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Der Nachzügler

Jede Woche ordne ich die wichtigsten On-Chain Daten, Makro-Signale und Marktstrukturen ein, damit du weisst, was wirklich passiert. Diese Woche dreht die Liquidität zurück, nur läuft sie überall hin, bloss nicht zu Bitcoin.

Der Nachzügler

Es gibt Wochen, in denen der Bitcoin-Preis das Uninteressanteste am ganzen Markt ist. Diese ist so eine. Bitcoin hängt bei rund 64'000 fest, zäh, ohne Richtung. Spannend ist, was drumherum passiert. Die grosse Liquidität, das Geld im System, dreht nach Monaten zum ersten Mal wieder nach oben. Und das Kapital strömt in Rekordtempo in Risikoanlagen. Nur eben nicht in Krypto.

Das ist die Geschichte dieser Woche. Ich zeige dir, wie die Fed leise wieder Geld ins System pumpt, wohin dieses Geld gerade wirklich fliesst, und warum Bitcoin dabei der Nachzügler ist, der noch an der Tür steht. Und dann drehe ich das Ganze um und zeige dir die stillen Signale unter der Oberfläche, die sagen, dass hier unten gerade ein Boden gebaut wird, auch wenn der Preis es noch nicht zugibt.

Und wichtig noch: Wenn du beim Lesen merkst, dass du diese Daten endlich mal selbst verstehen willst....dann ist die On-Chain Masterclass genau dafür da.

(Du willst nicht so viel ausgeben, aber brennst wirklich für das Thema? Meld dich bei mir.)

Jetzt aber zur Lage.

01
Makro · Liquidität

Die Fed pumpt wieder Geld ins System, ohne es beim Namen zu nennen

Fangen wir beim Wichtigsten an, und das ist auch diese Woche kein Krypto-Chart, sondern die Bilanz der US-Notenbank. Die Bilanzsumme der Fed ist auf 6,736 Billionen Dollar gestiegen, der höchste Stand seit April 2025. Vom Tiefpunkt bei rund 6,5 Billionen Anfang 2026 sind das ein Plus von rund 236 Milliarden Dollar, oder 3,6 Prozent. Das klingt technisch, ist aber ein Regimewechsel. Fast zwei Jahre lang hat die Fed ihre Bilanz geschrumpft und dem Markt Geld entzogen, das nennt man QT. Jetzt läuft es zum ersten Mal wieder in die andere Richtung.

Offiziell heisst das "Reserve Management", die Fed sagt, sie halte nur genug Bargeld im System, damit alles rundläuft. Aber die Wirkung ist dieselbe wie bei einer Lockerung. Mehr Geld auf der Fed-Bilanz heisst mehr Liquidität im Markt. Sie nennen es nur nicht so.

Für uns ist das der Rückenwind, auf den viele seit Monaten warten. Bitcoin ist der Markt, der am direktesten an der globalen Liquidität hängt. Wenn die Ebbe kippt und die Flut zurückkommt, ist das historisch das beste Umfeld für Risikoanlagen. Die Frage ist nur, ob das Wasser diesmal auch bei uns ankommt. Und genau da wird es diese Woche interessant.

Bilanzsumme der Federal Reserve auf 6,736 Billionen Dollar, höchster Stand seit April 2025, rund 236 Milliarden über dem Tief von Anfang 2026. Die Kurve dreht nach fast zwei Jahren Schrumpfung wieder nach oben. Quelle: Federal Reserve.
Bilanzsumme der Federal Reserve auf 6,736 Billionen Dollar, höchster Stand seit April 2025, rund 236 Milliarden über dem Tief von Anfang 2026. Die Kurve dreht nach fast zwei Jahren Schrumpfung wieder nach oben. Quelle: Federal Reserve.
02
Makro · Risk-On

Das Geld ist da, es fliesst nur in Aktien und Tech statt in Krypto

Und jetzt zur unbequemen Wahrheit. Die Liquidität ist zurück, aber sie sucht sich gerade einen anderen Weg als über Bitcoin. In der Woche zum 8. Juli sind netto 56,4 Milliarden Dollar in globale Aktienfonds geflossen, der viertgrösste Zufluss dieses Jahres. Der Vier-Wochen-Schnitt liegt bei über 40 Milliarden pro Woche, der zweitgrösste seit Beginn der Aufzeichnung.

Der Motor dahinter sind die Technologiefonds. Die kassierten in einer Woche 18,8 Milliarden Dollar, ein Rekord, und liegen im Schnitt bei über 11 Milliarden pro Woche, ebenfalls ein Allzeithoch. Für das gesamte Jahr 2026 steuern die Tech-Fonds auf über 183 Milliarden an Zuflüssen zu. Anleger stürzen sich also gerade so stark in Tech-Aktien wie noch nie.

Das ist der Grund, warum ich beim Bitcoin-Preis von einem Nachzügler spreche. Es ist nicht so, dass kein Geld da wäre. Es ist massiv Geld da. Es geht nur zuerst dorthin, wo die Story gerade heiss ist, in Nvidia und die grossen Tech-Namen. Bitcoin bekommt in solchen Phasen oft erst später etwas ab, wenn die schnellen Anleger anfangen, ihre Gewinne aus Tech in die nächste unterbewertete Ecke zu rotieren. Noch sind wir nicht dort.

56,4 Milliarden Dollar Zufluss in globale Aktienfonds, der viertgrösste dieses Jahr, getrieben von Rekordzuflüssen in Technologiefonds. Quelle: BofA Global Investment Strategy, EPFR.
56,4 Milliarden Dollar Zufluss in globale Aktienfonds, der viertgrösste dieses Jahr, getrieben von Rekordzuflüssen in Technologiefonds. Quelle: BofA Global Investment Strategy, EPFR.
03
Makro · Gold

Auch Gold hat das schnelle Geld abgezogen, und ist seinem eigenen Modell davongelaufen

Die zweite Adresse, an die das Kapital geflossen ist, ist Gold. Und hier wird es aufschlussreich. Auf dem Chart siehst du den Goldpreis gegen ein Modell, das den fairen Wert aus der globalen Liquidität ableitet.

Über Jahre liefen beide Linien fast im Gleichschritt. Jetzt notiert Gold bei rund 4'734 Dollar, während das Liquiditätsmodell nur einen Wert um 3'959 rechtfertigt. Gold ist seinem eigenen Fundament also deutlich davongelaufen.

Genau dieses Überschiessen erklärt ein erfahrener Stratege damit, dass das schnelle Geld, das früher in Bitcoin steckte, zuerst nach Gold gewandert ist und den Preis über das getrieben hat, was die Liquidität hergibt. Interessant ist, dass die kumulierten Zuflüsse in die grossen Gold-ETFs zuletzt sogar auf minus 13 Prozent gedreht sind. Der Preis ist also hoch, aber die grosse Masse steigt hier oben nicht mehr zu, sondern eher aus.

Für mich ist das ein Puzzlestück im grösseren Bild. Das spekulative Kapital wandert im Kreis, von Bitcoin nach Gold, von Gold weiter in die Halbleiter-Aktien. Jede Station läuft heiss und kühlt dann ab. Wenn Gold seinem Modell so weit vorausgelaufen ist und die Zuflüsse drehen, ist die spannende Frage, wo dieses schnelle Geld als Nächstes hingeht, wenn es aus Gold und Tech wieder herauskommt.

Goldpreis bei rund 4'734 Dollar, während das Modell aus globaler Liquidität nur etwa 3'959 rechtfertigt. Gold ist seinem Fundament vorausgelaufen, die kumulierten Gold-ETF-Zuflüsse sind auf minus 13 Prozent gedreht. Quelle: Fidelity, FMRCo, Bloomberg, Haver.
Goldpreis bei rund 4'734 Dollar, während das Modell aus globaler Liquidität nur etwa 3'959 rechtfertigt. Gold ist seinem Fundament vorausgelaufen, die kumulierten Gold-ETF-Zuflüsse sind auf minus 13 Prozent gedreht. Quelle: Fidelity, FMRCo, Bloomberg, Haver.
04
On-Chain · Nachfrage

Der eigentliche Grund, warum Bitcoin hängt: der Käufer fehlt

Schauen wir jetzt unter die Oberfläche von Bitcoin selbst, denn dort liegt der Kern des Problems. Die Kennzahl heisst Spot-Nachfrage, und sie misst vereinfacht, ob mehr echte Bitcoin gekauft als neu produziert und verkauft werden. Ist der Wert negativ, wird das Angebot nicht vollständig aufgenommen, und der Bestand am Markt wächst. Genau das passiert seit Dezember 2025. Die Spot-Nachfrage steckt seit Monaten im negativen Bereich.

Mitte Juni erreichte sie ein negatives Extrem von rund minus 273'000 Bitcoin, so schwach war die Nachfrage lange nicht. Aktuell liegt sie bei etwa minus 100'000, das ist eine deutliche Verbesserung, aber immer noch negativ. Übersetzt heisst das: Der Verkaufsdruck lässt nach, aber der grosse, echte Käufer, der mit Wucht zugreift, fehlt weiterhin.

Das ist die ehrliche Einordnung zur Liquiditätsgeschichte von vorhin. Ja, die Flut kommt zurück ins System. Aber solange die Spot-Nachfrage negativ bleibt, landet dieses Geld eben nicht bei Bitcoin, sondern in Tech und Gold. Immerhin, und das ist der Lichtblick, zieht sich die Nachfrage nicht mehr so aggressiv zusammen wie im Vormonat, und die Jahreszeit spricht ab Juli oft für steigende Kurse. Die Bedingungen bessern sich langsam. Bestätigt ist noch nichts.

Bitcoin Spot- und Futures-Nachfrage als 30-Tage-Summe. Die Spot-Nachfrage ist seit Dezember 2025 negativ, mit einem Extrem von minus 273'000 Bitcoin Mitte Juni und aktuell rund minus 100'000. Der Verkaufsdruck lässt nach, der grosse Käufer fehlt noch. Quelle: CryptoQuant.
Bitcoin Spot- und Futures-Nachfrage als 30-Tage-Summe. Die Spot-Nachfrage ist seit Dezember 2025 negativ, mit einem Extrem von minus 273'000 Bitcoin Mitte Juni und aktuell rund minus 100'000. Der Verkaufsdruck lässt nach, der grosse Käufer fehlt noch. Quelle: CryptoQuant.
05
On-Chain · USDT-Dominanz

Das trockene Pulver liegt auf Rekordniveau an der Seitenlinie

Wenn das Geld nicht in Bitcoin fliesst, wo wartet es dann? Ein guter Teil davon in Stablecoins, also in digitalen Dollar wie USDT. Und hier gibt es eine Zahl, die man sich merken sollte. Die USDT-Dominanz, also der Anteil, den der grösste Stablecoin am gesamten Kryptomarkt einnimmt, ist im Jahresvergleich um 88 Prozent gestiegen und liegt jetzt höher als im Juli 2024 und im Juli 2025.

Eine hohe Stablecoin-Dominanz bedeutet, dass viele Anleger ihr Kapital lieber in Dollar auf der Blockchain parken, statt es in Bitcoin oder Altcoins zu halten. Es ist Geld, das im Krypto-Ökosystem sitzt, aber an der Seitenlinie wartet. Man nennt das trockenes Pulver. Der saisonale Vergleich im Chart zeigt, dass diese Dominanz 2026 mit einem Plus von rund 34 Prozent viel stärker gestiegen ist als in den Vorjahren.

Das ist die eine Seite der Medaille, die vorsichtig macht, denn hohe Stablecoin-Dominanz heisst Risikoscheu, die Leute trauen sich nicht rein. Die andere Seite ist die Chance. Dieses Pulver ist nicht weg, es ist nur geparkt. Wenn die Stimmung dreht und dieses Kapital vom sicheren Dollar zurück in Bitcoin rotiert, ist genau das der Treibstoff für die nächste Bewegung. Je grösser der geparkte Berg, desto grösser der mögliche Schub, wenn er sich löst.

USDT-Dominanz im Jahresvergleich um 88 Prozent gestiegen und über den Niveaus von Juli 2024 und 2025. Im Saisonvergleich liegt 2026 bei rund plus 34 Prozent.
USDT-Dominanz im Jahresvergleich um 88 Prozent gestiegen und über den Niveaus von Juli 2024 und 2025. Im Saisonvergleich liegt 2026 bei rund plus 34 Prozent.
06
On-Chain · Kaufdruck

Unter der Oberfläche dominieren am Tief zum ersten Mal wieder die Käufer

Jetzt kommt das Signal, das mich trotz der schwachen Nachfrage aufhorchen lässt. Es heisst STH Realized Pressure Model und klingt komplizierter, als es ist. Es vergleicht, ob bei den kurzfristigen Haltern, also den Leuten, die erst vor Kurzem gekauft haben, gerade der Kaufdruck oder der Verkaufsdruck überwiegt. Über den ganzen Rückgang war das ein Meer aus violett, also Verkaufsdruck. Ganz rechts im Chart kippt das Bild, das Grün, der Kaufdruck, übernimmt zum ersten Mal seit Langem die Führung.

Und das passiert an einem sehr bestimmten Ort. Der Preis liegt genau auf der sogenannten Kostenbasis dieser kurzfristigen Halter, also ungefähr auf dem Niveau, zu dem sie im Schnitt eingekauft haben. Dass hier, direkt auf dieser Linie, plötzlich die Käufer dominieren, hat es in dieser Form zuletzt bei der Korrektur im Februar gegeben, kurz bevor sich der Markt wieder erholt hat.

Ich bleibe ehrlich, das ist noch keine Entwarnung. Es kann auch eine Bullenfalle sein, wie wir sie schon gesehen haben, ein kurzes Aufflackern, bevor es doch tiefer geht. Aber im Zusammenspiel mit der nachlassenden Verkaufsnachfrage aus dem letzten Abschnitt ist das genau die Art von leiser Bodenbildung, auf die ich achte. Die Verkäufer werden müde, und zum ersten Mal seit Wochen greifen unten wieder Käufer zu.

Bitcoin STH Realized Pressure Model. Nach einer langen Phase von Verkaufsdruck (violett) übernimmt am Tief zum ersten Mal wieder der Kaufdruck (grün), während der Preis auf der Kostenbasis der kurzfristigen Halter liegt. Ähnliches Muster wie vor der Erholung im Februar. Quelle: CryptoQuant.
Bitcoin STH Realized Pressure Model. Nach einer langen Phase von Verkaufsdruck (violett) übernimmt am Tief zum ersten Mal wieder der Kaufdruck (grün), während der Preis auf der Kostenbasis der kurzfristigen Halter liegt. Ähnliches Muster wie vor der Erholung im Februar. Quelle: CryptoQuant.
07
Fluss · ETF-Zuflüsse

Die Bitcoin-ETFs hatten ihre erste grüne Woche seit Mai

Ein kleiner, aber wichtiger Datenpunkt zur Bestätigung. Die amerikanischen Bitcoin-Spot-ETFs, über die grosse und institutionelle Anleger Bitcoin kaufen, hatten zum ersten Mal seit Mai wieder eine positive Woche. Netto flossen rund 197 Millionen Dollar zu. Das gesamte in den ETFs verwaltete Vermögen liegt bei rund 77,4 Milliarden Dollar.

Man muss das richtig einordnen, und ich will hier nichts schönreden. 197 Millionen sind kein Erdrutsch, und eine einzelne grüne Woche macht noch keinen Trend, gerade nach der langen Serie roter Wochen davor. Es ist ein zartes Signal, kein lautes.

Aber es passt ins Bild dieser Ausgabe. Die schwache Nachfrage bessert sich, der Kaufdruck dreht am Tief, und jetzt kommen auch die ETF-Flows zum ersten Mal seit Monaten wieder auf die grüne Seite. Einzeln ist jedes dieser Signale schwach. Zusammen zeigen sie in dieselbe Richtung, und das ist der Grund, warum ich hier unten nicht mehr bärisch denke, sondern geduldig sammle.

Wöchentliche Netto-Zuflüsse der Bitcoin-Spot-ETFs, erste grüne Woche seit Mai mit rund 197 Millionen Dollar. Verwaltetes Vermögen bei rund 77,4 Milliarden. Quelle: SoSoValue.
Wöchentliche Netto-Zuflüsse der Bitcoin-Spot-ETFs, erste grüne Woche seit Mai mit rund 197 Millionen Dollar. Verwaltetes Vermögen bei rund 77,4 Milliarden. Quelle: SoSoValue.
08
Zyklus · Kapitulation

Das eine Signal, das jeden Bärenmarkt beendet hat, fehlt in diesem Zyklus komplett

Zum Schluss der Chart, der mich am meisten zum Nachdenken bringt, weil er die grosse offene Frage stellt. Er zeigt die Kursgipfel und die Rückgänge über die ganze Bitcoin-Geschichte. Die grünen Zonen sind die Phasen der Euphorie an den Hochs, die roten Zonen die Phasen der Kapitulation an den Tiefs, also die Momente, in denen die letzten entnervten Verkäufer aufgeben. Fast jeder Bärenmarkt der Vergangenheit endete mit genau so einer roten Kapitulationszone.

Und jetzt das Erstaunliche. Obwohl Bitcoin von seinem Allzeithoch bereits rund 50 Prozent gefallen ist, wurde diese historische Kapitulationszone in diesem Zyklus bisher überhaupt nicht ausgelöst. Das übliche Signal, das den Boden markiert, fehlt schlicht.

Das kann man auf zwei Arten lesen, und ich sage dir beide ehrlich. Die eine, freundliche Deutung ist, dass dieser Zyklus dank ETFs und grosser institutioneller Käufer einfach anders verläuft und wir die tiefe Panik gar nicht mehr brauchen, um einen Boden zu bauen.

Die andere, unbequeme Deutung ist, dass dieser finale Ausverkauf noch vor uns liegt und erst kommen muss. Als Anker nach unten hilft ein Blick auf die geschätzten Produktionskosten von Bitcoin, die liegen aktuell bei rund 45'500 Dollar und waren historisch oft ein solider Boden. Ich habe auf diese Frage keine fertige Antwort. Aber sie ist der Grund, warum ich sammle und nicht jage.

Bitcoin-Kursgipfel und Rückgänge über die gesamte Historie. Grün sind Euphoriezonen, rot Kapitulationszonen. Trotz rund 50 Prozent Rückgang vom Allzeithoch wurde die Kapitulationszone in diesem Zyklus bisher nicht aktiviert.
Bitcoin-Kursgipfel und Rückgänge über die gesamte Historie. Grün sind Euphoriezonen, rot Kapitulationszonen. Trotz rund 50 Prozent Rückgang vom Allzeithoch wurde die Kapitulationszone in diesem Zyklus bisher nicht aktiviert.
Die geschätzten Produktionskosten liegen bei rund 45'500 Dollar.
Die geschätzten Produktionskosten liegen bei rund 45'500 Dollar.
Fazit

Mein Fazit

Fassen wir die Woche zusammen, denn das Bild ist ungewöhnlich klar. Die grosse Liquidität dreht zum ersten Mal seit Langem wieder nach oben, die Fed pumpt still Geld ins System, und das Kapital strömt in Rekordtempo in Risikoanlagen. Nur landet es eben in Tech-Aktien und in Gold, nicht bei uns. Bitcoin ist gerade der Nachzügler, der Markt, der noch draussen steht, während drinnen schon gefeiert wird. Das ist kurzfristig frustrierend, und ich beschönige es nicht.

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The Sanctis Letter 19. September 2026

Was sich beim Sanctis Letter verändert hat

Ich habe in den letzten Wochen ziemlich viel am Sanctis Letter und am gesamten Memberbereich verändert.

Einige Dinge seht ihr sofort. Andere fallen wahrscheinlich erst auf, wenn ihr euch etwas durch die Plattform klickt.

Deshalb hier einmal alles gesammelt.

01
Neu gestaltet

Die Plattform sieht jetzt anders aus

Vor allem auf dem Handy war ich selbst nicht mehr zufrieden.

Es war teilweise zu voll und man musste zu lange suchen, bis man dort war, wo man eigentlich hinwollte. Deshalb habe ich die mobile Version fast komplett neu aufgebaut.

Die wichtigsten Bereiche findet ihr jetzt direkt unten in der Navigation.

Auch die Desktop-Version habe ich angepasst und an vielen Stellen aufgeräumt.

02
Neu

Auf Home findet ihr sofort den neusten Letter

Wenn ihr euch einloggt, seht ihr direkt den aktuellsten Sanctis Letter.

Darunter findet ihr auch die Inhalte, die ihr zuletzt gelesen habt. Wenn ihr einen Letter nicht fertig gelesen habt oder später noch einmal öffnen möchtet, müsst ihr ihn nicht erneut suchen.

Eine simple Änderung, die meiner Meinung nach schon lange gefehlt hat.

03
Neu geordnet

Research ist jetzt klarer aufgebaut

Im Research-Bereich findet ihr die Sanctis Letters und die kostenlosen Marktupdates sauber voneinander getrennt.

Ich spiele aktuell auch mit dem Gedanken, die normalen Letters teilweise etwas kürzer zu halten.

Nicht weniger Research und nicht weniger Inhalt. Einfach schneller zum eigentlichen Punkt.

Ich merke selbst, dass man nicht jeden Gedanken über zehn Absätze erklären muss. Mir ist wichtiger, dass ihr nach einem Letter genau wisst, was ich sehe, welche Szenarien ich beobachte und was meine Einschätzung verändern würde.

04
In Überlegung

Kurzfristige Einschätzungen

Im Bereich Updates findet ihr aktuell vor allem Änderungen rund um die Plattform.

Ich überlege gerade, dort zusätzlich kurzfristige Gedanken zum Markt zu veröffentlichen.

Also Beobachtungen, Veränderungen oder Einschätzungen, die wichtig sind, aber keinen kompletten Sanctis Letter benötigen.

Manchmal passiert etwas am Markt und ich möchte euch kurz sagen können, wie ich es einordne. Dafür jedes Mal einen ganzen Letter zu schreiben, macht keinen Sinn.

05
Neu

Ihr könnt mir direkt schreiben

Neu gibt es eine eigene Support-Seite.

Dort könnt ihr mir direkt Fragen stellen. Egal ob zu einem Sanctis Letter, zum Markt, zur Plattform oder zu einem anderen Thema.

Ihr müsst mir keine Mail schreiben oder mich irgendwo auf Social Media suchen. Alles läuft direkt über die Plattform.

Wenn ihr eine Anfrage sendet, schaut am nächsten Tag noch einmal rein. Ich habe euch dort dann sehr wahrscheinlich bereits geantwortet.

06
Kommt bald

Der Kalender kommt bald

Der neue Kalender ist noch nicht ganz fertig, sollte aber bald verfügbar sein.

Dort seht ihr, welche Letters, Playbooks und Live-Desk-Sessions ich als Nächstes plane.

Ich werde dort aber nicht drei Wochen im Voraus irgendwelche Themen eintragen, nur damit der Kalender voll aussieht.

Der Markt hält sich schliesslich auch nicht an meinen Plan.

Ihr seht, woran ich gerade arbeite und was als Nächstes geplant ist. Wenn plötzlich etwas Wichtigeres passiert, kann sich dieser Plan jederzeit ändern.

07
Geplant

Es wird grössere Playbooks geben

Neben den normalen Sanctis Letters möchte ich künftig auch deutlich längere Berichte zu einzelnen Themen veröffentlichen.

Zum Beispiel ein vollständiges Q4-Playbook mit meinen Erwartungen, verschiedenen Szenarien und den Punkten, bei denen sich meine Einschätzung ändern würde.

Diese Berichte werden als PDF auf der Plattform erscheinen und ebenfalls im Kalender angekündigt.

So muss ich nicht versuchen, jedes grössere Thema in einen normalen Letter zu pressen.

08
Neu

Der Live Desk

Neu gibt es ausserdem den Live Desk.

Das ist ein Chat, den ich zu bestimmten, vorher angekündigten Zeiten freischalten werde.

Zum Beispiel während eines FOMC-Meetings, bei wichtigen Marktereignissen oder wenn ich gerade aktiv den Markt analysiere.

Ihr könnt dort live mitlesen, Fragen stellen, selbst etwas schreiben oder mitdiskutieren.

Die Idee dahinter ist, euch näher an meine tatsächliche Arbeit zu bringen. Nicht immer erst Stunden später einen fertigen Rückblick veröffentlichen, sondern euch teilweise schon währenddessen zeigen, was ich gerade sehe und wie ich die Situation einordne.

Warum ein Chat und kein Livestream?

Weil ich kein Content Creator bin und auch keiner werden möchte.

Wenn ich während eines wichtigen Markttermins stundenlang in eine Kamera spreche, liegt mein Fokus irgendwann auf dem Stream und nicht mehr auf dem Markt.

Im Live Desk kann ich kurz eine Einschätzung schreiben, eine Frage beantworten oder eine Diskussion starten und mich danach wieder auf das konzentrieren, worum es eigentlich geht.

Den Markt.

09
Unverändert

Die Suche bleibt bestehen

An der Suche ändert sich nichts.

Ihr könnt weiterhin nach älteren Letters, Themen und anderen Inhalten suchen.

Jetzt brauche ich eure Meinung

Ich baue den Sanctis Letter am Ende nicht für mich.

Deshalb möchte ich von euch wissen, was euch noch fehlt.

Was nervt euch? Was ist unnötig kompliziert? Welche Funktion oder welches Format würdet ihr tatsächlich benutzen?

Ihr müsst daraus keinen schönen Text machen. Schreibt einfach ehrlich rein, was ihr denkt.

Ich lese alles.

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Angekommen. Danke dir.

Deine Zeilen liegen in meinem Postfach. Wenn du eine Antwort erwartest, schreib mir zusätzlich über die Support-Seite, hier gibt es kein Feld dafür.

Fabian De Sanctis
The Sanctis Letter
19. September 2026