegt das Beta an Nasdaq-Verlusttagen bei 0,94, über die ganze Zeit bei 1,38.
Quelle: Coin Metrics, FRED (NASDAQ100); eigene Berechnung, Stand 13.10.2026

Seit dem Start der Spot-Bitcoin-ETFs im Januar 2024 ist diese Schieflage aus den Tagesdaten verschwunden. Das Beta liegt an Verlusttagen bei 0,94 und an Gewinntagen bei 0,93. An den 35 Tagen mit Nasdaq-Verlusten von mehr als 2 Prozent fiel Bitcoin im Schnitt um 2,4 Prozent, der Nasdaq um 3,0 Prozent. Vor den ETFs lag das Abwärts-Beta noch bei 1,54.

Eine mögliche Erklärung: Seit den ETFs halten mehr klassische Vermögensverwalter Bitcoin im selben Risikobudget wie Tech-Aktien. Das passt zu einem häufigeren Gleichlauf bei weniger überproportionalen Ausschlägen. Dazu kommt, dass Bitcoin ruhiger geworden ist: Er schwankt heute nur noch rund 1,65-mal so stark wie der Nasdaq, früher oft zweieinhalb- bis fast viermal so stark. 35 Stresstage sind allerdings eine schmale Basis.

05
Die Episoden

Vier Abverkäufe, vier verschiedene Antworten

Im Bärenmarkt 2022 fiel der Nasdaq-100 von seinem Hoch im November 2021 um 35,6 Prozent, Bitcoin vom selben Tag an um 72,8 Prozent. Das war doppelt so tief. Ein Teil davon geht auf die Zusammenbrüche von Terra und FTX zurück, die den Absturz verstärkten. Auch die Erholung dauerte länger: Der Nasdaq erreichte sein altes Hoch 352 Tage nach dem Tief, Bitcoin erst nach 476 Tagen.

Im Sommer 2024 lösten Anleger in grossem Stil Geschäfte auf, bei denen sie sich billig in Yen verschuldet und das Geld in riskantere Anlagen gesteckt hatten. Der Nasdaq verlor 13,6 Prozent, Bitcoin rund 20 Prozent. Allein am 5. August fiel Bitcoin um 6,8 Prozent, der Nasdaq um 3,0. Bei der Erholung war es umgekehrt: Bitcoin stand nach 74 Tagen wieder auf seinem Vorhoch, der Nasdaq erst nach 91.

Der DeepSeek-Tag am 27. Januar 2025 war der einzige reine KI-Schock der Reihe. Ein chinesisches Sprachmodell stellte die Frage, ob es die riesigen Chip-Investitionen überhaupt braucht. Der Nasdaq fiel an diesem Tag um 3,0 Prozent, Bitcoin nur um 0,9 Prozent. Dass Bitcoin in den Wochen danach um knapp 10 Prozent nachgab, mehr als der Nasdaq mit 3,5 Prozent, hatte eher mit der abklingenden Euphorie nach der US-Wahl und mit neuen Zollnachrichten zu tun.

Im Zollschock vom April 2025 fiel der Nasdaq-100 um 15,8 Prozent, Bitcoin im selben Zeitraum um 12,7 Prozent. Am 3. und 4. April verlor der Nasdaq 5,4 und 6,1 Prozent, während Bitcoin an beiden Tagen leicht zulegte. Er war allerdings schon vorher von über 100'000 auf rund 82'000 Dollar gefallen. Zurück auf dem Vorniveau war Bitcoin nach 14 Tagen, der Nasdaq nach 34.

Vier kleine Liniendiagramme mit Bitcoin gelb und Nasdaq-100 schwarz, jeweils auf 100 gesetzt am gemeinsamen Starttag, dem Nasdaq-Hoch beziehungsweise letzten Handelstag vor der Episode: Nov. 2021 bis 2022 über 300 Handelstage, August 2024 und April 2025 über je 60 Handelstage, Januar 2025 über 20 Handelstage bis Mitte Februar.
Quelle: Coin Metrics, FRED (NASDAQ100); eigene Berechnung. Gemeinsamer Starttag je Episode; die Drawdowns im Text sind je vom eigenen Hoch gemessen

Die These vom Hochbeta-Asset, das in jedem Tech-Abverkauf härter fällt, hält den Daten deshalb nur teilweise stand. Misst man, wie weit jeder Markt von seinem eigenen Hoch abrutschte, fiel Bitcoin 2022, im Sommer 2024 und rund um DeepSeek tiefer als der Nasdaq, im April 2025 weniger tief. Rund um DeepSeek lag das aber an den Wochen danach, nicht am Schocktag selbst. In den kurzen Schocks holte Bitcoin seine Verluste schneller auf als der Nasdaq, im langen Zinsbärenmarkt 2022 deutlich langsamer. Der Chart misst anders: Er setzt beide Märkte am selben Starttag auf 100. Weil Bitcoin im Sommer 2024 erst Ende Juli von einem höheren Stand aus abstürzte, liegt seine Linie dort trotzdem über der des Nasdaq.

06
Die Art des Schocks

Was Bitcoin wirklich trifft

Legt man die Episoden nebeneinander, entscheidet weniger die Grösse des Nasdaq-Verlusts als seine Ursache. Der Corona-Crash 2020, der Zinsbärenmarkt 2022 und der Yen-Schock 2024 waren im Kern Liquiditäts- oder Zinsschocks: Geld wurde knapper oder teurer, und Anleger verkauften, was sich schnell verkaufen liess. Diese Schocks trafen Bitcoin hart. Der reine Bewertungsschock DeepSeek dagegen ging fast an ihm vorbei.

Das ist auch der Grund, warum der Einwand, Bitcoin habe mit KI nichts zu tun, zwar richtig ist und trotzdem wenig schützt. Die Verbindung läuft nicht über die Gewinne von Nvidia. Sie läuft über dieselben Anleger, dieselben Risikobudgets und dieselbe Liquidität. Eine KI-Korrektur, die an der Börse bleibt, dürfte Bitcoin eher streifen. Eine, die über Kreditausfälle und höhere Finanzierungskosten das verfügbare Geld verknappt, träfe ihn dort, wo er bisher am verwundbarsten war.

Bei so wenigen Fällen ist das ein Muster und kein Gesetz. Der April 2025 zeigt die Grenze: Die Risikoaufschläge für Hochzinsanleihen stiegen damals deutlich, Bitcoin fiel aber weniger als der Nasdaq, weil er seinen Teil des Absturzes schon hinter sich hatte.

07
Die Fed

Das Netz ist dünner als 2020

Ein häufiges Argument lautet, dass die Notenbank bei einer schweren Korrektur ohnehin eingreife und Bitcoin nach kurzem Mitfallen davon profitiere. 2020 stimmte das. Die Fed senkte den Leitzins im März in zwei Schritten auf nahe null und weitete ihre Bilanz bis Juni von 4,2 auf 7,2 Billionen Dollar aus. Bitcoin stand nach 56 Tagen wieder auf dem Vorkrisenniveau, und der Aufschwung danach begann mit genau dieser Geldflut.

In den kleineren Schocks gab es diese Hilfe nicht. Nach dem August 2024 senkte die Fed erst Mitte September, als sich Bitcoin längst stabilisiert hatte. Im April 2025 reagierte sie gar nicht, die Erholung kam vom Markt selbst, als die Zollpause verkündet wurde. 2022 stand die Fed auf der anderen Seite: Sie erhöhte die Zinsen von nahe null auf über 4 Prozent und baute ihre Bilanz ab, während Bitcoin drei Viertel seines Werts verlor.

Drei übereinander liegende Liniendiagramme seit 2020, wöchentlich: Fed-Leitzins, zuletzt 3,88 Prozent nach der Erhöhung im September 2026; Fed-Bilanz, zuletzt 6,7 Billionen Dollar; Bitcoin in Tausend Dollar auf logarithmischer Skala, zuletzt 83. Gelb markiert die Fed-Rettung 2020 und die Zinswende 2022.
Quelle: FRED (WALCL, DFF), Coin Metrics

Heute steht die Fed näher an 2022 als an 2020. Nach Senkungen von 5,33 auf 3,64 Prozent zwischen September 2024 und Dezember 2025 hat sie den Leitzins im September 2026 wieder um 0,25 Prozentpunkte angehoben, der effektive Satz liegt bei 3,88 Prozent. Eine Notenbank, die gerade strafft, schwenkt nicht so schnell um. Für Bitcoin heisst das: Im Ernstfall dürfte die Rettung später und kleiner kommen als 2020.

08
Die Grössenordnung

Was eine Korrektur für Bitcoin bedeuten könnte

Der IWF hat schon im Januar 2026 durchgerechnet, was eine moderate Korrektur der KI-Aktienbewertungen zusammen mit strafferen Finanzierungsbedingungen kosten würde: rund 0,4 Prozentpunkte weniger Weltwachstum. Das klingt nach wenig, beschreibt aber ein Szenario, in dem der Schaden nicht an der Börse bleibt.

Überträgt man die historischen Verhältnisse grob auf Bitcoin, ergibt sich eine breite Spanne. Fällt der Nasdaq-100 um 15 Prozent, ungefähr wie im August 2024 oder im April 2025, entsprächen die damaligen Verhältnisse einem Bitcoin-Rückgang von rund 12 bis 22 Prozent. Bei einem Bärenmarkt wie 2022 mit minus 35 Prozent wären es nach dem damaligen Muster rund 70 Prozent, nach dem Verhalten der ETF-Ära eher rund 30 Prozent.

Diese Zahlen sind keine Prognose. Sie zeigen vor allem, wie wenig vier Episoden festlegen. Eine KI-Korrektur mit breitem Kreditstress hat es in der Geschichte von Bitcoin noch nie gegeben, die nächste Analogie ist 2022, und das war ein Zinsschock, kein Kreditschock.

Fazit

Das Risiko sitzt im Kreditmarkt

Bitcoin ist heute spürbar an den Nasdaq-100 gekoppelt, aber er ist kein Nasdaq mit doppeltem Hebel. Seit den ETFs fällt er an schlechten Börsentagen im Schnitt nicht mehr überproportional, und in kurzen Schocks hat er sich schneller erholt als die Tech-Aktien. Ein reiner Bewertungsschock auf KI-Werte hat Bitcoin bisher kaum berührt.

Gefährlich wird eine KI-Korrektur für Bitcoin dann, wenn sie zur Liquiditätskrise wird. Genau dafür hat sich der Boden in den letzten zwei Jahren verändert: Hunderte Milliarden an neuen Tech-Anleihen, ein Oracle mit Rekord-Kreditprämie und eine Fed, die gerade die Zinsen erhöht hat. Solange die Risikoaufschläge am breiten Kreditmarkt nahe ihren Tiefs liegen, ist dieser Kanal geschlossen. Steigen sie, wäre das für Bitcoin-Halter das wichtigere Signal als jeder Tagesverlust des Nasdaq.

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The Sanctis Letter 19. September 2026
Was sich beim Sanctis Letter verändert hat

Ich habe in den letzten Wochen ziemlich viel am Sanctis Letter und am gesamten Memberbereich verändert.

Einige Dinge seht ihr sofort. Andere fallen wahrscheinlich erst auf, wenn ihr euch etwas durch die Plattform klickt.

Deshalb hier einmal alles gesammelt.

01
Neu gestaltet

Die Plattform sieht jetzt anders aus

Vor allem auf dem Handy war ich selbst nicht mehr zufrieden.

Es war teilweise zu voll und man musste zu lange suchen, bis man dort war, wo man eigentlich hinwollte. Deshalb habe ich die mobile Version fast komplett neu aufgebaut.

Die wichtigsten Bereiche findet ihr jetzt direkt unten in der Navigation.

Auch die Desktop-Version habe ich angepasst und an vielen Stellen aufgeräumt.

02
Neu

Auf Home findet ihr sofort den neusten Letter

Wenn ihr euch einloggt, seht ihr direkt den aktuellsten Sanctis Letter.

Darunter findet ihr auch die Inhalte, die ihr zuletzt gelesen habt. Wenn ihr einen Letter nicht fertig gelesen habt oder später noch einmal öffnen möchtet, müsst ihr ihn nicht erneut suchen.

Eine simple Änderung, die meiner Meinung nach schon lange gefehlt hat.

03
Neu geordnet

Research ist jetzt klarer aufgebaut

Im Research-Bereich findet ihr die Sanctis Letters und die kostenlosen Marktupdates sauber voneinander getrennt.

Ich spiele aktuell auch mit dem Gedanken, die normalen Letters teilweise etwas kürzer zu halten.

Nicht weniger Research und nicht weniger Inhalt. Einfach schneller zum eigentlichen Punkt.

Ich merke selbst, dass man nicht jeden Gedanken über zehn Absätze erklären muss. Mir ist wichtiger, dass ihr nach einem Letter genau wisst, was ich sehe, welche Szenarien ich beobachte und was meine Einschätzung verändern würde.

04
In Überlegung

Kurzfristige Einschätzungen

Im Bereich Updates findet ihr aktuell vor allem Änderungen rund um die Plattform.

Ich überlege gerade, dort zusätzlich kurzfristige Gedanken zum Markt zu veröffentlichen.

Also Beobachtungen, Veränderungen oder Einschätzungen, die wichtig sind, aber keinen kompletten Sanctis Letter benötigen.

Manchmal passiert etwas am Markt und ich möchte euch kurz sagen können, wie ich es einordne. Dafür jedes Mal einen ganzen Letter zu schreiben, macht keinen Sinn.

05
Neu

Ihr könnt mir direkt schreiben

Neu gibt es eine eigene Support-Seite.

Dort könnt ihr mir direkt Fragen stellen. Egal ob zu einem Sanctis Letter, zum Markt, zur Plattform oder zu einem anderen Thema.

Ihr müsst mir keine Mail schreiben oder mich irgendwo auf Social Media suchen. Alles läuft direkt über die Plattform.

Wenn ihr eine Anfrage sendet, schaut am nächsten Tag noch einmal rein. Ich habe euch dort dann sehr wahrscheinlich bereits geantwortet.

06
Kommt bald

Der Kalender kommt bald

Der neue Kalender ist noch nicht ganz fertig, sollte aber bald verfügbar sein.

Dort seht ihr, welche Letters, Playbooks und Live-Desk-Sessions ich als Nächstes plane.

Ich werde dort aber nicht drei Wochen im Voraus irgendwelche Themen eintragen, nur damit der Kalender voll aussieht.

Der Markt hält sich schliesslich auch nicht an meinen Plan.

Ihr seht, woran ich gerade arbeite und was als Nächstes geplant ist. Wenn plötzlich etwas Wichtigeres passiert, kann sich dieser Plan jederzeit ändern.

07
Geplant

Es wird grössere Playbooks geben

Neben den normalen Sanctis Letters möchte ich künftig auch deutlich längere Berichte zu einzelnen Themen veröffentlichen.

Zum Beispiel ein vollständiges Q4-Playbook mit meinen Erwartungen, verschiedenen Szenarien und den Punkten, bei denen sich meine Einschätzung ändern würde.

Diese Berichte werden als PDF auf der Plattform erscheinen und ebenfalls im Kalender angekündigt.

So muss ich nicht versuchen, jedes grössere Thema in einen normalen Letter zu pressen.

08
Neu

Der Live Desk

Neu gibt es ausserdem den Live Desk.

Das ist ein Chat, den ich zu bestimmten, vorher angekündigten Zeiten freischalten werde.

Zum Beispiel während eines FOMC-Meetings, bei wichtigen Marktereignissen oder wenn ich gerade aktiv den Markt analysiere.

Ihr könnt dort live mitlesen, Fragen stellen, selbst etwas schreiben oder mitdiskutieren.

Die Idee dahinter ist, euch näher an meine tatsächliche Arbeit zu bringen. Nicht immer erst Stunden später einen fertigen Rückblick veröffentlichen, sondern euch teilweise schon währenddessen zeigen, was ich gerade sehe und wie ich die Situation einordne.

Warum ein Chat und kein Livestream?

Weil ich kein Content Creator bin und auch keiner werden möchte.

Wenn ich während eines wichtigen Markttermins stundenlang in eine Kamera spreche, liegt mein Fokus irgendwann auf dem Stream und nicht mehr auf dem Markt.

Im Live Desk kann ich kurz eine Einschätzung schreiben, eine Frage beantworten oder eine Diskussion starten und mich danach wieder auf das konzentrieren, worum es eigentlich geht.

Den Markt.

09
Unverändert

Die Suche bleibt bestehen

An der Suche ändert sich nichts.

Ihr könnt weiterhin nach älteren Letters, Themen und anderen Inhalten suchen.

Jetzt brauche ich eure Meinung

Ich baue den Sanctis Letter am Ende nicht für mich.

Deshalb möchte ich von euch wissen, was euch noch fehlt.

Was nervt euch? Was ist unnötig kompliziert? Welche Funktion oder welches Format würdet ihr tatsächlich benutzen?

Ihr müsst daraus keinen schönen Text machen. Schreibt einfach ehrlich rein, was ihr denkt.

Ich lese alles.

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Fabian De Sanctis
The Sanctis Letter
19. September 2026