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Bitcoin bei Schwab: neuer Schalter, altes Geld

Seit Mitte Oktober können alle berechtigten Privatkunden von Charles Schwab Bitcoin direkt im eigenen Konto kaufen. Das meiste Geld, das dort landet, dürfte schon vorher im Bitcoin-Markt gewesen sein und nur den Kanal wechseln.

Bitcoin bei Schwab: neuer Schalter, altes Geld

Wenn ein Broker mit rund 40 Millionen Depots einen Kaufknopf für Bitcoin einbaut, klingt das nach einer Welle neuer Nachfrage. Mich interessiert eine nüchternere Frage: Woher soll das Geld kommen? Die Antwort hängt an Gebühren, an Verwahrungsregeln und an einem Bestand, den die Schwab-Kunden längst besitzen.

01
Das Angebot

Ein Kaufknopf neben dem Depot

Charles Schwab hat seinen direkten Krypto-Handel im April angekündigt und ab Mitte Mai schrittweise für Privatkunden freigeschaltet. Am 15. Oktober sagte Konzernchef Rick Wurster bei der Vorstellung der Quartalszahlen, nun hätten alle Kunden Zugang. Gemeint sind die berechtigten Privatkunden. Wer in New York, Louisiana oder im Ausland wohnt, bleibt aussen vor. Handelbar sind Bitcoin und Ether, bis Ende Jahr sollen Solana, Avalanche und Chainlink dazukommen.

Die Grösse erklärt, warum der Schritt so viel Aufmerksamkeit bekommt. Schwab führte Ende September 40,26 Millionen aktive Depots und verwaltete 13,33 Billionen Dollar Kundenvermögen, davon 7,49 Billionen im Geschäft mit Privatkunden. Damit gehört Schwab zu den grössten Brokern der USA.

Die Gebühr ist einfach gebaut: 0,75 Prozent auf jeden Kauf und auf jeden Verkauf. Konto und Verwahrung kosten nichts, einen eigenen Aufschlag auf den Kurs nimmt Schwab nicht. Den Ausführungspreis stellen allerdings Handelshäuser, die Schwabs Partner Paxos auswählt, und wie gut dieser Preis im Marktvergleich ist, legt Schwab nicht offen. Wer kauft und später wieder verkauft, zahlt damit rund 1,5 Prozent des Betrags.

02
Das Kleingedruckte

Bitcoin, die das Haus nicht verlassen

Rechtlich gehört das Krypto-Konto nicht zum Depot. Es läuft über die Schwab-Bank, die Charles Schwab Premier Bank, die die Bitcoin gegenüber dem Kunden verwahrt. Die eigentliche Arbeit macht Paxos: Die Treuhandfirma unter Aufsicht der US-Bankenaufsicht führt die Aufträge aus und hält die Coins. Schwab hat sich an Paxos beteiligt.

Das hat eine Folge, die viele Kunden unterschätzen dürften. Direkt gehaltene Kryptowährungen sind keine Wertpapiere. Deshalb fallen sie nicht unter den Schutz der SIPC, einer Art Sicherung für Wertpapierdepots, die greift, wenn ein Broker ausfällt. Ein Bitcoin-ETF liegt dagegen als normales Wertpapier im Depot und ist darüber geschützt. Dieser Schutz deckt allerdings nur den Ausfall des Brokers ab, nie den Kursverlust. Für das Krypto-Konto gibt Schwab eine eigene Garantie gegen unberechtigte Zugriffe.

Für die Frage nach neuem Geld zählt vor allem, was nicht geht. Eine Auszahlung von Schwab auf eine eigene Wallet stellt der Konzern nur für später in Aussicht, ohne Termin. Zuerst kommt der umgekehrte Weg. Nach einem Test seit Ende Juli führt der Konzern im Oktober eingehende Überträge ein: Kunden können dann Coins, die sie bei Coinbase, Robinhood oder anderswo halten, zu Schwab holen.

Zudem hängt das Krypto-Konto an einem normalen, steuerpflichtigen Depot. Ein Direktkauf im amerikanischen Vorsorgekonto, der IRA, ist damit nicht vorgesehen, Bitcoin-ETFs lassen sich dort dagegen halten. Auch die Kunden der unabhängigen Vermögensverwalter, die Schwab als Depotbank nutzen, sind nicht dabei. Gerade dort liegt ein grosser Teil des Vermögens.

03
Die Mechanik

Wann ein Kauf wirklich neues Geld ist

Als neues Geld zählt nur, was ohne den Schwab-Knopf gar nicht in Bitcoin geflossen wäre. Alles andere ist ein Umzug. Wer seinen Bitcoin-ETF verkauft und bei Schwab direkt kauft, verändert die Gesamtnachfrage kaum: Der Fonds gibt für die zurückgenommenen Anteile Bitcoin ab, und Paxos kauft sie für den Schwab-Kunden wieder ein.

Ein Klick bei Schwab wird zur Nachfrage, wenn Paxos die Bitcoin bei Liquiditätsanbietern beschafft, also bei Handelshäusern, die laufend Kauf- und Verkaufskurse stellen. Am Markt kommt dabei nur an, was übrig bleibt, wenn man die Käufe und Verkäufe aller Kunden gegeneinander aufrechnet. Ob Paxos einen Teil davon intern verrechnet, ist nicht offengelegt.

Beim ETF funktioniert das ähnlich. Spezialisierte Händler, die sogenannten Authorized Participants, schaffen neue Fondsanteile erst, wenn Anleger netto mehr kaufen als verkaufen, und erst dann muss zusätzlich Bitcoin her. In beiden Kanälen ist das Handelsvolumen also grösser als der Druck auf den Preis. Bei Schwab kommt hinzu, dass Paxos die Coins aller Kunden in einer Sammelverwahrung hält. Von aussen sieht deshalb niemand, wie viel Bitcoin die Schwab-Kunden direkt besitzen.

04
Die Kosten

Der ETF bleibt jahrelang billiger

Für Schwab-Kunden ist der Direktkauf nicht der erste Weg zu Bitcoin. Seit Januar 2024 können sie Spot-Bitcoin-ETFs kaufen, börsengehandelte Fonds, die echte Bitcoin halten, online ohne Kommission. Der grösste davon, IBIT von BlackRock, kostet 0,25 Prozent pro Jahr, der Fonds MSBT von Morgan Stanley sogar nur 0,14 Prozent.

Der Unterschied liegt in der Art der Gebühr. Schwab verlangt zweimal 0,75 Prozent, beim Einstieg und beim Ausstieg, egal wie lange die Position liegt. Der ETF kostet am Anfang fast nichts und wird mit jedem Jahr teurer. Nach zwölf Monaten hat ein Anleger mit IBIT rund 0,27 Prozent bezahlt, der Schwab-Kunde mit direkten Bitcoin rund 1,49 Prozent.

Erst nach rund sechs Jahren ist der Direktkauf günstiger als IBIT, gegenüber MSBT sogar erst nach knapp elf Jahren. Nur der alte Grayscale-Fonds GBTC mit 1,5 Prozent Jahresgebühr ist schon nach einem Jahr teurer. Gerechnet ist das mit der veröffentlichten Gebühr. Kostet die Ausführung bei Schwab je Seite zusätzlich 0,1 Prozent, rückt die Schwelle gegenüber IBIT auf knapp sieben Jahre.

Liniendiagramm der Gesamtkosten in Prozent des Betrags nach Haltedauer von 0 bis 10 Jahren. Die gelbe Linie für Schwab direkt liegt flach bei rund 1,5 Prozent (je 0,75 Prozent bei Kauf und Verkauf). Die grauen Linien der ETFs steigen mit der Zeit: IBIT erreicht die Schwab-Linie nach rund 6 Jahren (gelber Punkt), MSBT bleibt bis 10 Jahre darunter, GBTC ist schon nach einem Jahr teurer.
Gesamtkosten nach Haltedauer, Kurs konstant, ohne Steuern; IBIT inklusive Spread von 0,02 %. Quelle: Schwab Pricing Guide (Oktober 2026), Emittenten; eigene Berechnung
05
Die Vorteile

Wofür man den Aufpreis zahlt

Der Direktkauf hat trotzdem Argumente, die ein ETF nicht bieten kann. Bei Schwab lässt sich Bitcoin rund um die Uhr handeln, auch am Wochenende, wenn die Börse geschlossen ist, und schon kleine Bruchteile eines Coins sind möglich. Für aktive Händler, die auf eine Bewegung am Samstag reagieren wollen, ist das ein echter Unterschied.

Der zweite Vorteil liegt bei den Steuern. In den USA verbietet die sogenannte Wash-Sale-Regel, einen Verlust geltend zu machen, wenn man dasselbe Wertpapier innert 30 Tagen zurückkauft. Für ETF-Anteile gilt sie, für direkt gehaltene Bitcoin bisher nicht. Ein Gesetzentwurf vom Juni will das ändern, er liegt aber noch im zuständigen Ausschuss.

Ausgerechnet dieser Vorteil bringt aber kein neues Geld. Wer seinen ETF mit Verlust verkauft und sofort direkt zurückkauft, spart Steuern und hält danach genauso viel Bitcoin wie vorher. Rechnen kann sich der Direktkauf für aktive Händler, für Anleger mit einem Steuermotiv und für Halter mit sehr langem Horizont. Für den typischen Anleger, der ein paar Jahre investiert bleiben will, ist der ETF die günstigere Wahl.

06
Der Bestand

Das Geld liegt schon bei Schwab

Die Schwab-Kunden sind bei Bitcoin keine Neulinge. Nach Angaben des Konzerns halten sie rund 20 Prozent aller börsengehandelten Krypto-Produkte in den USA. Überträgt man das auf die Bitcoin-ETFs mit zuletzt rund 111 Milliarden Dollar Vermögen, liegen grob 22 Milliarden Dollar oder etwa 270'000 Bitcoin in Schwab-Depots. Das ist eine Grössenordnung und keine Messung, denn der Anteil stammt vom April und schliesst auch Ether-Produkte ein.

Dieser Bestand ist der Topf, aus dem Umschichtungen kommen können. Dazu kommen die Coins, die Schwab-Kunden bei Krypto-Börsen halten, und genau darauf zielen die neuen eingehenden Überträge. Wurster nannte die Überträge eine attraktive Gelegenheit für Zukäufe. Das dürfte heissen, dass Schwab so Kundenvermögen anderer Anbieter zu sich holen will. Jeder Bitcoin, der auf diesem Weg zu Schwab kommt, existiert schon und wurde längst gekauft.

Schwabs eigenes Interesse dürfte deshalb eher bei der Kundenbindung und beim Ertrag liegen als bei neuer Nachfrage. An einem ETF-Kauf verdient Schwab keine Kommission, am Direktkauf 0,75 Prozent bei jedem Kauf und jedem Verkauf. Wurster zählt Krypto ausdrücklich zu den neuen Geschäften, die zusätzliche Erträge aus Transaktionen bringen sollen, neben den Prognosemärkten.

07
Das Vorbild

Was der ETF-Start 2024 gezeigt hat

Wie stark ein neuer Kanal bestehendes Geld nur umleitet, zeigt der Start der Spot-Bitcoin-ETFs im Januar 2024. Bis Ende März flossen in die neuen Fonds 26,9 Milliarden Dollar. Gleichzeitig zogen Anleger 14,8 Milliarden aus dem älteren und viel teureren Grayscale-Fonds GBTC ab. Netto blieben 12,1 Milliarden übrig.

Nicht jeder Dollar aus GBTC landete in einem neuen ETF, ein Teil waren reine Verkäufe, etwa aus Konkursmassen. Trotzdem waren die Zuflüsse in die neuen Produkte mehr als doppelt so hoch wie die echte neue Nachfrage. Für Schwab gibt es keine vergleichbare Flussreihe, aber das Muster ist ein guter Massstab dafür, wie Meldungen über einen neuen Kanal zu lesen sind.

08
Die Daten

Kein Schwab-Effekt in den ETF-Flüssen

Schwab veröffentlicht keine Zahlen zum Krypto-Konto, weder zu Kunden noch zu Volumen oder Erträgen. Finanzchef Mike Verdeschi sagte im Juli lediglich, Krypto sei für die Erträge noch nicht so bedeutend wie andere Wachstumsfelder. Direkt messen lässt sich die Wirkung also nicht.

Indirekt bleiben die ETF-Flüsse. Würden Schwab-Kunden in grossem Stil ETF-Anteile gegen direkte Bitcoin tauschen, müsste das dort als Abfluss auftauchen. Tatsächlich zogen Anleger in den acht Wochen nach dem Start Mitte Mai netto 7,76 Milliarden Dollar aus den US-Bitcoin-ETFs ab, nachdem in den acht Wochen davor 2,66 Milliarden zugeflossen waren.

Mit Schwab hat das wenig zu tun. Im gleichen Zeitraum fiel Bitcoin von rund 79'300 Dollar auf das Jahrestief von rund 58'500 Dollar, und die Abflüsse folgten dem Kurs. Ab Juli flossen wieder Mittel zu, obwohl der Rollout weiterlief. Ein typischer Wochenfluss der ETFs liegt bei rund 630 Millionen Dollar in die eine oder andere Richtung. Darin ginge ein Schwab-Effekt von einigen hundert Millionen schlicht unter.

Säulendiagramm der wöchentlichen Netto-Flüsse der US-Spot-Bitcoin-ETFs von Januar bis Mitte Oktober 2026 in Milliarden Dollar. Gelbe senkrechte Linien markieren den Schwab-Start Mitte Mai und den 15. Oktober. Nach Mitte Mai folgen mehrere Wochen mit Abflüssen von bis zu 1,8 Milliarden, ab Juli wieder Zuflüsse mit einer Spitze von 2,4 Milliarden im September. An den beiden Markierungen ist keine eigene Welle zu sehen.
Netto-Flüsse je Woche (ab Montag), 5. Januar bis 16. Oktober 2026. Quelle: Farside Investors; eigene Wochensummen

Dazu kommt ein schwaches Umfeld für Privatanleger. Das Krypto-Volumen in der App von Robinhood lag im August 46 Prozent unter dem Vorjahr, und Coinbase zählte im zweiten Quartal 7,6 Millionen Kunden, die im Monat mindestens einmal handelten, nach 8,7 Millionen ein Jahr zuvor. Schwab startete also in eine Phase, in der Privatanleger weniger Krypto handeln. Selbst ein verhaltener Start würde deshalb wenig über das Potenzial auf längere Sicht sagen.

09
Das Potenzial

Kleine Anteile, grosse Beträge

Trotzdem ist der Start nicht bedeutungslos, das zeigt eine einfache Gegenrechnung. Die Miner schaffen täglich rund 450 neue Bitcoin, beim aktuellen Kurs etwa 37 Millionen Dollar. Gingen nur 0,1 Prozent des Schwab-Privatkundenvermögens in Bitcoin, wären das 7,5 Milliarden Dollar, so viel wie rund 200 Tage neues Angebot oder knapp zwölf typische ETF-Wochen.

Auf einzelne Konten umgerechnet, wird die Grössenordnung greifbarer. Für eine Milliarde Dollar müssten 200'000 Kunden je 5'000 Dollar investieren, ein halbes Prozent der aktiven Depots. Solche Rechnungen sind ein Rahmen und keine Erwartung, eher sogar eine Obergrenze: Vorsorgekonten und Kunden aus ausgeschlossenen Bundesstaaten stecken im Vermögen mit drin, können aber nicht direkt kaufen.

Balkendiagramm mit drei Szenarien für den Anteil des Schwab-Privatkundenvermögens von 7,49 Billionen Dollar, der in Bitcoin ginge. 0,1 Prozent (gelb) entsprechen 7,5 Milliarden Dollar oder rund 204 Tagen Miner-Ausgabe, 0,5 Prozent 37,4 Milliarden oder rund 1'020 Tagen, 1 Prozent 74,9 Milliarden oder rund 2'041 Tagen.
Rahmen, keine Prognose. Privatkundenvermögen per 30.9.2026, Miner-Ausgabe 450 BTC je Tag zum Kurs von 81'538 $ (16.10.2026). Quelle: Schwab 3Q26, Coin Metrics; eigene Berechnung

Neues Geld kommt am ehesten von Kunden, die bisher weder einen ETF noch ein Konto bei einer Krypto-Börse hatten. In Schwabs eigener Umfrage nannten Anleger Preis, Vertrauen in die Marke und Sicherheit als wichtigste Kriterien bei der Wahl eines Krypto-Anbieters, und beim Vertrauen hat ein etablierter Broker einen Vorsprung. Dazu passt, dass rund 70 Prozent der neuen Privatkunden-Haushalte bei Schwab zur Generation Z und zu den Millennials gehören, den Jahrgängen mit der grössten Nähe zu Krypto. Wie gross diese Gruppe am Ende ist, weiss heute niemand.

10
Das Umfeld

Schwab ist nicht allein

Schwab folgt einem Trend unter den grossen US-Brokern. Morgan Stanley testet seit Mai den direkten Krypto-Handel bei E*Trade und verlangt nach Medienberichten 0,50 Prozent pro Trade, also weniger als Schwab. Zudem hat Morgan Stanley mit MSBT seit April den derzeit günstigsten Bitcoin-ETF. Fidelity bietet Krypto-Konten schon länger an, inzwischen auch im Vorsorgekonto und ebenfalls mit eingehenden Überträgen.

Die grössere Wirkung dürfte deshalb in der Normalisierung liegen. Wenn die grossen Broker Bitcoin neben Aktien und Fonds anbieten, wird der Kauf für Kunden und Berater zur Routine. Messen lässt sich das nicht, und es verteilt sich über Jahre statt über einen Starttag.

Fazit

Mehr Umzug als Zufluss

Das Geld, das Schwab-Kunden direkt in Bitcoin stecken, dürfte zum grösseren Teil Geld sein, das den Kanal wechselt: aus ETFs, aus Konten bei Krypto-Börsen oder aus Käufen, die sonst bei Robinhood oder Coinbase stattgefunden hätten. Für den typischen Anleger ist der ETF günstiger, die Auszahlung auf eine eigene Wallet gibt es noch nicht, und die neuen Überträge holen Bitcoin, die es schon gibt. Neues Geld kommt auch, aber es ist nicht messbar und dürfte der kleinere Teil sein.

Ob sich das ändert, lässt sich an wenigen Stellen ablesen. Nennt Schwab mit den Zahlen zum vierten Quartal im Januar erstmals Kunden oder Vermögen im Krypto-Konto, wird die Grössenordnung sichtbar. Sinkt der Anteil der Schwab-Kunden an den Krypto-ETFs unter die rund 20 Prozent, spricht das für Umschichtung. Öffnet Schwab den Direktkauf für Vorsorgekonten und Vermögensverwalter, rückt erstmals ein grosser Teil des Kundenvermögens in Reichweite, der heute ausgeschlossen ist.

Bis dahin gilt: Ein neuer Kaufknopf bei einem grossen Broker sagt zuerst etwas über den Wettbewerb um Kunden aus. Über die Nachfrage nach Bitcoin sagt er erst etwas, wenn das Geld von ausserhalb des Markts kommt.

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The Sanctis Letter 19. September 2026
Was sich beim Sanctis Letter verändert hat

Ich habe in den letzten Wochen ziemlich viel am Sanctis Letter und am gesamten Memberbereich verändert.

Einige Dinge seht ihr sofort. Andere fallen wahrscheinlich erst auf, wenn ihr euch etwas durch die Plattform klickt.

Deshalb hier einmal alles gesammelt.

01
Neu gestaltet

Die Plattform sieht jetzt anders aus

Vor allem auf dem Handy war ich selbst nicht mehr zufrieden.

Es war teilweise zu voll und man musste zu lange suchen, bis man dort war, wo man eigentlich hinwollte. Deshalb habe ich die mobile Version fast komplett neu aufgebaut.

Die wichtigsten Bereiche findet ihr jetzt direkt unten in der Navigation.

Auch die Desktop-Version habe ich angepasst und an vielen Stellen aufgeräumt.

02
Neu

Auf Home findet ihr sofort den neusten Letter

Wenn ihr euch einloggt, seht ihr direkt den aktuellsten Sanctis Letter.

Darunter findet ihr auch die Inhalte, die ihr zuletzt gelesen habt. Wenn ihr einen Letter nicht fertig gelesen habt oder später noch einmal öffnen möchtet, müsst ihr ihn nicht erneut suchen.

Eine simple Änderung, die meiner Meinung nach schon lange gefehlt hat.

03
Neu geordnet

Research ist jetzt klarer aufgebaut

Im Research-Bereich findet ihr die Sanctis Letters und die kostenlosen Marktupdates sauber voneinander getrennt.

Ich spiele aktuell auch mit dem Gedanken, die normalen Letters teilweise etwas kürzer zu halten.

Nicht weniger Research und nicht weniger Inhalt. Einfach schneller zum eigentlichen Punkt.

Ich merke selbst, dass man nicht jeden Gedanken über zehn Absätze erklären muss. Mir ist wichtiger, dass ihr nach einem Letter genau wisst, was ich sehe, welche Szenarien ich beobachte und was meine Einschätzung verändern würde.

04
In Überlegung

Kurzfristige Einschätzungen

Im Bereich Updates findet ihr aktuell vor allem Änderungen rund um die Plattform.

Ich überlege gerade, dort zusätzlich kurzfristige Gedanken zum Markt zu veröffentlichen.

Also Beobachtungen, Veränderungen oder Einschätzungen, die wichtig sind, aber keinen kompletten Sanctis Letter benötigen.

Manchmal passiert etwas am Markt und ich möchte euch kurz sagen können, wie ich es einordne. Dafür jedes Mal einen ganzen Letter zu schreiben, macht keinen Sinn.

05
Neu

Ihr könnt mir direkt schreiben

Neu gibt es eine eigene Support-Seite.

Dort könnt ihr mir direkt Fragen stellen. Egal ob zu einem Sanctis Letter, zum Markt, zur Plattform oder zu einem anderen Thema.

Ihr müsst mir keine Mail schreiben oder mich irgendwo auf Social Media suchen. Alles läuft direkt über die Plattform.

Wenn ihr eine Anfrage sendet, schaut am nächsten Tag noch einmal rein. Ich habe euch dort dann sehr wahrscheinlich bereits geantwortet.

06
Kommt bald

Der Kalender kommt bald

Der neue Kalender ist noch nicht ganz fertig, sollte aber bald verfügbar sein.

Dort seht ihr, welche Letters, Playbooks und Live-Desk-Sessions ich als Nächstes plane.

Ich werde dort aber nicht drei Wochen im Voraus irgendwelche Themen eintragen, nur damit der Kalender voll aussieht.

Der Markt hält sich schliesslich auch nicht an meinen Plan.

Ihr seht, woran ich gerade arbeite und was als Nächstes geplant ist. Wenn plötzlich etwas Wichtigeres passiert, kann sich dieser Plan jederzeit ändern.

07
Geplant

Es wird grössere Playbooks geben

Neben den normalen Sanctis Letters möchte ich künftig auch deutlich längere Berichte zu einzelnen Themen veröffentlichen.

Zum Beispiel ein vollständiges Q4-Playbook mit meinen Erwartungen, verschiedenen Szenarien und den Punkten, bei denen sich meine Einschätzung ändern würde.

Diese Berichte werden als PDF auf der Plattform erscheinen und ebenfalls im Kalender angekündigt.

So muss ich nicht versuchen, jedes grössere Thema in einen normalen Letter zu pressen.

08
Neu

Der Live Desk

Neu gibt es ausserdem den Live Desk.

Das ist ein Chat, den ich zu bestimmten, vorher angekündigten Zeiten freischalten werde.

Zum Beispiel während eines FOMC-Meetings, bei wichtigen Marktereignissen oder wenn ich gerade aktiv den Markt analysiere.

Ihr könnt dort live mitlesen, Fragen stellen, selbst etwas schreiben oder mitdiskutieren.

Die Idee dahinter ist, euch näher an meine tatsächliche Arbeit zu bringen. Nicht immer erst Stunden später einen fertigen Rückblick veröffentlichen, sondern euch teilweise schon währenddessen zeigen, was ich gerade sehe und wie ich die Situation einordne.

Warum ein Chat und kein Livestream?

Weil ich kein Content Creator bin und auch keiner werden möchte.

Wenn ich während eines wichtigen Markttermins stundenlang in eine Kamera spreche, liegt mein Fokus irgendwann auf dem Stream und nicht mehr auf dem Markt.

Im Live Desk kann ich kurz eine Einschätzung schreiben, eine Frage beantworten oder eine Diskussion starten und mich danach wieder auf das konzentrieren, worum es eigentlich geht.

Den Markt.

09
Unverändert

Die Suche bleibt bestehen

An der Suche ändert sich nichts.

Ihr könnt weiterhin nach älteren Letters, Themen und anderen Inhalten suchen.

Jetzt brauche ich eure Meinung

Ich baue den Sanctis Letter am Ende nicht für mich.

Deshalb möchte ich von euch wissen, was euch noch fehlt.

Was nervt euch? Was ist unnötig kompliziert? Welche Funktion oder welches Format würdet ihr tatsächlich benutzen?

Ihr müsst daraus keinen schönen Text machen. Schreibt einfach ehrlich rein, was ihr denkt.

Ich lese alles.

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Angekommen. Danke dir.

Deine Zeilen liegen in meinem Postfach. Wenn du eine Antwort erwartest, schreib mir zusätzlich über die Support-Seite, hier gibt es kein Feld dafür.

Fabian De Sanctis
The Sanctis Letter
19. September 2026